Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof
Keine Windkraftanlage zwischen Ingersheim und Husarenhof

  Berichte der Bürgerinitiative:

Rund-Mail vom 24.9.2015 / Information der  Mitglieder unserer BI „Gegenwind Husarenhof“ , Mitstreiter und Unterstützer über das Ergebnis der Sitzung des Planungsausschusses beim Verband der Region Stuttgart vom 16.9.2015

 

Werte Mitstreiter + Unterstützer,

(wm / 230915) - a) ...wie Sie wissen, hat der Planungsausschuß des Verbands der Region Stgt bei seiner entscheidenden, am 16.9. in der Stuttgarter Liederhalle abgehaltenen Windkraft-Marathon-Sitzung ein Urteil   -  via Einzelaufruf jedes einzelnen Standorts  -  über alle 70 noch "im Topf" befindlichen Standorte gefällt. Frau Förster und ich waren bei dieser denkwürdigen Sitzung anwesend. Die Lokalpresse (LKZ / NEB / Bietigheimer Zeitung) sowie die Regionalzeitungen in Stgt, WN, Vaih/Enz, Essl, BB, Sifi und GP haben ausführlich berichtet.

b) Das Ergebnis ist aus unserer Sicht  -  d.h. aus Sicht der im Landkreis LB ansässigen Mitstreiter + Unterstützer -  mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu sehen.

Mit einem "lachenden Auge" deshalb, weil es uns durch zuvor wochen- und monatelange, vor allem hinter den Kulissen erfolgreich abgelaufene Überzeugungsarbeit gelungen ist, viele zunächst noch eher pro-Windkraft sich zuneigende Mandats- und Entscheidungsträger mit unseren besseren Argumenten auf unsere contra-Seite zu ziehen. Insbesondere einige der jetzt "Gott sei Dank" auf unsere contra-Seite umschwenkenden Regionalräte haben noch vor 1-2 Jahren / einigen Monaten ebenfalls noch das "hohe Lied" der Windkraft besungen... sie haben jedoch gerade noch rechtzeitig und zu unserem Vorteil "die Kurve bekommen..."

Dies hat bewirkt, daß wir unserem Hauptziel sehr nahe gekommen sind, den von allen 39 BW-Landkreisen waldärmsten Landkreis und zugleich den in der VRS-Region windärmsten und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten Lkrs LB von Windwahn-Unfug weitgehend freizuhalten (siehe Berichte hier, hier und hier).

Das Ergebnis, daß von 10 für den Lkrs LB zur Auswahl stehenden Windkraft-Standorten 9 abgelehnt wurden, ist als Maximal-Erfolg zu werten und stellt mehr als nur eine schallende Ohrfeige dar für alle weitgehend ideologisierten und mit ihren abstrusen Vorstellungen gescheiterten Windkraft-Fuzzies / Weltklima-Verbesserer / Sektierer und Schwärmer, seien es

·         die Ingersheimer Windkraft-Märchenerzähler,

·         oder ihre Gedankenbrüder in Bönnigheim, Kirchheim / N, Vaihingen / Enz

·         oder in Steinheim / Grießberg etc.

Der jetzt als einziger noch im Lkrs LB verbliebene Standort in Schwieberdingen / Korntal-Münchingen ist ökologisch im Vergleich zu den übrigen 9 abgelehnten Standorten weitgehend unbedenklich; er ist von den Windverhältnissen zudem noch so ungünstig / unwirtschaftlich, daß dort  -  wenn überhaupt  -  nur solche Ideologen / Symboliker in Windkraft investieren wollen, die ansonsten ihr Geld in die Spielbank tragen... …sollte sich jedoch auch dort Widerstand unter den Bürgern regen, werden wir die Bürger dort vor Ort ebenfalls unterstützen…

In diesem Zusammenhang erfüllt es sicherlich nicht nur mich, sondern Sie alle und alle die seit Jahren gegen Windkraft-Unfug auf Ingersheimer Gemarkung eingestellt sind, mit großer Genugtuung und „klammheimlicher Freude“, daß die weiteren Windkraft-Pläne zum Ausweis eines 2., noch näher an Kleiningersheim und seine Bürger heranrückenden Windkraftvorrang-Gebiets am "Hohen Markstein" mit "Glanz und Gloria" mit deutlicher Mehrheit abgelehnt wurde.

Auch in Hessigheim, wo sich ca. 600 Bürger via Unterschriften-Aktion gegen die 2. Ingersheimer WKA ausgesprochen haben, und in Mundelsheim jeweils am gegenüberliegenden Neckar-Ufer dürfte den Bürgermeistern, Bürgern / Bürgerinitiative und natürlich den beiden Winzer-Genossenschaften (von wo aus vom Käsberg / Neckarschlaufe bzw. von den Hessigheimer Felsengärten der Blick nicht noch weiter verschandelt wird...) ein großer Stein der Erleichterung vom Herzen gefallen sein… 


Ungetrübter Blick in Landschaft und Natur ohne Windkraft-Verschandelung
Mundelsheim - Weinanbau und Felsengärten im Neckartal
von Franzfoto (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)
CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons


Diese Abfuhr stellt eine noch größere schallende Ohrfeige vor allem für den Ingersheimer BM Volker Godel und seinen gesamten Gemeinderat sowie für die Energiegenossenschaft Ingersheim dar.

Wir werden dieses Abstimmungsergebnis / Ablehnung aller weiteren Ingersheimer Windkraft-Pläne vom Sprachgebrauch her so interpretieren und nach außen darstellen, daß damit der Verband der Region Stuttgart nicht nur das jetzt zur Disposition stehende nur in geringer Entfernung zum 1. Windrad geplante 2. Windvorrang-Gebiet abgelehnt hat. Vielmehr stellt die Abfuhr auch  -  rückwirkend  -  im Nachhinein eine Ablehnung / Revision der 1. WKA dar gegenüber seiner damals fälschlicherweise und nur auf politischen Druck „von oben“ getroffenen und zum Ausweis des ersten Ingersheimer Windvorrang-Gebiets führenden Entscheidung.

Mit seiner jetzt erfolgten Entscheidung hat er  -  wenn auch (zu) spät, aber immerhin  -  eindrucksvoll bestätigt, daß seine damals getroffene,

·         nur durch Druck und Beeinflussung des Ingersheimer Bürgermeisters Godel

·         durch einige das "große Wort" führende Gemeinderäte

·         Vertretern der ev. Kirchengemeinde Ingersheim

·         sowie durch Einfluß über die "grün-rote Politik-Schiene"

zustande gekommene Entscheidung falsch war, denn schon damals zeigten die vom VRS objektiv erhobenen Wind-Werte völlig ungenügende Ergebnisse an, die dann im Anschluß durch eigene "Wind-Messungen" der Ingersheimer Wind-Genossen "hoch" gerechnet wurden, wie wir alle wissen und wie die jetzt im mehr als drei-jährigen Real-Betrieb gezeigten, jämmerlichen Wind-Betriebs-Ergebnisse eindrucksvoll beweisen...

Mit einem "weinenden Auge" vor allem deshalb,

·         weil zwar auch im Stuttgarter Tauschwald der von den Stuttgarter Grünen ebenfalls nur aus politischen Gründen inszenierte Windwahn abgelehnt wurde

·         und es in Lichtenwald / Esslingen / Schurwald zu einer Verkleinerung der Windvorrang-Flächen gekommen ist,

·         aber andererseits viele andere, von Natur- und Landschaft her und von der ökologischen Werthaltigkeit vielleicht noch wertvollere / schönere Regionen völlig "unter die Räder gekommen" sind, so z. B. die Landkreise Waiblingen (Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald), der Landkreis Esslingen (Schurwald) und vor allem der Landkreis Göppingen / Albaufstieg, den es am stärksten erwischt hat,

·         während der Lkrs. Böblingen mit nur wenigen Standorten nochmals mit einem blauen Auge davon gekommen ist.

In den Landkreisen WN, ES und GP soll dagegen eine regelrechte Inflationierung / Konzentration von Windparks / Windrädern stattfinden, und dies hauptsächlich an Wald-Standorten... ...was dies für die dortige, von vielen Städtern / Erholungssuchenden / Naturliebhabern aus dem Großraum Stgt etc. gerne als Naherholungsgebiet frequentierte Natur / Landschaft bedeutet, dürfte jedem klar sein, der nicht mit geschlossenen Augen durch die Gegend marschiert...

c) Nachdem die Windkraft-Befürworter am 16.9. nach ihrem "Waterloo" noch wie begossene Pudel und sehr kleinlaut aus der Liederhalle geschlichen sind und die Schockstarre nur 1-2 Tage angedauert hat, ist in den letzten Tagen zu erkennen, daß die Windkraft-Befürworter  -  natürlich aus dem Hintergrund gesteuert  -  noch nicht resigniert haben; vielmehr wollen sie mit aller Macht  -  und mit großer Unterstützung der SPD- / Grüne Wahlkreis-Abgeordneten (Landtags-Wahlkreis Bietigheim-Bissingen)

·         Thomas Reusch-Frey / SPD

·         und Daniel Renkonen / Grüne (Link) 

das Unmögliche noch möglich machen und den einen oder anderen Standort im Lkrs LB noch durchbringen (Stichwort: "Zielabweichungsverfahren..." etc.) , so. z.B. Kirchheim / Haghof, Steinheim / Grießberg oder auch Bönnigheim / Rotenberg, wo vor allem die Bönnigheimer Energiegenossenschaft und die aus Ingersheim importierten Windkraft-Anhänger aus der dortigen Vorstandschaft die treibenden Kräfte sind.

Es vergeht z. Zt. kaum ein Tag, wo nicht in der Ludwigsburger Kreiszeitung / Neckar- und Enzbote / Bietigheimer Zeitung  -  die publizistisch offensichtlich zum grünen Windkraft-Kampfblatt mutiert sind  -  pro-windkraft ausgerichtete Leserbriefe erscheinen, natürlich alles von uns sattsam bekannten Personen, die aufgrund einer wohl lang anhaltenden und durch die Windkraft-Lobby unterzogenen Gehirnwäsche versuchen, ihr Geschwafel bei den noch uninformierten Bürgern "an den Mann" zu bringen...

...daß diesbzgl. auch noch der Ludwigsburger Landrat Dr. Rainer Haas als einer der Ersten sich diesem Geschwafel angeschlossen hat und bspw. nach wie vor öffentlich via Lokalpresse

·         für den Standort Kirchheim / Haghof

·         und für das 2. Windvorrang-Gebiet in Ingersheim

plädiert, scheint darauf hinzudeuten, daß auch er den Einflüssen der Windkraft-Lobby unterlegen ist... …Berichten der Lokalpresse zufolge hat er ja oft genug die Abordnungen der Landschafts- und Naturfrevler aus Bönnigheim, Kirchheim / N. und Ingersheim empfangen……seine jüngst zum besten gegebenen pro-Windkraft-Äußerungen und die völlig ungerechtfertigte Kritik am Beschluß des VRS-Planungsausschusses vom 16.9.2015 einen glatten Verstoß gegen seine ihm kraft Amtes als Chef der Genehmigungs-Behörde auferlegte Neutralitätspflicht darstellend… (Bericht)

d) Am 30.9.2015 erfolgt die Beschlußfassung durch die Vollversammlung der Regionalversammlung = Satzungsbeschluß; am 13.9. erfolgte lediglich eine Beschluß-Empfehlung durch den Planungsausschuß. Diesem wird normalerweise vom Voll-Plenum gefolgt. In diesem Fall kann davon jedoch nicht ausgegangen werden, weil die unterlegene pro-Windkraft-Seite jetzt alles versucht, über die Entscheidung im Voll-Plenum ihre Ziele an vielen Orten noch durchzusetzen... (Bericht SWP)

Für uns alle heißt dies, daß wir bis zum 30.9. entschlossen dagegen halten müssen, und dies aus zweierlei Gründen:

·         Erstens ist es nicht auzuschließen, daß der jetzt von den Windkraft-Befürwortern publizistisch aufgebaute Druck bei dem einen oder anderen zunächst contra stimmenden Regionalrat noch auf fruchtbaren Boden fällt und dieser deshalb noch "umfallen" könnte...; insbesondere die Freien Wähler könnten hier evtl. unsichere Kantonisten sein...

·          Zweitens kommen nun erstmalig auch die im Verwaltungsrat und nicht im Planungsausschuß sitzenden Regionalräte aller Fraktionen zur Abstimmung hinzu, die auch erst einmal überzeugt werden müssen... Damit verdoppelt sich die Zahl der am 30.9. abstimmenden Regionalräte... Zu hoffen bleibt, daß diese sich  -  zumindest was unsere Seite betrifft  -  dem ablehnenden Votum des Planungsauschusses anschließen...

Ich bitte Sie alle und insbesondere diejenigen, die im Vorfeld zum 16.9. sehr wertvolle Lobby-Arbeit durchgeführt und einzelne Regionalräte / Mandatsträger auf allen Entscheidungsebenen / aller Fraktionen kontaktiert haben, diese Bemühungen bis zum 30.9. weiter intensiv fortzusetzen...

...ich selbst werde wie bisher ebenfalls alle meine Netzwerke und Kontakte in die Parteien hinein weiter fortsetzen; neben den Bemühungen zur Aufrechterhaltung der Entscheidung vom 16.9. bzgl. der abgelehnten LB-Standorte werde ich mich darüber hinaus  -  auch über unsere Plattform im BW-Landesverband  -  auch für den Fall / Ablehnung weiterer Standorte in WN / Essl / GP einsetzen, da diese Standorte

·         allesamt ebenfalls relativ windarm sind (die Werte im BW-Windatlas sind aus politischen Gründen "getürkt")

·         und dort im Falle der Realisierung ein Natur- und Landschaftsfrevel bisher völlig unbekannten Ausmaßes entstehen würde...

f) Ich habe am 16.9. unseren Vorstand Peter Hitzker (Gegenwind Husarenhof) informiert. Aufgrund des für uns sehr erfolgreichen Ergebnisses haben wir spontan beschlossen  -  nach dem Winzerfest und nach Abschluß der Weinlese bei Ernst Grill  -  am 2.10.2015 / 19.30 Uhr im eigens für uns geöffneten Husarenhof-Besen von Ernst Grill eine kleinere "Fete" zu veranstalten, zu der alle Mitglieder / Unterstützer unserer BI Gegenwind Husarenhof eingeladen sind...Achtung: Wir gehen hierbei von unserem Mittwoch-Rhytmus ab und führen diese Fete an einem Freitag durch, damit wir etwas länger "sitzen bleiben" können... Die Fete wird in jedem Fall durchgeführt, unabhängig davon, wie die Entscheidung am 30.9. ausgeht...

Weitere Infos folgen in den nächsten Tagen nach, auch über unsere Homepage.

  

Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof Besigheim / Ingersheim“

 

Arbeitsgemeinschaft baden-württembergischer BI‘ s gegen unsinnige Windkraft-Standorte in BW (Sektionen Heilbronner Land / Hohenlohe / Main Tauber sowie Großraum Stuttgart)

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe


www.gegenwind-husarenhof.de




Kurzbericht

 

von Matthias Kraus, Vorsitzender des
Landesverbands baden-württembergischer Bürgerinitiativen
gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften e.V.

über das abgelaufene Geschäftsjahr 2014  -  Ausblick

Jahres-Mitgliederversammlung am 17.5.2015

 

(wm / 210515) - Der Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe, hat seine ordentliche Jahres-Mitgliederversammlung am 17.5.2015 in Sindelfingen abgehalten.

Im Mittelpunkt standen

·         die Berichte des Vorstands über das abgelaufene Geschäftsjahr 2014,

·         ein Ausblick auf das laufende Jahr 2015 und die folgenden Jahre sowie Aussprachen

·         und Entlastungen und Wahlen

Erfreulich ist das steigende Interesse an einer Mitgliedschaft in unserem BW-Landesverband. Während der Landesverband bei seiner Gründung im April / Mai / Juni 2014 von 17 Gründungsmitgliedern gegründet wurde, hat der LV jetzt nach nur ca. einem Jahr später bereits 26 BI-Mitglieder.

Eine Übersicht über unseren Mitglieder-Bestand ist aus der Homepage unseres Landesverbands ersichtlich. Diese erfreuliche Tendenz wird weiter anhalten, denn weitere Beitritte von Bürgerinitiativen stehen unmittelbar bevor. An dieser Stelle sichern wir schon jetzt allen unseren Mitgliedern größtmögliche Unterstützung bei ihren Bestrebungen zu, den Windkraft-Unfug vor Ort zu Fall zu bringen.


kein Platz für Windkraft
Schwäbischer Wald bei Vorderbüchelberg

Foto: Thomas Schöller

Dieser Trend ist u.a. auch im Zusammenhang mit der von der BW-Landesregierung angestrebten Forcierung der Windkraft zu sehen, die zu einem immer größeren Widerstand in breiten Kreisen der Bevölkerung und zur Gründung weiterer Bürgerinitiativen in nahezu allen Regionen von Baden-Württemberg führt.

Wir gehen davon aus, daß diese einen starken Bürgerprotest zum Ausdruck bringende Entwicklung auch weiter anhält, vor allem vor dem Hintergrund, daß neben Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt im März 2016 auch in Baden-Württemberg Landtagswahlen mit bundespolitischer Bedeutung stattfinden, wobei Fragen zur künftigen Energiepolitik bzw. die Haltung der Parteien zur Windkraft in vielen Regionen  -  vor allem an Windkraft-Brennpunkten  -  mit wahlentscheidend sein könnten…

  

Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof Besigheim / Ingersheim“

 

Arbeitsgemeinschaft baden-württembergischer BI‘ s gegen unsinnige Windkraft-Standorte in BW (Sektionen Heilbronner Land / Hohenlohe / Main Tauber sowie Großraum Stuttgart)

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe



www.gegenwind-husarenhof.de



Nachfolgend die gekürzte Version des Vorstands-Berichts


Sehr geehrte Mitglieder im Landesverband, 

hiermit informiere ich Sie über die aktuellen Aktivitäten und Entwicklungen in unserem Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften e.V.

Am vergangenen Sonntag, dem 17.5.2015, fand in Sindelfingen die ordentliche Mitgliederversammlung für das Geschäftsjahr 2014 statt, an der aufgrund einiger Terminkonflikte sowie wegen des starken Rückreiseverkehrs nach den Feiertagen leider einige Mitglieder verhindert waren bzw. kurzfristig absagen mussten.

Neben den offiziellen Tagesordnungspunkten berichtete der Vorstand über die vergangenen Monate. Der aktuelle Stand unserer Homepage wurde vorgestellt sowie auf diverse Neuerungen hingewiesen. Bitte beachten Sie, dass sich die Adresse der Homepage leicht verändert hat, da wir nun einen neuen Provider nutzen. Die neue Adresse lautet: www.lvbw-wka.de. Wir sind aber auch ganz leicht in Google 
z. B. über den Suchbegriff "Landesverband Windkraft" zu finden.

Weiterhin berichteten wir über unsere angefangene Reihe von Rechtsgutachten. Zu dem ersten Gutachten über das Thema Artenschutz soll in Kürze das zweite Gutachten zum Thema Landschaftsschutz folgen. Die Vorbereitung hierzu sind abgeschlossen und wir sind sicher, auch zu diesem Thema eine umfassende rechtliche Ausarbeitung zur Verfügung stellen zu können. Auch in diesem Falle werden wir durch eine renommierte Sozietät vertreten. In Kürze wollen wir Ihnen hierzu mehr vorstellen und um Ihre Unterstützung werben. Wie früher berichtet wird es danach auch ein drittes Gutachten geben, das mit dem Thema Gesundheitsschutz die Trilogie komplettieren wird. Wir halten Sie informiert.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Kontaktaufnahme zu anderen Landesverbänden in unserer Nachbarschaft und darüber hinaus. Dies sind vor allen Dingen Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern. Eine länderübergreifende abgestimmte Vorgehensweise stärkt unsere gemeinsame Position bei der Durchsetzung unserer Ziele.

Aus dieser Kontaktpflege sowie vor dem Hintergrund der am 13. März 2016 mit bundesweiter Bedeutung in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt stattfindenden Landtagswahlen entwickelte sich die Idee, noch in diesem Jahr eine deutschlandweite Veranstaltung durchzuführen. Eine überregionale Beachtung in den Medien ist zu erwarten. Zusätzlich zu den vorgenannten Bundesländern will sich z.B. auch Nordrhein-Westfalen beteiligen und auch einige nördliche Bundesländer haben sich angesagt. Es tut sich also etwas hinsichtlich der bundesweiten Vernetzung!

Termin für die Veranstaltung ist der 10. Oktober 2015, den Sie sich bitte schon einmal fest notieren möchten. Wir stehen kurz vor Vertragsunterzeichnung mit dem Veranstaltungsort, es ist aber noch zu früh, um Details zu bestätigen. Auch hier werden wir Sie informieren.

In den vergangenen Monaten trafen wir uns auch mit drei Fraktionen des Stuttgarter Landtags, nämlich der CDU, der FDP sowie den Grünen. Ein Gespräch mit der SPD-Fraktion wird ebenfalls angestrebt. Hier haben wir unseren Zehn-Punkte-Plan verteilt und diesen vehement vertreten. Leider sind die Fortschritte auf dem politischen Parkett immer etwas langsamer, als man es sich wünscht. Aber dies liegt in der Natur der Sache.

Es bleibt also von herausragender (!) Bedeutung, uns für die im März 2016 anstehende Landtagswahl Baden-Württemberg vorzubereiten, damit möglichst große Teile unserer Vorstellungen in den Programmen der zukünftigen Regierungsparteien Berücksichtigung finden.

In diesem Zusammenhang setzten sich alle Mitglieder des Vorstandes in den letzten Monaten in verschiedensten Gesprächen und Veranstaltungen mit Politikern aller im Landtag vertretenen Parteien für die Belange unserer Verbandsmitglieder intensiv ein. Vielleicht erinnern Sie sich unter anderem an meine auf der Regionalkonferenz der CDU in Sinsheim an die Herren Strobel und Wolf gestellte Frage nach den Plänen der CDU in Sachen Windkraft im Falle eines Regierungswechsels (Video auf YouTube unter https://youtu.be/zhhWx7Kc_NI ab Position 1h:50min).

Weiterhin fand am 19. April 2015 ein intensiver Workshop mit zahlreichen Besuchern zum Thema "Generalvortrag" statt. Dieser Vortrag wurde nach den gemeinsam erarbeiteten Ergebnissen ergänzt und überarbeitet und wird Ihnen in Kürze für Zwecke Ihrer BI (Veranstaltungen, Vorträge, interne Schulung etc.) zur Verfügung gestellt. Natürlich können Sie die Inhalte frei verändern und an die Bedürfnisse Ihrer Initiative vor Ort anpassen. Wir sind der Meinung, dass dies auf jeden Fall eine gute Unterstützung für unsere Mitglieder im Sinne einer inhaltsreichen, gemeinsam gleichlautenden Grundpositionierung ist.

Im weiteren Verlauf stellte unser Finanzvorstand Thomas Supper die aktuelle Kassenlage vor. Der Bericht des Kassenprüfers bestätigt, dass unsere Finanzen in bester Ordnung sind. Die Versammlung entlastete daraufhin den gesamten Vorstand für das Geschäftsjahr 2014.

Um den Vorstand zukünftig enger mit den vor Ort tätigen Bürgerinitiativen zu verbinden, beschloss die Versammlung die Einführung von sogenannten "Bezirksleitern" für die 4 Regierungsbezirke Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen. Deren Ziel soll es sein, das „operative Geschäft“ der BI‘ s flächendeckend in BW durch intensive Beratung vor Ort zu stärken, in Gründung befindlichen BI‘ s beim Aufbau ihrer Organisation zu unterstützen und weitere BI‘ s als Mitglieder unseres Landesverbands zur Verfolgung unserer gemeinsamen Ziele zu gewinnen.

Herr Walter Müller von der BI Gegenwind Husarenhof (www.gegenwind-husarenhof.de) erklärte sich bereit, diese Aufgabe zum ersten Mal für den Regierungsbezirk Stuttgart zu übernehmen. Seine Tätigkeit ist als Pilotphase für die anderen noch zu bestimmenden Bezirksleiter zu sehen. Aus seinen Erfahrungen lässt sich dann die Tätigkeitsbeschreibung dieser Funktion genauer bestimmen. Ich danke Herrn Müller und freue mich auf die Zusammenarbeit.

Leider musste unsere Vorstandssprecherin Sabine Lampe aus rein persönlichen Gründen den Vorsitz des Landesverbandes abgeben. Wir bedauern dies sehr und danken Frau Lampe für die überhaupt grundsätzliche Idee, unseren Landesverband zu gründen und darüber hinaus für ihre unermüdliche Arbeit. Alles Gute weiterhin, wir bleiben sicher in Kontakt.

Im Anschluss wählte die Versammlung mich zum neuen Vorsitzenden des Landesverbandes. Thomas Supper wird weiterhin im Vorstand das bisherige Amt des Finanzvorstandes versehen, ein neuer erster Stellvertreter(in) soll bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung gefunden werden.

Lassen Sie uns im gemeinsamen Sinne weiterarbeiten und den bestmöglichen Schulterschluss suchen. Die gemeinsame Idee muss dabei der bestimmende Faktor sein. 

Mit freundlichen Grüßen, 


Matthias Kraus

Vorsitzender
Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen
gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften e.V.

www.lvbw-wka.de

Ende des Kurzberichts





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