Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof
Keine Windkraftanlage zwischen Ingersheim und Husarenhof

  Berichte der Bürgerinitiative:



Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“ und Ingersheimer Windindustrieanlage im Hinblick auf die Änderung des Landschaftsbilds  Gegenstand wissenschaftlicher Forschung

 Bürgermeister und Gemeinderäte einer mit Windkraft-Plänen konfrontierten Hohenlohe-Gemeinde zu Besuch auf dem Husarenhof


I          Dresdner Leibnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) zu Forschungszwecken bei der Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“

 

(wm / 300612) - Nachdem unsere Bürgerinitiative u.a. bereits Gegenstand von Recherchen des „SPIEGEL“ und mehrerer regionaler und überregionaler Zeitungen war, SWR 4 und Regio TV berichtet haben und der Berliner Reporter des Dänischen Rundfunks im Zuge seiner Berichterstattung über die in Baden-Württemberg eingeleitete Energiewende über uns berichtet hat, wird in Kürze eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des Dresdner Leibnitz-Instituts für ökologische Raumentwicklung bei „Gegenwind Husarenhof“ zu Gast sein, um sich über einige von im Umfeld der Ingersheimer Windindustrieanlage lebenden Bürgern wahrgenommenen Änderungen zu informieren, die durch den Bau der Windindustrieanlage eingetreten sind.

Aufgrund der Tatsache, daß ein Forschungsbereich des Instituts sich mit Fragen zu „Wandel und Management von Landschaften“ befaßt, dürften sich die Erhebungen vermutlich unter anderem darum drehen,

  • ob und inwieweit durch den erstmaligen Bau einer rd. 180 m hohen Windindustrieanlage an landschaftssensibler Stelle in einem bisher ausschließlich landwirtschaftlich genutzten Gebiet  -  nach Meinung der Bürger  -  eine visuell bewußt wahrgenommene Veränderung des Landschaftsbilds eingetreten ist … und

  • ob die erstmalige, durch das Landratsamt Ludwigsburg erteilte Genehmigung einer Windindustrieanlage der 2. Generation als Startschuß zu sehen ist für eine sich über mehrere Jahre hinziehende weitere, durch den Bau von Windkraftanlagen ausgelöste Betonisierung und Versiegelung landwirtschaftlicher Flächen, zu einer noch größeren Zurückdrängung von Umwelt und Natur führend, verbunden mit einer „schleichenden“  -  ebenfalls über mehrere Jahre (parallel zum Windkraft-Hype in eher windschwächeren Bundesländern im Binnenland) im Großraum Stuttgart sich hinziehenden  -  Veränderung bisher landwirtschaftlich geprägter Landstriche hin zu einer durch Windindustrieanlagen bzw. Windparks geprägten Industrie-Landschaft…            

Sobald die Erhebungen wissenschaftlich ausgewertet sind, werden wir darüber berichten.

Nachfolgend ein kurzer Auszug aus der Homepage des Leibnitz-Instituts in Dresden.

 

„IÖR im Überblick

 

Kurzporträt

 

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) mit Sitz in Dresden ist eine raumwissenschaftliche Forschungs- 
einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft mit Ausrichtung auf ökologische Fragen nachhaltiger Entwicklung. Es wurde am 
1. Januar 1992 gegründet, wird von Bund und Freistaat Sachsen gemeinsam finanziert und ist eine Forschungseinrichtung mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

 

Unsere Forschung

 

Das Institut erarbeitet gemäß seinem Leitbild wissenschaftliche Grundlagen für eine dauerhaft umweltgerechte Entwicklung von Städten und Regionen im nationalen und internationalen Zusammenhang. Die Forschung konzentriert sich auf vier Themenschwerpunkte:

Der Forschungsbereich 'Wandel und Management von Landschaften' befasst sich mit Analysen des Wandels von Städten und Regionen. Freiräume und deren Ökosystemdienstleistungen sowie Strategien und Instrumenten zu dessen Beeinflussung finden dabei besondere Berücksichtigung.

Der Forschungsbereich 'Ressourceneffizienz von Siedlungsstrukturen' fragt, ob und inwieweit Städte, Gebäude und Infrastrukturen so gestaltet und weiter entwickelt werden können, dass weniger Fläche in Anspruch genommen, weniger Material verbraucht und eine höhere Energieeffizienz erreicht wird.

Der Forschungsbereich 'Umweltrisiken in der Stadt- und Regionalentwicklung' befasst sich mit der Analyse und Bewertung von Risiken für die Raumentwicklung durch Naturgefahren und den Klimawandel. Planerischen Strategien, Instrumenten und Maßnahmen der Risikovorsorge finden ebenfalls Beachtung.

Der Forschungsbereich 'Monitoring der Siedlungs- und Freiraumentwicklung' entwickelt Erhebungs-, Monitoring- und Analyseverfahren, um den Zustand und die Veränderungen der Flächennutzung besser zu beschreiben. Außerdem werden hier Prognoseverfahren entwickelt, um den Flächenbedarf für Wohnzwecke als einer Triebkraft der Stadt- und Regionalentwicklung zu ermitteln.

Das Institut stellt Politik und Gesellschaft die Ergebnisse seiner Forschung zur Verfügung.“

 

II         Abordnung von Bürgermeistern, Ortsvorstehern und Gemeinderäten aus Hohenlohe zu Besuch auf dem Husarenhof

 

In Kürze wird eine Abordnung von Bürgermeistern, Ortsvorstehern und Gemeinderäten aus Kupferzell und einigen Nachbargemeinden die Ingersheimer Windindustrieanlage besichtigen, nachdem auch in der dortigen Region Windkraftpläne bekannt wurden.

Dem Vernehmen nach wird die Exkursion an der Würstchenbude durch die Energie-Genossenschaft bewirtet. Der dort wohl stattfindende Ablauf wird vermutlich ähnlich ablaufen wie seinerzeit bei unserem im Frühjahr 2010 erfolgten Besuch in Wilhelmsdorf (bei Ansbach), als wir uns von einer damals schon errichteten E 82 einen ersten Eindruck verschaffen wollten und wobei wir bereits bei Ankunft von einem „Empfangskommitee“ von Windkraft-Enthusiasten erwartet wurden, das von einem in unserem Bus mitfahrenden Mitglied der Ingersheimer Wind-Genossen aus dem Bus heraus via handy über unsere bevorstehende Ankunft informiert wurde.

Auf Wunsch der Gruppe möchten sich die Exkursions-Teilnehmer auch bei unserer Bürgerinitiative auf dem Husarenhof über unsere Sicht der Dinge bzw. über „die Kehrseite der Windkraft-Medaille“  informieren, eventuell auch deshalb, weil die dortige Lokal- und Regionalpresse ebenfalls eher unkritisch berichtet und den vollmundigen Prophezeiungen der auch dort agierenden Windkraft-Lobby aufgesessen ist…. Daher werden wir versuchen, die bis jetzt durch den ingersheimer Windkraft-Betrieb objektiv eingetretenen Nachteile aus der Sicht der direkt betroffenen Anwohner darzustellen.

  

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“  

    

Auch in Löchgau: Windkraft?  -  Nein Danke !

BZ: „In Löchgau: Kein Platz für ein Windrad - Abstandsgebot gilt auch für Aussiedlerhöfe“

 NEB: „Keine Windräder auf Löchgauer Gemarkung“

 Weise und vorausschauende Entscheidung von Bürgermeister und Gemeinderat sichert Zukunftsfähigkeit von Löchgau und vermeidet Schlechterstellung von Bürgern 
auf Löchgauer Aussiedlerhöfen


(wm / 170612) - Wie schon  F r e u d e n t a l  und  E r l i g h e i m  zuvor, weist den Berichten im Neckar- und Enzboten (NEB / LKZ) und in der Bietigheimer Zeitung (BZ) vom 14.6.2012 zufolge nun auch die Nachbar-Gemeinde  L ö c h g a u  auf Vorschlag von Bürgermeister Möhrer und nach einstimmigem Gemeinderats-Beschluß vom 12.6.2012  - bei einer Enthaltung eines SPD-Gemeinderatsmitglieds  -  
k e i n e  Windkraft-Standorte auf Löchgauer Gemarkung aus.

Auch Löchgau dürfte damit nicht die letzte Gemeinde gewesen sein, die Windkraft-Unfug auf ihrer für Windstrom-Erzeugung  -  mangels ausreichendem Windaufkommen und wegen anderer Kriterien  -  völlig ungeeigneten Gemarkung ablehnt.   

Ausschlaggebend für die Ablehnung war einerseits wohl die Erkenntnis, daß auch im relativ niedrig gelegenen, vergleichsweise windschwachen Löchgau die jahresdurchschnittliche Windgeschwindigkeit  -  wie im übrigen Landkreis Ludwigsburg  -  bei weitem nicht ausreichend sein wird, um einen dauerhaft  
w i r t s c h a f t l i c h e n  Windkraft-Geschäftsbetrieb zu gewährleisten.
So wurden auf Löchgauer Gemarkung keine Windkraft-Standorte im für  g a n z  Baden-Württemberg durch unabhängige Sachverständige des  T Ü V  S ü d  im Jahr 2011 erstellten W i n d a t l a s  identifiziert.

Wie bekannt, fordert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als  V o r a u s s e t z u n g  für den Erhalt der von den Stromkunden über höhere Stromrechnungen zu finanzierenden Einspeisevergütung eine am geplanten Standort

in 30 m über Grund jahresdurchschnittlich vorherrschende

Windgeschwindigkeit von 5,5 m pro Sekunde

K O-K r i t e r i u m  in Löchgau war jedoch die Tatsache, daß die vom Ludwigsburger Planungsbüro KMB vorgeschlagenen Standorte bezüglich der  E n t f e r n u n g  den von Landesgesetzen geforderten  
M i n d e s t- / S i c h e r h e i t s a b s t a n d

·          bei der Wohnbevölkerung von > als 700 Meter bzw.

·          bei landwirtschaftlichen Gehöften, Aussiedlerhöfen, Weilern etc. von > 300 m - 500 Meter

zwar einhalten.   

Aufgrund der von der „grün-roten“ baden-württembergischen Landesregierung in den Landesplanungsgesetzen vom 9.5.2012  -  bewußt zur Realisierung der politischen Ziele  -   vorgegebenen unterschiedlichen Mindest- / Sicherheitsabstände wurde eine gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßende Diskriminierung von auf Aussiedlerhöfen lebenden Bürgern gesehen, da die dort geltende Mindest- / Sicherheitsentfernung lediglich zwischen 300 m - 500 m betragen soll, während für Bürger in „normalen“ Wohngebieten ein größerer Mindest-/ Sicherheitsabstand von 700 m gilt.

                                                                                                                               Rathaus von 1602 in Löchgau  
Von der von „Grün / Rot“ in Kauf genommenen Schlechterstellung wären bei Ausweis eines im Gewann Triebstein liegenden Windkraft-Standorts die dort in der Nähe liegenden Aussiedlerhöfe betroffen gewesen, die zwar außerhalb eines Abstands von 300 m - 500 m, aber innerhalb des für „normale“ Wohngebiete geltenden Mindest- / Sicherheitsabstands von 
700 m liegen.

Der  N E B  schreibt: „Mit ihrem Nein zur Windkraft in Löchgau wollen die Gemeinderäte vor allem die Anwohner der Aussiedlerhöfe vor Lärmbelästigungen schützen. Denn der in Löchgau favorisierte Standort für ein Windrad hätte östlich der Petershöfe im Gewann Triebstein gelegen…“

Und die  B Z  formuliert: „…Die Bewohner eines Aussiedlerhofes oder eines im Außenbereich befindlichen Wohnhauses dürften gegenüber den Bewohnern einer Wohnsiedlung nicht benachteiligt werden, lautete der Tenor im Rat Anfang Mai. Dies bekräftigten die Mitglieder am Dienstag fast unisono.                                                                                                     P.Schmelzle / Wikimedia (cc-by-sa-2.5)

Auf Wunsch von Erich Griesinger (CDU) wurde das Ganze zusätzlich im Beschlusstext mit aufgenommen… …In der Aussprache legte Griesinger Wert darauf, den "Schutz der Menschen vor Lärm" bei der Entscheidung für einen Windkraft-Standort in den Vordergrund zu stellen…. …Und auch Elisabeth Landsperger (VFFL) unterstrich den Gleichbehandlungs-Grundsatz. "Wir leben im dicht besiedelten Großraum Stuttgart", stellte sie fest.“

Die  B Z  weiter: „…Möhrer berichtete, dass die Stadt Besigheim künftig ebenso eine Regelung handhaben will, die einen generellen Abstand einer Windkraftanlage von mindestens 700 Metern zu jeglichen Wohnhäusern vorschreibt - auch in Bezug auf die Nachbargemarkungen. Als GVV-Vorsitzender habe der Besigheimer Rathauschef zudem sämtliche Verbandskommunen darum gebeten, gemäß dem Gleichbehandlungs-Grundsatz zu verfahren, so Möhrer.“

Bürgermeister und Gemeinderat ist es im Interesse des  G e m e i n w o h l s  in Löchgau hoch anzurechnen, daß sie mit ihrer Entscheidung die von der grün-roten BW-Landesregierung  b e w u ß t  
herbeigeführte und  i n  K a u f  g e n o m m e n e  -  zu einer Zweiteilung der Bevölkerung führende  -  
S c h l e c h t e r s t e l l u n g  von auf Aussiedlerhöfen lebenden Bürgern auf Löchgauer Gemarkung nicht akzeptieren. Mit der jetzt getroffenen Entscheidung zur Ablehnung von Windkraft-Standorten werden alle in Löchgau wohnenden Bürger gleich behandelt, unabhängig davon, ob sie in „normalen“
Wohngebieten oder auf Aussiedlerhöfen leben.


Der Reiter aus "Der Heiner und der Brassenheimer Müller" von Karl-Henning Seemann Zweitguss in Löchgau

Foto: Zacharias L. /   Wikimedia (cc-by-sa-3.0)

A b s c h l i e ß e n d  noch einmal die in Ingersheim, auf dem Besigheimer Husarenhof und den übrigen Aussiedlerhöfen in Ingersheim aufgrund der rd. 180 m hohen Windindustrieanlage bereits eingetretenen und noch eintretenden Nachteile, die der Löchgauer Bevölkerung jetzt  e r s p a r t  bleiben:

Dem - wenn überhaupt  -  nur marginalen Windkraft-Nutzen (wegen relativer unterjähriger Windarmut am lediglich 298 m über Meereshöhe liegenden Ingersheim nur kümmerliches Windstrom-Volumen, das niemals in Ingersheim ankommt, sondern im Strom-Nirwana der bundesdeutschen, ca. 44 Mio Haushalte versinkt bzw. an Strom-Abnehmer ins Ausland verschenkt wird, wenn ein zu hohes Windstrom-Angebot existiert) stehen  -   z u  L a s t e n der am windschwachen Windrad-Standort lebenden Bürger  -  viel zu viele  N a c h t e i l e  gegenüber, wie z.B.

  • Irreparable Verschandelung einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft (Wein-,Obst- und Landwirtschaft) durch einen 180 m hohen und künftig bis zu 230 m hohe Wind-Spargel 

  • Weitere schwere Beeinträchtigung des ohnehin durch ungezügelte Boden-Versiegelung u.a. schon arg „unter die Räder“ gekommenen Umwelt- und Naturschutzes, insbesondere des Vogel- und Fledermausschutzes (Artenvielfalt)  

  • Durch frevelhafte Abholzung großflächiger, zig-Jahre alter Wälder für Windparks irreparable Störung des ökologischen Gleichgewichts in der Natur

  • Verlust wertvollen Ackerlands durch weitere Boden-Versiegelung und Umwidmungin windkraft-dominiertes Gewerbegebiet 

  • Wegen dauerhaft negativer, desaströser Betriebsergebnisse keine Erzielung vonGewerbesteuer-Einnahmen für die Standort-Kommunen (nach eigenem Bekunden der Ingersheimer Gemeindeverwaltung fallen aus dem jetzt begonnenen Windkraft-Betrieb keinerlei Gewerbesteuer-Einnahmen an)

  • Spürbare Wertminderung von durchschnittlich 30 % und mehr  -  bis zurUnverkäuflichkeit  -  beim Grundbesitz (Grundstücke, Häuser, Wohnungen…) in der Nähe von Windindustrieanlagen (wie bisher an nahezu allen Windkraft-Standorten)

  • Verdrängung des gerade im ländlichen Raum im Aufschwung befindlichen „sanften Tourismus

  • verminderte Lebensqualität der im Windkraft-Wirkungskreis (Radius ca. 5 Km ab Windkraft-Standort) bzw. in Sichtweite lebenden Bürger 

  • Erzeugung von Schad-Immissionen  -  insbesondere bei zu  g e r i n g e n Sicherheits-          abständen zur Wohnbevölkerung von < 1500 m  -  wie S c h a t t e n s c h l a g, L ä r m  oder I n f r a s c h a l l im Wirkungskreis von ca. 5 km ab Windrad-Standort, wobei letzterer nach Studien des Robert-Koch-Instituts (Berlin), Forschungs-Ergebnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und aktuellen Aussagen von Medizinern zu nachhaltigen Gesundheitsrisiken führen kann (insbesondere bei Personen mit angegriffener Gesundheit); nicht umsonst fordert die WHO  -  im Interesse der Gesundheit der Bürger  -  Mindest- / Sicherheits-abstände von 2000 m und ebenfalls nicht ohne Grund verlangen neue Gesetze in Großbritannien einen Sicherheitsabstand von Windparks in Höhe des 10-fachen der Gesamt-Höhe, mindestens jedoch 3000 m ! (in Ingersheim wären dies:  Gesamthöhe 179 m x Faktor 10 = 1790 m; tatsächlich: ca. 600 m zum Husarenhof, ca. 400 m - 500 m zu Aussiedlerhöfen, ca. 1000 m nach Klein- bzw. Großingersheim)

  • F o r d e r u n g:         Keine Benachteiligung von Bewohnern von Weilern, Aussiedlerhöfen u.a.  durch weitere Auflockerung von Gesetzen und nochmalige Verkürzung auf 300 m - 500 m der in  Deutschland bzw. in BW ohnehin viel zu kurzen Sicherheits-abstände von jetzt nur noch 700 m !

Die dort lebenden Bewohner sind gegenüber Bürgern in Städten + Gemeinden keinesfalls Bürger 2. Klasse, denen man n i c h t  derartige Nachteile + Risiken zu Gunsten einiger weniger Windkraft-Profiteure + Grundstücks-Verpächter aufladen kann !

Die hier genannten  N a c h t e i l e  breiten sich  a b  B e g i n n  des Windrad-Betriebs über Ingersheim und die benachbarten Regionen  z u  L a s t e n  der  B e w o h n e r  aus.

Sie  v e r s t ä r k e n  sich noch weiter, wenn die vom Ingersheimer Bürgermeister geäußerten und von

·          S P D (wie in Kreisparteitagsbeschlüssen und Verlautbarungen von Abgeordneten dokumentiert)

·          BÜNDNIS 90 / GRÜNE (wie in Kreisparteitagsbeschlüssen und Verlautbarungen von Abgeordneten dokumentiert)

·          und LINKE (Meinungsäußerung von Funktionären wie Leserbriefe)

unterstützten Bestrebungen zum Windpark-Ausbau auf Ingersheimer Gemarkung realisiert werden.

 

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“



www.gegenwind-husarenhof.de


Ingersheim: „Windrad steht schon wieder“

(wm / 230512) - …So lautete die „in rot“ gebrachte Schlagzeile des NEB / LKZ vom 21.4.2012, als für die negativ von den Schad-Immissionen direkt betroffenen Bürger des Husarenhofs, der Besigheimer Wartturmsiedlung und der Ingersheimer Bürger sowie für die auf der L 1113 (Ingersheim - Besigheim via Husarenhof) oder auf der B 27 (Besigheim - Bietigheim) und anderswo in Windrad-Sichtweite fahrenden Verkehrsteilnehmer  -  zum wiederholten Male wahrnehmbar  -  ein  w e i t e r e r  längerer  
W i n d r a d-S t i l l s t a n d
 zu verzeichnen war.   

Schon vorher und auch danach im Mai und Juni 2012 waren mehr oder weniger lange Stillstandszeiten bei der Ingersheimer 180 m hohen Enercon E 82 wahrnehmbar.

Auch bei starken Gewittern mit Hagelschlag, B l i t z  und Donner  -  und bei für Windmüller eigentlich idealen, weil nicht zu starken Windgeschwindigkeiten -  registrierten Husarenhof-Bewohner Windrad-Stillstand wohl durch sofortiges Abschalten des Betriebs, was bei dem einen oder anderen Betrachter zu der Ansicht führte, daß man wohl kein unnötiges Risiko hinsichtlich Blitzeinschlag und daraus möglicherweise folgender Havarie der Windindustrieanlage eingehen wolle…

…eine durchaus berechtigte Befürchtung, wie die bisher vor allem in den „klassischen“ Windkraft-
Bundesländern im Norden + Osten in letzter Zeit und auch schon früher eingetretenen  
W i n d k r a f t - 
H a v a r i e n
 zeigen, meist  a u s g e l ö s t  durch B l i t z e i n s c h l a g  und  o f t  zu  S c h ä d e n  in Millionenhöhe führend…

Im Wirkungskreis der Windindustrieanlage (Radius ca. 5 Km ab Windkraft-Standort) lebende und direkt betroffene Bürger spekulieren nun  -  auch angesichts der in letzter Zeit im Mai oder Juni 2012 erfolgten, zum Teil wohl auch durch länger anhaltende  W i n d f l a u t e n  verursachten  S t i l l s t ä n d e  -  darüber, ob es sich hierbei

·          eher um „normale“ A n l a u f s c h w i e r i g k e i t e n  oder

·          doch um  e r s t e  Anzeichen für eher  d a u e r h a f t e  Betriebsstörungen einer  -  aufgrund des Termindrucks zur eigentlich noch gegen Ende des Jahres 2011 wegen damals höherer Einspeisevergütungen vorgesehenen Installation  -  doch noch  n i c h t  ganz  
a u s g e r e i f t e n  und „mit heißer Nadel gestrickten“  T e c h n i k  bei WKA‘ s der  
n e u e r e n,  e x t r a  für den  E i n s a t z  im  w i n d s c h w ä c h e r e n Binnenland von Enercon konstruierten Windindustrieanlagen der 2. Generation

 handelt…

Vor diesem Hintergrund sind die bisher und künftig gemeldeten Zahlen der Ingersheimer Wind-Genossen zum angeblich von der Ingersheimer Windindustrieanlage produzierten Windstrom nur mit  a l l e r g r ö ß t e r  Vorsicht zu genießen, da von  b e f a n g e n e n  Windrad-Genossen erstellt, die genauestens wissen, wie (u n s e r i ö s) die Windkraft-Lobby mit  Z a h l e n  arbeitet (Nachahmer-Effekt nicht ausgeschlossen)  -  vor allem in der Anleger-Gewinnungs- und während der Genehmigungsphase, wo mit eindeutigen Absichten zielgerichtet und  in schöner Regelmäßigkeit mit viel zu  o p t i m i s t i s c h e n  
Zahlen zur W i n d s t r o m-A u s b e u t e  operiert wird
, die nachher  -  ab Inbetriebnahme, „wenn es zum Schwur kommt“ und die ersten Ist-Zahlen zur tatsächlich erfolgten Windstrom-Erzeugung vorliegen  -  bei weitem nicht realisiert werden …

Auf Hawaii will man sie auch nicht


Foto: jshyun


Zu diesem Zeitpunkt  -  „wenn die Hosen herunter gelassen werden“ und vor allem die enttäuschten  
K a p i t a l a n l e g e r
  angesichts der wegen relativer  W i n d a r m u t  eingetretenen  B e t r i e b s 
v e r l u s t e
 „große Augen machen“, dem Zusammenschmelzen ihrer  K a p i t a l a n l a g e  hilflos zusehend  -  sind

•    die Vertriebs-Truppen der Windkraft-Konzerne
•    die Windkraft-Lobby und
•    der Windkraft-Konzern selbst

schon längst wieder „über alle Berge“ und versuchen ihr Treiben an möglichen anderen Windkraft-Standorten…

Die Ingersheimer Windindustrieanlage bereitet ihren Betreibern z. Zt. ohnehin mehr Probleme als ihnen lieb sein kann, denn  m a s s i v e  B e s c h w e r d e n  

·         der 650 m entfernt wohnenden Husarenhof-Bewohner
·         der nur 450 m entfernt wohnenden Lerchenhof-Bewohner und
·         von Bürgern im 1000 m - 1500 m entfernt wohnenden Ingersheim

über vor allem nachts  -  wenn i.d.R.  t o t a l e, durch  k e i n e n  V e r k e h r s l ä r m  gestörte  
N a c h t r u h e  herrscht
 -  je nach Windrichtung wahrnehmbaren, vom Drehen der Rotorblätter ausgehenden Lärm sorgt für erheblichen  Z ü n d s t o f f  „in und um Ingersheim herum“… …der sich jüngst bei einer am 24.4.2012 im Rahmen einer Ingersheimer Gemeinderatssitzung abgehaltenen Bürgerfragestunde über mehrere Wortmeldungen verärgerter Bürger „vor voll besetzten Rängen“  
m a s s i v  e n t l a d e n  hat… 

Die nach Angaben der  L o k a l p r e s s e  vom Windrad-Strom  a n g e b l i c h  versorgten Ingersheimer 1200  H a u s h a l t e  können von Glück sagen, daß sie ob dieser unzuverlässigen Windkraft- 
Stromversorgung
(…mal weht der Wind, mal weht er nicht…) per Druck auf den Schalter „Strom aus der Steckdose“ aus konventioneller Stromerzeugung von mangels Windkraft-Energiesicherheit eiligst wieder hochgefahrenen und mit Öl, Gas oder Kohle betriebenen Klima-Dreckschleudern und aus Atomstrom aus den noch nicht abgeschalteten KKW‘s bzw. über Import-Atomstrom aus gegenüber deutschen viel unsicheren KKW‘s (Temellin / Tschechien, Fessenheim / Elsass u.a.) versorgt werden, denn ohne diese zuverlässige, im Gegensatz zur regenerativen Energie grundlastfähige Energieversorgung wären in Ingersheim bei den von der Lokalpresse zitierten 1200 Haushalten  -  und wohl auch im Rathaus  -  schon längst „die Lichter ausgegangen“ und die Gemeinde Ingersheim müßte über Notstromaggregate oder provisorisch durch Nachbargemeinden mit konventionell erzeugtem bzw. mit Atomstrom versorgt werden…

Die interessierte Öffentlichkeit schaut sicherlich mit Spannung auf die jetzt bzw. künftig produzierte Ingersheimer Windstrom-
Ausbeute, die in den bevorstehenden Windflauten-Monaten im Sommer erzeugt wird und die eventuell durch weitere, wegen technischer Defekte nicht auszuschließende Windrad- Stillstände noch „weiter nach unten“ beeinflußt wird…

Im Interesse der laut Lokalpresse angeblich am Ingersheimer  
W i n d r a d-T r o p f
 hängenden 1200 Ingersheimer Haushalte ist zu wünschen, daß diese noch möglichst lange im Interesse einer  
s t a b i l e n Energieversorgung auch an Tagen absoluter Windstille oder bei Windflaute (bei „lauem Lüftchen“)  -  tags und nachts, im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter  -  durch zuverlässigen Strom aus grundlastfähigen konventionell betriebenen Kraftwerken bzw. durch Atomstrom aus noch nicht abgeschalteten KKW’s im In- und Ausland versorgt werden, um zu vermeiden, daß diese an sich bedauernswerten 1200 Ingersheimer Haushalte an windschwachen Tagen bis auf weiteres ihr Dasein „bei Kerzenlicht“ fristen müssen…

     

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


www.gegenwind-husarenhof.de


Ingersheimer Windrad-Grundstücksverpächter
um Mitternacht auf Lärm-Horchposten am Waldesrand,
um in „Ruhe“  -  zu mitternächtlicher Stunde  -  die Störung der Nachtruhe zu Lasten der Husarenhof-Bewohner durch die Ingersheimer Windindustrieanlage „am eigenen Leib“ nachvollziehen zu können…

Hat da jemand ein schlechtes Gewissen ?...

(wm / 260512) - Einige der eine Fahr-Gemeinschaft bildenden und auf dem Husarenhof wohnenden Mitglieder unserer Bürgerinitiative trauten ihren Augen kaum, als sie zu mitternächtlicher  S t u n d e  von der am 2.5.2012 im Hessigheimer Schreyerhof abgehaltenen Mai-Mitgliederversammlung unserer BI ihre Heimfahrt Richtung Husarenhof antraten.

Auf der von Kleiningersheim zum Husarenhof / Besigheim führenden K r e i s s t r a ß e  bemerkten sie schon von weitem ein am Straßenrand entlang des Neckarhäldenwaldes abgestelltes Kfz und vermuteten, daß dort ein auf nächtlicher Pirsch befindlicher Jäger sein Auto abgestellt hat.

Sie wurden jedoch mit sich verringernder Entfernung schnell eines Besseren belehrt, denn zum Erstaunen aller Fahrt-Teilnehmer identifizierten sie das vielen Husarenhof-Bewohnern bekannte Auto als Kfz, das dem ebenfalls auf Besigheimer Gemarkung entlang der Gemarkungsgrenze Besigheim / Ingersheim wohnenden und in nur geringer Entfernung zum Husarenhof bzw. zum Windrad einen Aussiedlerhof betreibenden Landwirt und Grundstücksverpächter der Ingersheimer Windindustrieanlage gehört. Man kennt sich ja…

Als sie auch noch bei sich verlangsamender Fahrt beim Passieren des parkenden Kfz den bei heruntergelassenem Fenster konzentriert in die laue Maien-Nacht hinein hörenden und angespannt dem „Wusch - Wusch - Wusch…“ der sich notorisch drehenden Rotorenblätter lauschenden Windkraft-Grundstücksverpächter erkannten, wurde sofort vermutet, daß die während der vergangenen 3 Wochen ab Windrad-Einweihung Anfang April von  v i e l e n  Husarenhof-Bewohnern  -  wegen des vor allem n a c h t s  während des 3-wöchigen Probebetriebs wahrgenommenen und vom Drehen der Rotoren ausgehenden Geräuschpegels  -  artikulierten  B e s c h w e r d e n  bis zum Windrad-Grundstücksverpächter vorgedrungen sein mußten und dieser jetzt die wegen des Lärms aufkommende Kritik auf dem Husarenhof durch eigene Beobachtungen  -  eventuell „vom schlechten Gewissen geplagt“  -  einmal selbst prüfen wollte.

Als sich diese nächtliche Beobachtung anderntags wie ein „Lauffeuer“ auf dem Husarenhof verbreitete, berichteten andere Husarenhof-Bewohner von ähnlichen Beobachtungen zu nächtlicher Stunde, als sie das Kfz des Grundstücksverpächters an anderen Stellen in der Nähe des Husarenhofs  -  auf „Horchposten“  -  parkend  gesehen hatten…          

Wie berichtet, bildete sich neben den Beschwerden der Husarenhof-Bewohner auch  m a s s i v e  K r i t i k
in Ingersheim
, nachdem dort  -  auf dem nur ca. 450 m entfernten Lerchenhof sowie im Vergleich zum ca. 600 m entfernten Husarenhof in ca. 1000 m - 1500 m Entfernung noch weiter weg wohnende Bürger ebenfalls von der Windindustrieanlage verursachte Geräusche  -  nachts und je nach Windrichtung mehr oder weniger stark  -  wahrgenommen hatten.

Ingersheimer Bürgermeister und Gemeinderat mußten sich deswegen bei der am 24.4.2012 der GR-Sitzung vorgeschalteten Bürgerfragestunde  m a s s i v e  K r i t i k  mehrerer Ingersheimer  
B ü r g e r  -  keine Mitglieder unserer Bürgerinitiative  -  anhören.


Der große Ingersheimer Lauschangriff

Quelle: davidthompson.typepad.com

Angesichts dieser harschen Kritik regten Bürgermeister und einzelne Gemeinderäte eine nochmalige Überprüfung der technischen Einstellungen am Rotorenbetrieb an, nachdem sich ob des Lärms belästigt fühlende Bürger ihre Befürchtung zum Ausdruck brachten, daß womöglich noch  s t ä r k e r e r  L ä r m  
entstehe
, wenn erst vom (untertourigen und oft zum Stillstand führenden) P r o b e betrieb auf  
N o r m a l betrieb
hochgeschaltet werde und nicht gerade Windflaute herrsche….    

Nun ist es für jedermann offenkundig, daß die seit langem von uns befürchteten Nachteile jetzt konkret und objektiv nachweisbar Gestalt angenommen haben.

Immer mehr  I n g e r s h e i m e r  B ü r g e r  sehen sich jetzt mit den uns frühzeitig geschilderten  
N a c h t e i l e n  -  denen  k e i n e r l e i  V o r t e i l e  zu Gunsten Ingersheims gegenüberstehen: wegen relativer Windarmut werden nach eigenem Bekunden der Ingersheimer Gemeindeverwaltung
n o c h  n i c h t  einmal Gewerbesteuer-Einnahmen realisiert  -  konfrontiert und  b e f ü r c h t e n, daß diese sich weiter vergrößern, falls der vom Ingersheimer Bürgermeister auf Ingersheimer Gemarkung beabsichtige  W i n d k r a f t-A u s b a u  -  noch  n ä h e r  an die Ingersheimer Wohngebiete 
h e r a n r ü c k e n d  -  tatsächlich  r e a l i s i e r t  wird…

Daher  -  zum wiederholten Male  -  die jetzt realisierten und weiter eintretenden Nachteile in Ingersheim, vor allem zur Erinnerung für vor ähnlichen Negativ-Entwicklungen stehende Bürger in Gemeinden, wo ebenfalls Windkraft-Initiatoren (an windschwachen und daher für Windstrom-Erzeugung völlig ungeeigneten Standorten) „am Werk“ sind, die im Begriff stehen,  wie in Ingersheim  -  viel zu viele  -  vom Windkraft-Betrieb verursachte Nachteile über eine ansonsten intakte Region zu bringen:

Dem - wenn überhaupt  -  nur marginalen Windkraft-Nutzen (wegen relativer unterjähriger Windarmut am lediglich 298 m über Meereshöhe liegenden Ingersheim nur kümmerliches Windstrom-Volumen, das niemals in Ingersheim ankommt, sondern im Strom-Nirwana der bundesdeutschen, ca. 44 Mio Haushalte versinkt bzw. an Strom-Abnehmer ins Ausland verschenkt wird, wenn ein zu hohes Windstrom-Angebot exisitiert) stehen  -   z u  L a s t e n windschwachen Windrad-Standort lebenden Bürger  -  viel zu viele  
N a c h t e i l e  gegenüber, wie z.B.

·         Irreparable Verschandelung einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft (Wein-, Obst- und Landwirtschaft) durch künftig bis zu 230 m hohe Wind-Spargel

·         Weitere schwere Beeinträchtigung des ohnehin durch ungezügelte Boden-Versiegelung u.a. schon arg „unter die Räder“ gekommenen Umwelt- und Naturschutzes, insbesondere des Vogel- und Fledermausschutzes (Artenvielfalt)

·         Durch frevelhafte Abholzung großflächiger, zig-Jahre alter Wälder für Windparks irreparable Störung des ökologischen Gleichgewichts in der Natur

 ·         Verlust wertvollen Ackerlands durch weitere Boden-Versiegelung und Umwidmung in windkraft-dominiertes Gewerbegebiet 

 ·         Wegen dauerhaft negativer, desaströser Betriebsergebnisse keine Erzielung von Gewerbesteuer-Einnahmen für die Standort-Kommunen 

 ·         Spürbare Wertminderung von durchschnittlich 30 % und mehr  -  bis zur Unverkäuflichkeit  -  beim Grundbesitz in der Nähe von Windindustrieanlagen (wie bisher an nahezu allen Windkraft-Standorten)

 ·        Verdrängung des gerade im ländlichen Raum im Aufschwung befindlichen „sanften Tourismus“

 ·         verminderte Lebensqualität der im Windkraft-Wirkungskreis bzw. in Sichtweite lebenden Bürger 

 ·         Erzeugung von Schad-Immissionen  -  insbesondere bei zu geringen Sicherheitsabständen zur Wohnbevölkerung von < 1500 m  -  wie S c h a t t e n s c h l a g, L ä r m  oder  I n f r a s c h a l l im Wirkungskreis von ca. 5 km ab Windrad-Standort, wobei letzterer nach Studien des Robert-Koch-Instituts (Berlin), Forschungs-Ergebnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und aktuellen Aussagen von Medizinern zu nachhaltigen Gesundheitsrisiken führen kann (insbesondere bei Personen mit angegriffener Gesundheit); nicht umsonst fordert die WHO  -  im Interesse der Gesundheit der Bürger  -  Mindest- / Sicherheitsabstände von 2000 m und ebenfalls nicht ohne Grund verlangen neue Gesetze in Großbritannien einen Sicherheitsabstand von Windparks in Höhe des 10-fachen der Gesamt-Höhe, mindestens jedoch 3000 m ! (in Ingersheim wären dies:  Gesamthöhe 179 m x Faktor 10 = 1790 m; tatsächlich: ca. 600 m zum Husarenhof, ca. 400m - 500 m zu Aussiedlerhöfen, ca. 1000 m nach Klein- bzw. Großingersheim)

 ·         Keine Benachteiligung von Bewohnern von Weilern, Aussiedlerhöfen u.a. durch weitere Auflockerung von Gesetzen und nochmalige Verkürzung auf 300 m - 500 m der in Deutschland bzw. in BW ohnehin viel zu kurzen Sicherheitsabstände von jetzt nur noch 700 m ! Die dort lebenden Bewohner sind gegenüber Bürgern in Städten + Gemeinden keinesfalls Bürger 2. Klasse, denen man nicht derartige Nachteile + Risiken zu Gunsten einiger weniger Windkraft-Profiteure + Grundstücks-Verpächter aufladen kann !

Die hier genannten Nachteile breiten sich  a b  B e g i n n  des Windrad-Betriebs über Ingersheim und die benachbarten Regionen  z u  L a s t e n  der  B e w o h n e r  aus.

 Sie verstärken sich noch weiter, wenn die vom Ingersheimer Bürgermeister geäußerten und von SPD, Grüne (wie in Kreisparteitagsbeschlüssen dokumentiert) und Linke (Meinungsäußerung von Funktionären) unterstützten Bestrebungen zum Windpark-Ausbau auf Ingersheimer Gemarkung realisiert werden.

  

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


www.gegenwind-husarenhof.de


Bietigheimer Zeitung (9./11.6.): „Tourismus  -  Deutliche Fortschritte“ /     „Das Kulinarische im Vordergrund“

Neckar- und Enzbote (LKZ / NEB v. 27.4./5.5./19.5.): “Einmaliges Zusammenspiel von Wein und Neckar”  -  “Potenzial soll besser genutzt werden”  -  „Besigheim ist ein beliebtes Reiseziel“…

Wird das gerade im Bereich der Gemeindeverwaltungsverbände Besigheim und Bönnigheim aufkeimende zarte Pflänzchen des „sanften Tourismus“ durch Ausweis völlig deplazierter Windkraft-Standorte  -  weil an relativ windschwachen, landschaftsverschandelnden, den weiteren Ausbau des „sanften Tourismus“ hemmenden Standorten erfolgend  -  schon wieder ausgetreten, b e v o r  es richtig zu sprießen beginnt ?

(wm / 110612) - So oder ähnlich lauteten die Schlagzeilen, die in der Lokalpresse (Ludwigsburger Kreiszeitung LKZ / Neckar- und Enzbote NEB; Bietigheimer / Bönnigheimer Zeitung; Wochenblätter u.a.) zur positiven Entwicklung des „s a n f t e n  T o u r i s m u s“ im Bereich der Gemeindeverwaltungsverbände (GVV) Besigheim und Bönnigheim in letzten Zeit gebracht wurden.

·         Der GVV Besigheim umfaßt neben Besigheim die weiteren 6 Gemeinden Freudental,                          Gemmrigheim, Hessigheim, Löchgau, Mundelsheim und Walheim, während

·         zum GVV Bönnigheim neben Bönnigheim noch die beiden Orte Erligheim und Kirchheim /                 Neckar gehören.

In den letzten Jahren haben d i e s e, aber auch v i e l e  a n d e r e  Gemeinden in der Region ihre Kernbereiche innerorts  -  u.a. auch durch Einsatz großzügig gewährter Fördermittel  -  stark „herausgeputzt“ und forcieren diese Entwicklung weiter.

Der NEB berichtete am 27.4. („Einmaliges Zusammenspiel von Wein und Neckar“) über eine in der Felsengartenkellerei Besigheim im April 2012 in Hessigheim durchgeführte Veranstaltung des  B e s i g 
h e i m e r  G e s c h i c h t s v e r e i n s
, an der auch der amtierende Vorsitzende des rd. 5200  M i t - 
g l i e d e r  zählenden
 S c h w ä b i s c h e n  H e i m a t b u n d s, Fritz-Eberhard Griesinger, teilgenommen hat: „…Weinbau und Landschaft gehören untrennbar zusammen…“, „…der Schwäbische Heimatbund setze sich gezielt für die Kulturlandschaft im Zeichen des Weinbaus ein. Stichwort dabei: Terrassenweinbau. Etwas ganz Besonderes, kommentierte Griesinger, der vor dem Vortrag selbst noch in den Hessigheimer Felsengärten unterwegs war.“

Wie bekannt, hat sich der  S c h w ä b i s c h e  H e i m a t b u n d (SHB)  -  wie schon viele renommierte, in der Fachwelt und in der Öffentlichkeit hoch angesehene Natur- und Landschaftsschützer zuvor  -  bereits frühzeitig  g e g e n  den eine Jahrhunderte alte Kulturlandschaft verschandelnden Bau des rd. 180 m hohen Ingersheimer Windrads im relativ windarmen, nur 298 m über NN liegenden  I n g e r s h e i m  eingesetzt.

In einer kürzlich erschienenen S t e l l u n g n a h m e  des Vorsitzenden Fritz-Eberhard Griesinger 
k r i t i s i e r t  er zum wiederholten Mal vor dem  H i n t e r g r u n d  des von „Grün / Rot“ geplanten Ausbaus der W i n d k r a f t-S t a n d o r t e  -  auch an  l a n d s c h a f t s s e n s i b l e n  Standorten in Baden-Württemberg  -  -  falsche Ansätze der grün-roten Landesregierung beim L a n d s c h a f t s- und  
N a t u r s c h u t z  -  insbesondere  V o g e l s c h u t z  betreffend  -  :

„…Da unsere Landschaft, trotz der sehr hohen Bevölkerungsdichte, glücklicherweise sehr attraktiv ist, wird man erwarten, dass die Landesregierung die Voraussetzungen dafür schafft, dass die mit verstärkter Nutzung regenerativer Energien einhergehenden Eingriffe möglichst gering bleiben. Dem Schaffen der planerischen Voraussetzungen kommt hierbei entscheidende Bedeutung zu.

Gerade da aber entstehen beim Verfolgen der Politik unserer neuen Landesregierung erhebliche Zweifel. Statt den planenden Institutionen die Aufgabe zu geben, die verstärkte Nutzung regenerativer Energien einerseits sowie Naturschutz und Landschaftspflege andererseits unter einen Hut zu bringen, lockert man das Planungsrecht und gibt damit eine landschaftsangepasste Anlage von Windkrafträdern von Anfang an auf: Die Regionalverbände, seither mit einer zentralen Rolle bei der Planung von Windkraftanlagen bedacht, dürfen zukünftig keine Ausschlussgebiete mehr festlegen, bestehende Ausschlussgebiete werden annulliert. Schöne Landschaft ist damit als planerischer Eigenwert passé. Damit schneller gebaut wird, dürfen Städte und Gemeinden zukünftig selbst Windkraftstandorte festlegen, und nicht nur das: Eigenplanungen von Windkraftinteressenten sind zukünftig ebenso möglich. Die zwangsläufige Folge entgegen aller Beteuerungen: Es werden Anlagen an Orten entstehen, wo sie aus landschaftlicher Sicht absolut stören, ja unverantwortlich sind.


Sanfter Tourismus ?


Auch Fragen des Naturschutzes im engeren Sinn, etwa der Vogelschutz, scheinen neuerdings nachrangig behandelt zu werden. Die annähernd 180 Meter hohe Ingersheimer Windkraftanlage ist trotz dringlicher Hinweise und Argumente vonseiten Spezialisten der Vogelkunde auf Ministeriumsebene genehmigt worden – dabei hätten schon durch eine Verschiebung des Standorts um wenige hundert Meter Risiken für Zugvögel deutlich herabgesetzt werden können. Dies alles ist doch ungewöhnlich für eine Landesregierung, die ausdrücklich mit Naturschutzthesen für ihre Wahl geworben hat. Man gewinnt leicht den Eindruck, dass entweder die Abstimmung zwischen den Entscheidungsträgern verbesserungsbedürftig ist oder nicht alle Aspekte grüner Politik gleichrangig behandelt werden….”

Gemeinden, die schon  f r ü h z e i t i g  die weitere positive Entwicklung des „sanften Tourismus“ erkannt und rechtzeitig reagiert haben, profitieren nun von diesen jährlichen Steigerungsraten und können sich auch künftig einen immer größer werdenden „Teil vom Tourismus-Kuchen abschneiden“, im Gegensatz zu anderen Gemeinden, die diese Entwicklung verschlafen haben. Im Vergleich zur Gesamt-Region bzw. zu anderen Gemeinden stark steigende Statistik-Zahlen bezüglich Übernachtungen und Gastronomie-Umsätzen belegen dies.

So berichtet der NEB / LKZ am 19.5.2012 („Besigheim ist ein beliebtes Reiseziel“) zur Vorlage des 3 B-
B e r i c h t s
 im Besigheimer Gemeinderat von stark  s t e i g e n d e n  Zahlen bei den  
Stadtführungen, bei den  W o h n m o b i l-S t e l l p l ä t z e n  sowie im  G a s t r o n o m i e b e r e i c h, die jetzt sogar zu einer deutlich wahrnehmbaren  S t e i g e r u n g  der G e w e r b e s t e u e r - E i n n a h m e n geführt hätten.
Wie bekannt, haben sich

Bietigheim-Bissingen, Bönnigheim und Besigheim

in  Vorjahren zu einer gemeinsamen Vermarktung des regionalen Tourismuspotentials zusammengeschlossen, die organisatorisch auf der Plattform der „3 B-Region“ erfolgt und überaus erfolgreich ist.

Die in Besigheim durch die „Vermarktung als Deutschlands schönster Weinort“ initiierte überaus positive Entwicklung habe dazu geführt, daß „…selbst Nachbarkommunen vorsichtig Interesse an einer Aufnahme in die Tourismusgemeinschaft geäußert haben.“     

Die Bietigheimer Zeitung hat am 9. und 11.6. ebenfalls  -  mit Hinweis auf die 3 B-Region  -  über die positive Entwicklung in der  n ö r d l i c h e n  R e g i o n  des Großraums Stuttgart sowie über das Programm der Stadtführungen in Besigheim („Das Kulinarische im Vordergrund“) berichtet; sie sieht weiteres noch zu „hebendes“ Vermarktungspotential in dieser Region, zu der neben den 3 B-Städten u.a. auch die übrigen Gemeinden des GVV Besigheim und Bönnigheim gehören:

Erligheim, Freudental, Gemmrigheim, Hessigheim,

Kirchheim, Löchgau, Mundelsheim, Walheim

In einem weiteren Beitrag vom 5.5.2012 schildert der NEB / LKZ („Potenzial soll besser genutzt werden“) Überlegungen in  H e s s i g h e i m, „…die Förderung des Tourismus…als ein Schwerpunkt bei der positiven Weiterentwicklung Hessigheims…“ mit dem Fokus auf die Bereiche „Hessigheimer Felsengärten“, „Wein“ und „Neckar“ weiter zu forcieren, wobei auch an eine Aufnahme in den Verband der 3 B-Region gedacht werde.

Das jetzt vor allem im Bereich der GVV Besigheim und Bönnigheim zu registrierende zarte Aufkeimen des „Pflänzchens sanfter Tourismus“ könnte jedoch schnell wieder durch „Eigentore“ von  
E n t s c h e i d u n g s t r ä g e r n  auf der  k o m m u n a l e n  Ebene ausgetreten werden, noch ehe es richtig zu sprießen beginnt, denn: Die  K o m m u n e n sehen sich durch die  Ä n d e r u n g  des  P l a n u n g s r e c h t s  -  hin zu mehr dezentralen, vor Ort zu treffenden Entscheidungen  -  im Hinblick auf die von der grün-roten Landesregierung geplante  F o r c i e r u n g  des Windkraft-Ausbaus im „Ländle“ mit großen Herausforderungen konfrontiert.

Ob die  k o m m u n a l e n  Entscheidungsträger diesen Herausforderungen  -  im Hinblick auf die durch Windkraft-Bau an ungeeigneten Standorten beeinträchtigte Zukunftsfähigkeit und  das Wohlergehen ihrer Gemeinde und der dort wohnenden Bürger  -   gerecht werden, bleibt abzuwarten.

Die entsprechenden Gesetze wurden am 9.5.2012 durch die grün-rote Mehrheit im baden-württembergischen Landtag verabschiedet.

Damit die politischen Vorgaben der BW-Landesregierung tatsächlich auch  u m g e s e t z t  werden können, sehen die jetzt geänderten Landesplanungsgesetze vor, bisher für Windkraftanlagen als  T a b u
z o n e n
 geltende Standorte 

 im Wald, regionalem Grünzug, in der Nähe von Landschafts-und Naturschutzgebieten  -  auch auf dem „flachen Land“ (d.h. auch in windärmeren Gebieten)  -

freizugeben. Was dies für den bereits jetzt schon erheblich „unter die Räder“ gekommenen Natur- und Landschaftsschutz  -  insbesondere Vogelschutz betreffend  -  bedeutet, braucht wohl nicht besonders betont zu werden.

Wie bekannt, sehen die Pläne der BW-Landesregierung zum Ausbau der Windkraft  -  im wesentlichen den  P a r t e i p r o g r a m m e n  der SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN geschuldet  -  vor, innerhalb des 5-Jahres-Zeitraums der Legislaturperiode 2011 - 2015 zusätzlich zu den bereits bestehenden rd. 3 8 0  Windindustrieanlagen  j ä h r l i c h  bis zu 150  n e u e  Windkraftanlagen  -  insgesamt rd. 750 Windräder  -  zu bauen. Bis zum Jahr 2020 sollen gar zu den bereits 380 bestehenden rd. 1200  n e u e  Windkraftanlagen gebaut werden.

Der im Jahr 2011 erstellte, noch von der CDU / FDP-Vorgängerregierung beim TÜV Süd in Auftrag gegebene Windatlas für ganz Baden-Württemberg empfiehlt hingegen  -  zur Vermeidung der flächendeckenden Windrad-Landschaftsverschandelung  -  eine Konzentration von Windindustrieanlagen an den besonders  -  für baden-württembergische Verhältnisse  -  vermeintlich windstarken Regionen

·         Höhenrücken des Nord- und Südschwarzwalds

·         auf der Schwäbischen Alb und

·         in der Hohenloher Ebene  

Da diese vermeintlich als besonders windstark geltenden „Windkraft-Filetstandorte“ jedoch weitgehend durch die bereits landesweit installierten 380 Windmühlen belegt sind und die dort noch vorhandene Rest-Flächenkapazität bei weitem  n i c h t  ausreicht, um die von „grün / rot“  n e u  geplanten rd. 750 bzw. 1200 Windindustrieanlagen aufzunehmen, müssen andere Standorte in den übrigen Regionen Baden-Württembergs gefunden werden, um die ehrgeizigen, politisch ambitionierten Pläne von „grün / rot“ umsetzen zu können.

K o n s e q u e n z: Auch das „flache Land“ -  für Windstrom-Erzeugung wegen relativer Windarmut ungeeignet  -  soll für die Windkraft „ausgepresst“ werden…  Damit dies flächendeckend erreicht wird, wurden die Sicherheits- / Mindestabstände zu

·         Wohngebieten auf nur noch 700 m bzw. bei

Mischgebieten, landwirtschaftlichen Anwesen, Gehöften, Weilern, Aussiedlerhöfen auf nur noch 
300 m - 500 m

zu Lasten der dort wohnenden Bürger vermindert, denn diese sind besonders stark den vom Windkraft-Betrieb unzweifelhaft ausgehenden Schad-Immissionen wie

·         Schattenschlag

·         Lärm

·         Infraschall (der möglicherweise bei Personen mit ohnehin angegriffener Gesundheit zu Gesundheitsrisiken führt; vgl. unsere Beiträge unter den übrigen Rubriken unserer homepage)   

ausgesetzt, die darüber hinaus  -  wie an den allermeisten Windkraft-Standorten auch  -  zu einer starken Wertminderung (Verluste) bei den Verkehrswerten von Grundstücken und Gebäuden zu Lasten der Grundstücks-Eigentümer führt, die im Wirkungskreis der Windkraftanlage (Radius ca. 5 Km ab Windrad-Standort) bzw. in Sichtweite liegen.

Die  U m s e t z u n g  politischer Vorgaben führt unweigerlich dazu, daß nun auch Windindustrieanlagen in vergleichsweise windschwächeren und für Windstrom-Erzeugung ungeeigneten Regionen  -  wie z.B. im Landkreis Ludwigsburg und in angrenzenden Landkreisen  -  gebaut werden sollen. So hat das für den GVV Besigheim erstellte, den politischen Vorgaben von „grün / rot“ folgende KMB-Gutachten für die 7 Gemarkungen des im GVV Besigheim zusammen geschlossenen Orte allein 21 Windkraft-Standorte identifiziert.

Diese sowie die übrigen in den Kommunen des Landkreises Ludwigsburg und in den angrenzenden Nachbarkreisen diskutierten Windkraft-Standorte werden im für ganz BW geltenden, von unabhängigen, objektiv urteilenden Sachverständigen des TÜV Süd erstellten Windatlas jedoch  n i c h t  empfohlen (vgl. oben), da der BW-Windatlas

als  V o r a u s s e t z u n g  für einen dauerhaft  -  und nicht nur an einzelnen Tagen  - 

wirtschaftlichen Windkraft-Geschäftsbetrieb

 
eine jahresdurchschnittliche Windgeschwindigkeit von

mindestens (!!) 5,8 m - 6,1 m je Sekunde (zu überschreitende Untergrenze)

definiert.

F o l g e: Werden Windkraftanlagen an Standorten gebaut, bei denen diese Mindest-Voraussetzung nicht vorliegt, stellt das Vorhaben eine schon im Planungsstadium feststehende Fehlinvestition dar, von der zwar

·         Windrad-Konzerne

·         sogenannte „Gutachter“ aus dem Umfeld der Windkraft-Lobby

·         Vertriebs-Profis der Windkraft-Konzerne

·         Grundstücksverpächter

·         Service-Gesellschaften

·         Versicherungen und finanzierende Banken

profitieren, während

·         die ihre Zukunftsfähigkeit verlierende Standort-Gemeinde (keine Gewerbesteuer-Einnahmen an windarmen, unwirtschaftlichen Windkraft-Standorten wie Ingersheim; Einschränkungen bei Tourismus-Konzept u.a.)

·         deren Bürger (Nachteile vgl. oben) und die

·         „oftmals von der Windkraft-Lobby „über den Tisch gezogenen“ Kapitalanleger (die einen Großteil ihres eingesetzten Kapitals „auf Nimmer-Wiedersehen“ verlieren, von ausbleibenden Verzinsungen bzw. Gewinnausschüttungen ganz zu schweigen…)

die Verlierer sind, wie an vielen anderen Windkraft-Standorten zuvor schon.    

Hinsichtlich der Umsetzung grün-roter Windkraft-Planungen dürften Bürgermeister mit Parteibuch von SPD oder Grünen  -  eventuell beeinflußt durch entsprechende Vorgaben in den jeweiligen Parteiprogrammen  -  besonders aufgeschlossen sein.

Für alle  E n t s c h e i d u n g s t r ä g e r  auf kommunaler Ebene gilt die E m p f e h l u n g:   K o n f l i k t e  mit den in den Landesplanungsgesetzen vorgegebenen  -  weitgehend Parteiprogrammen von SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN geschuldeten  -  Vorgaben sollten  n i c h t  gescheut werden  -  d.h. eine von den Vorgaben abweichende Beschlußfassung im Gemeinderat bzw. im Gemeindeverwaltungsverband  -  , insbesondere dann nicht, wenn durch die Umsetzung der Vorgaben

·         die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde negativ tangiert wäre (z.B. zu befürchtende Rückgänge beim Tourismus bzw. Zunichtemachen entsprechender Pläne)

·         eine Ungleichbehandlung = Schlechterstellung von Bürgern, die in Aussiedlerhöfen, Weilern u.a. leben eintreten würde

·         eine Wertminderung von Grundstücken, Blockierung des Ausweises neuer Wohngebiete sowie mögliche Gesundheitsrisiken aufgrund zu geringer Sicherheitsabstände u.a.) realisiert würde

Vor diesem Hintergrund und im Interesse der Bürger sollten die kommunalen Entscheidungsträger „Rückgrat zeigen“ und Entscheidungen zum Wohl ihrer Bürger treffen, auch dann, wenn die Entscheidung konträr zu politischen Vorgaben der grün-roten Landesregierung ausfällt.

In den nächsten Beiträger werden wir einen Überblick bzw. einen Zwischenbericht geben über die bisher in den GVV Besigheim und Bönnigheim und in den einzelnen Gemeinderäten getroffene Entscheidungen zu möglichen Windkraft-Standorten.

   

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“



www.gegenwind-husarenhof.de

Report München (Bayerischer Rundfunk) auf Deutschland-Tour:
Wie die Energiewende unsere Heimat verändert  -  Windräder in Naturparks, Dämmplatten auf Fachwerkhäusern…

 Wie der deutsche Stromkunde von findigen Energiewende-Subventions-Fuzzies unter tatkräftiger Mithilfe von Nachwächter-Politikern in deutschen Parlamenten und schlafmützigem Wegsehen von Behörden über  h ö h e r e  und immer stärker steigende 
S t r o m r e c h n u n g e n  „abgemolken“ (oder besser: „abgezockt“) wird…

 Bayerisch: „Schee greißlich…“  -  Hochdeutsch: „Ziemlich häßlich…“


(wm / 090612) - Das kontroverse Sachverhalte meist „auf den Punkte bringende“ und für seine kritischen Recherchen bekannte Polit-Magazin „Report München“ beginnt seinen am 5.6.2012 im Abend-Programm des ARD ausgestrahlten, ca. 7 Minuten dauernden Beitrag über seine

 Deutschland-Tour zur kritischen Bestandsaufnahme der deutschen Energiewende

mit folgender A n m o d e r a t i o n:

„Wir begeben uns auf eine Reise. Wir entdecken Windräder in romantischen Landschaften, ein Solardach auf einer mittelalterlichen Burganlage; wir filmen eine gigantische Biogasanlage und finden historische Fachwerkhäuser, die mit Dämmplatten verhängt wurden. Gewaltige Windräder und gigantische Solarflächen verändern immer stärker das Bild unserer Landschaft. Gleichzeitig verschwinden historische Fachwerkbauten hinter Wärmedämmplatten. Selbst Umweltschützern und überzeugten Befürwortern der Energiewende geht das inzwischen zu weit. Sie verlangen einen behutsameren Umgang mit gewachsenen, historischen Landschaften.“

Die im Report-Beitrag exemplarisch dargestellten Beispiele veranschaulichen eindrucksvoll, in welche  
S a c k g a s s e  die ab März 2011  -  nach den badauernswerten Ereignissen in Fukushima / Japan  -  von der Politik überstürzt, kopflos und ohne Konzept vorschnell ausgerufene  E n e r g i e w e n d e  bisher geführt hat. Die dargestellten Sachverhalte sind beileibe  k e i n e  E i n z e l f ä l l e, weitere  -  nahezu identische  -  Beispiele sind quer über alle Bundesländer in beliebiger Anzahl aufzählbar.   

Derartige  M i ß s t ä n d e  gibt es in dieser Ausprägung und Häufigkeit  a u ß e r  in Deutschland  
n i r g e n d w o  auf der Welt.

Möglich wird dies vor allem durch Untätigkeit, Desinteresse, Inkompetenz und oftmals eher Lobby-Verbänden als dem Gemeinwohl und dem Interesse des Bürgers sich verpflichtet fühlenden Abgeordneten aller Coleur und auf allen Ebenen des parlamentarischen Betriebs in Bund und Ländern.

Darüberhinaus wird das Problem verstärkt durch schlafmützige und in der Materie wohl vielfach überforderte, vermutlich zu oft „den Schlaf des Gerechten schlafende“ Behörden, die derartigen  -  wie im Beitrag geschildert  -  Subventionserschleichungen (ohne daß aus Sicht der Allgemeinheit ein Bedarf an einer derartig fragwürdigen Energieerzeugung ersichtlich wäre…) (fast möchte man meinen) geradezu  
h i l f l o s  ausgesetzt sind…  

A u f h o r c h e n  läßt und Anlaß zur Hoffnung gibt, daß derartige,  v o r  O r t  wegen des weiter steigenden Ausbaus der regenerativen Energien ebenfalls forciert auftretende  B a u - u n d  U m w e l t
s ü n d e n
 nun auch von den noch bei den GRÜNEN / BÜNDNIS 90 verbliebenen, „echten“,  n i c h t  
ideologisierten und noch an der Basis vor Ort konkret für die Belange des Umwelt- und Naturschutzes sich einsetzenden  P o l i t i k e r n  -  im wesentlichen  K o m m u n a l p o l i t i k e r  im Gemeinde- und / oder Kreisrat, die aufgrund ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit viel  n ä h e r „am Ohr“ des Bürgers sind, im Gegensatz zu ihren meist als Berufspolitiker „abgehoben“ und „weitab vom Schuß“ im Landes- oder Bundesparlament agierenden Kollegen, die vielfach kein Gespür mehr über sich vor Ort entwickelnde Mißstände haben   -  immer  s t ä r k e r  a n g e p r a n g e r t  werden, wie der Report-Beitrag am Beispiel des diese Negativ-Entwicklung kritisierenden BÜNDNIS 90 / GRÜNEN-K r e i s r a t s  aus Deggendorf / Bayern zeigt.

mit Dank des Webmasters an die Autorin Jessica Kulitz

…Abgesehen davon, daß der in Kürze 100 Milliarden € (kumuliert seit dem Jahr 2000 ff) übersteigende  S u b v e n t i o n s - S c h w a c h s i n n  in Höhe von jährlich rd. 12 Milliarden € (Tendenz steigend wegen des unvermindert anhaltenden Zubaus !!) anfallenden und als  E i n s p e i s e v e r g ü t u n g an die Subventions - E m p f ä n g e r  = E i n s p e i s e r  regenerativen Stroms (Windkraft-Betreiber, Photovoltaik-Anlagenbesitzer, Wasserkraftwerk-Betreiber u.a.) ausgeschütteten, jedoch an die  S t r o m k u n d e n  weiterbelasteten  Z w a n g s - U m l a g e n  führt, die von den  

S t r o m k u n d e n  zu bezahlen sind und die in die Stromrechnungen der Energieversorger e i n k a l k u l i e r t werden, mit der Folge, daß es  -  in immer  k ü r z e r e n  Abständen  -  zu immer s t ä r k e r steigenden und zu in dieser Höhe ungerechtfertigten, zu Lasten aller Stromkunden auch künftig „in die Höhe schießenden“  S t r o m p r e i s e n  kommt, wobei der Großteil mit über 50 % der  G e s a m t - Subvention auf die P h o t o v o l t a i k - Einspeisevergütungs - Subvention entfällt, obwohl der Anteil des aus Photovoltaik gewonnenen Sonnen-Stroms an der gesamten regenerativen Stromgewinnung gerade einmal 3,5 % beträgt und dieser Anteil  -  wetterbedingt  -  wegen der in Deutschland begrenzten Sonnentage  n i c h t  mehr steigerbar ist…

…Wie bekannt, wird die jetzt von der CDU / FDP-geführten Bundesregierung zur Reduzierung dieses 
m i l l i a r d e n s c h w e r e n  Subventions - S c h w i n d e l s  für  N e u a n l a g e n  beschlossene  -  im Interesse  a l l e r  Stromkunden  l ä n g s t  überfällige und den  w e i t e r e n  Anstieg der Strompreise  
b r e m s e n d e   -  Kürzung der Einspeisevergütung im Bundesrat durch „R o t / G r ü n“ in bester „Lafontain’scher Manier“ blockiert,
obwohl die E i n s t a n d s p r e i s e / A n s c h a f f u n g s k o s t e n  der

·         Module

·         Photovoltaikanlagen

·         Windräder etc.

aufgrund des weltweiten  P r e i s v e r f a l l s  bzw. wegen des von billigeren asiatischen Herstellern ausgehenden Konkurrenzdrucks in letzter Zeit in  z w e i s t e l l i g e n  Raten erheblich gefallen sind, weshalb keinerlei Notwendigkeit mehr an der Aufrechterhaltung derart überzogener  -  von den Stromkunden über höhere Strompreise zu finanzierender  -  Subventions-Milliarden besteht…

…J e d e r  S t r o m k u n d e  sollte daher wissen: Die von „R o t / G r ü n“ im Bundesrat  
b l o c k i e r t e,  angemessene und angesichts gesunkener Einstandspreise / Anschaffungskosten der Module etc. jedoch gerechtfertigte, längst  ü b e r f ä l l i g e  Kürzung der „milliardenschweren“ Einspeisevergütung
= Subvention für  n e u e  Anlagen vernichtet  d e u t s c h e  A r b e i t s p l ä t z e
im Sektor der  r e g e n e r a t i v e n  Industrie und  f ö r d e r t  G e w i n n e  und  A r b e i t s - 
p l ä t z e  der kostengünstiger produzierenden  a s i a t i s c h e n  Hersteller,
weil

·          deutsche Windkraft-Betreiber

·          Photovoltaikanlagen-Besitzer

bei ihren  N e u-B e s t e l l u n g e n  zur Realisierung des Preisvorteils immer mehr kostengünstigere Photovoltaik- / Windkraft-Anlagen aus Asien  -  vor allem aus China  -  bestellen… …während die  U m s ä t z e  der deutschen, i.d.R. k o s t e n h ö h e r  produzierenden Hersteller immer stärker  z u r ü c k g e h e n… …die für die deutschen Hersteller  n e g a t i v e n Folgen der völlig überhöhten Subventionen sind  
t ä g l i c h  ersichtlich: …aufgrund stark einbrechender, nach Asien verlagerter Absätze nachhaltige Verlust-Situation bei deutschen Herstellern, Kurzarbeit, Abbau von Arbeitsplätzen, Insolvenz-Anmeldungen u.a….
    

Im Report-Beitrag wird u.a. zu Recht gefragt, warum ob dieses Subventions-Unfugs nur noch ohnmächtig dreinschauende -  diesen Schwachsinn über in die Stromrechnung einkalkulierte Zwangs-Umlage finanzierende -  Stromkunden den Instandhaltungsaufwand einer mittelalterlichen Burgruine durch höhere Strompreise finanzieren sollen, zumal die Burgruine jetzt durch großflächig auf dem Dach angebrachte Photovoltaik-Anlagen verschandelt wurde und deshalb wohl  -  in diesem Zustand  -  kein im Interesse der Allgemeinheit als zeitgeschichtliches Objekt erhaltenswertes Baudenkmal mehr darstellt… 

Wohltuend ist es, zu wissen, daß vor allem überregional berichtende, ihrer Aufgabe im Sinne einer objektiven, freien Berichterstattung sich verpflichtet fühlenden Medien derartige, vor Ort zu Tage tretende Mißstände zeitnah aufgreifen und einem Millionenpublikum präsentieren… …denn durch die Anprangerung von Fehlentwicklungen und dadurch erzeugtem, öffentlichkeitswirksamem Druck besteht Aussicht, daß derartige Verschandelungen in Zukunft zurückgehen könnten…

  

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

 


www.gegenwind-husarenhof.de

                Neuigkeiten, Gerüchte und Kurioses aus der Ingersheimer                 Windkraft-Gerüchteküche…

Unruhe in Ingersheim wegen ausgedehnter Windkraft-Pläne der Gemeindeverwaltung zu Lasten der Ingersheimer Bevölkerung…

 

(wm / 160512) - Am Rande der am 2.5.2012 abgehaltenen Mitgliederversammlung unserer BI „Gegenwind-Husarenhof“ berichteten einzelne BI-Mitglieder aus Ingersheim, daß die Ingersheimer Windindustrieanlage bzw. von ihr möglicherweise ausgehende und im Windrad-Wirkungskreis (Radius ca. 5 Km ab Windrad-Standort) sich eventuell auf dort wohnende Bürger negativ auswirkende G e s u n d h e i t s r i s i k e n  nun auch verstärkt für  G e s p r ä c h s s t o f f  während der ambulanten Behandlung bei dem einen oder anderen in Bietigheim-Bissingen und Umgebung niedergelassenen A r z t  sorge, der  -  wohl vor allem in letzter Zeit  -  von seinen mehr oder weniger besorgten Ingersheimer Patienten konkret auf die möglicherweise durch Windkraft-Betrieb in Ingersheim jetzt entstehenden Gesundheit-Langzeitrisiken angesprochen werde; (wegen der ärztlichen Schweigepflicht und aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes bitten wir um Verständnis, wenn wir hier keine weiteren Recherchen anstellen bzw. keine Detail-Infos nennen werden).

Hintergrund dieser in der Ingersheimer Bevölkerung diskutierten  B e f ü r c h t u n g e n  sind die von Windindustrieanlagen unzweifelhaft ausgehenden Schad-Immissionen wie

·         Lärm

·         Schattenschlag

·         Infraschall (nieder-frequenter Schall) und

·         ggfs Elektro-Smog (falls auf dem Windkraft-Betriebsgelände Mobilfunk-Anlagen montiert werden, wie vielfach an windschwachen und daher dauerhaft nur unwirtschaftlich zu betreibenden Standorten, an denen durch derartige Zusatz-Einrichtungen ein finanzielles „Zubrot“ verdient werden soll, um die Defizite aus dem windschwachen Windkraft-Betrieb nicht allzu stark ansteigen zu lassen…)

In diesem Zusammenhang steht besonders der durch Windkraft-Betrieb verursachte Infraschall und seine Schad-Immissionen im Fokus.

So weisen zahlreiche medizinische und in letzter Zeit wegen des massiven Windkraft-Ausbaus weiter zunehmende Forschungsergebnisse im In- und Ausland auf diese Gesundheits-Risiken hin, so z.B. das renommierte und auf hohem  w i s s e n s c h a f t l i c h e m  Level  f o r s c h e n d e  
Robert-Koch-Institut (Berlin) u.v.m.

Mediziner  w a r n e n  denn auch vor diesen durch Windkraft-Betrieb entstehenden Gesundheitsrisiken, die sich besonders bei Patienten mit ohnehin schon angegriffenem Gesundheits-Zustand negativ bemerkbar machen könnten.

Im einzelnen verweisen wir auf unsere Rubrik „Kriterien WKA-Standorte“ und die Beiträge unter Reiter „Gesundheit - Sicherheit“ und auf den Zeitungsartikel in der  Märkischen Allgemeine  wo beschrieben wird, daß  C h e f-Ärzte  einer  P a r k i n s o n-K l i n i k  zum  S c h u t z  ihrer  P a t i e n t e n  eine deutliche Vergrößerung des Sicherheitsabstands  -  von  u r s p r ü n g l i c h  g e p l a n t e n  1400 m auf  j e t z t
3000 m
  -  durchgesetzt haben.


Proteste gegen WIndkraftprojekte gibt es weltweit - wie hier in Kanada


Im Hinblick auf die jetzt schon bundesweit ca. 22600 (Tendenz wegen des geplanten Windkraft- 
Ausbaus stark steigend) installierten Windindustrieanlagen
, dem weiteren  -  auch an unsinnigen, weil relativ windschwachen Standorten  -  von „grün-rot“ geplanten Windkraft-Ausbau und den von der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg jährlich neu geplanten ca. 150 Windkraftanlagen  -  innerhalb der 5-Jahres-Legislaturperiode 2011 - 2015: rd. 750 neue Windkraftanlagen; bis zum Jahr 2020 ca. 1200 neue Windindustrieanlagen zusätzlich zu den in BW bereits jetzt schon installierten rd. 380 Windrädern  -  dürften diese medizinischen Bedenken  immer  s t ä r k e r  an Gewicht gewinnen.

Nicht zuletzt diese durch Mediziner bestätigten  G e s u n d h e i t s r i s i k e n  waren es, die die Weltgesundheitsbehörde (WHO) dazu veranlaßt hat, ihren Mitgliedsländern einen Sicherheits- / Mindestabstand von mindestens 2000 m zwischen Windkraft-Standort und Wohnbevölkerung zu empfehlen und aus demselben Grund verlangen die Gesetze in Großbritannien einen Sicherheitsabstand von 3000 m, mindestens jedoch das 10-fache der Gesamthöhe der Windkraftanlage; in Ingersheim wären dies 1790 m (Gesamthöhe: 179 m x 10-faches = 1790 m).

Vor diesem Hintergrund erscheint der jetzt von der grün-roten BW-Landesregierung wohl weniger aus  
s a c h g e r e c h t e r  E r f o r d e r n i s  als vielmehr allein im  I n t e r e s s e  der  U m s e t z u n g   
p o l i t i s c h e r  V o r g a b e n  festgesetzte  M i n d e s t a b s t a n d  von lediglich 700 m
  -  bei landwirtschaftlichen Anwesen, Gehöften, Weilern u.a. wurde der Mindestabstand  z u  L a s t e n  der dort wohnenden Bürger (die aufgrund dieser gegenüber den übrigen Bürgern wohl bewußt erfolgten Ungleichbehandlung von „grün-rot“ faktisch als Bürger 2.  K l a s s e  abqualifiziert werden…) noch weiter reduziert  -  geradezu  l ä c h e r l i c h  bzw.  -  angesichts zunehmender medizinischer Bedenken  -  
g r o b  f a h r l ä s s i g.

 Zum Schmunzeln gebracht hat die BI-Mitglieder die Schilderung eines direkt betroffenen  A n r a i n e r s, der berichtete, wie ein mit dem  A b m ä h e n  des Grünstreifens entlang der L 1113 (Ingersheim - Besigheim via Husarenhof) Beschäftigter seine  M ä h a r b e i t e n  in Höhe der Windindustrieanlage wegen des durch Sonnenstrahl notorisch erzeugten  S c h a t t e n s c h l a g s  unterbrach („…er werde sonst verrückt…“) und in gebührendem Abstand  a u ß e r h a l b  des Schattenschlags weiter fortsetzte… Nach den tags darauf durch den Anrainer erfolgten Beobachtungen war der zunächst wegen Schattenschlags nicht abgemähte Straßenrand-Grünstreifen später abgemäht, wobei das Abmähen vermutlich zu einer (bei untergehender Sonne ?) Schattenschlag-freien Zeit erfolgte…   

Weniger zum Schmunzeln führten die Ausführungen einiger Kleiningersheimer  B ü r g e r, die sich durch den   -  vom Lauf bzw. Stand der Sonne abhängigen  -  durch Rotoren-Drehung verursachten und wohl bis nach Kleiningersheim reichenden Schattenschlag ebenfalls belästigt fühlten und hierin eine  
M i n d e r u n g  ihrer  L e b e n s q u a l i t ä t  sehen… 

 Aufmerksame Zuhörer fand die Schilderung von Husarenhof-Bewohnern, die beobachtet hatten, daß immer während der im  A p r i l  vereinzelt aufgekommenen Frühjahrs-G e w i t t e r  die ohnehin nur im Probebetrieb laufende Windkraftanlage postwendend  a b g e s c h a l t e t  und die Rotoren zum
S t i l l s t a n d  gebracht wurden.
Ein mit der Materie vertrauter Insider vermutete darin ein Indiz, daß man wohl einer durch B l i t z e i n s c h l a g / B r a n d  verursachten Windrad-Havarie „aus dem Weg gehen wolle“ und daß sich die Ingersheimer Windrad-Betreiber genauso wie andere Bürger verhalten, die bei heftigen Gewittern aus  A n g s t  vor B l i t z e i n s c h l a g  den Stecker ihres Fernsehgeräts aus der Steckdose ziehen…

Diese Ausführungen veranlaßte ein sich als Zyniker outendes BI-Mitglied zu der sarkastischen Bemerkung, daß nach Berichten der Lokalpresse auch die angeblich 1200 am Ingersheimer „W i n d r a d-T r o p f“ hängenden I n g e r s h e i m e r  H a u s h a l t e  aufgrund der  -  seiner Ansicht nach  -  „Gott sei Dank“ nach wie vor und angesichts dieser U n w ä g b a r k e i t e n hinsichtlich der durch r e g e n e r a t i v e 
Energien nur  u n z u v e r l ä s s i g e n  Energieversorgung
(…mal weht der Wind, mal weht er nicht…; …mal scheint die Sonne, mal scheint sie nicht…) darauf bauen könnten, daß auch ihre  E n e r g i e -  
G r u n d v e r s o r g u n g
 zu  j e d e r  Tages- und Nachtzeit  -  und auch zu Zeiten, an denen wegen
W i n d - m a n g e l s  und  n i c h t vorhandenem  S o n n e n s t r a h l  k e i n e  regenerative 
S t r o m g e w i n n u n g  möglich ist
 

·    …über die restlichen noch am Netz befindlichen KKW’s…

·     …durch aus dem Ausland (Frankreich / Fessenheim, Tschechien / Temellin u.a.) von importiertem Atomstrom aus entlang der deutschen Grenze liegenden KKW‘, deren Sicherheitsstandards nach insoweit übereinstimmender Meinung von Energie-Fachleuten deutlich  g e r i n g e r  ist als die S i c h e r h e i t s-S t a n d a r d s  der jetzt abgeschalteten deutschen KKW’s…

·     …und kurzfristig hochzufahrender und teilweise wegen völliger Überalterung nur noch als CO2-Dreckschleuder zu bezeichnende Öl- und / oder Kohlekraftwerke  -  die Klimaschutzziele konterkarierend… (vgl. Groß-Kraftwerke Mannheim und Phillipsburg u.a.)  - 

dauerhaft gesichert ist….  

Wie bekannt, h ä u f e n  sich in letzter Zeit vor allem in den „klassischen“  -  weil vergleichsweise windstarken  -  Windkraft-Bundesländern im Norden und Osten Deutschlands (wohl aufgrund der dort bereits erreichten Windkraft-Dichte; ca. 80 % - 85 % der bundesweit bisher rd. 22600 installierten Windindustrieanlagen stehen dort wegen des gegenüber dem relativ windarmen Binnenland um ca. 2 - 3 mal höheren Windaufkommens) die Unfallberichte über durch B l i t z s c h l a g / B r a n d  
verursachte  W i n d r a d-H a v a r i e n,
bei denen der ausgerückten Feuerwehr letztlich nichts anderes übrig bleibt, als  -  auch internen Feuerwehr-Richtlinien zufolge  -  mehr oder weniger machtlos dem „kontrollierten Abbrennen“ der Windkraftanlage zuzusehen; vgl. statt vieler den Beitrag der  Hannoverschen Allgemeinen vom 2.1.2011 .

Falls es auch in Baden-Württemberg tatsächlich zum von „grün-rot“ geplanten Windkraft-Ausbau bis zum Jahr 2020 mit  -  zusätzlich zu den bereits 380 installierten  -  ca. 1200 neuen Windindustrieanlagen käme, dürfte es auch im „Ländle“ nur eine Frage der Zeit sein, bis man auch hier das eine oder andere durch Blitzschlag / Brand abgefackelte Windrad der vorzeitigen Entsorgung als Industriemmüll entgegen sehen sieht.

Nach Lektüre, Grob-Auswertung und Internet-Recherchen der bisher bekannten Windrad-Havarie-Berichte ist a u f f  ä l l i g, daß es sich bei den durch Brand / Blitzschlag havarierten Windrädern teilweise auch um Windindustrieanlagen des Windkraft-Konzerns  
E n e r c o n  handelt,
also um den Windrad-Konzern, der auch die Ingersheimer Windindustrieanlage geliefert hat… Sollten sich diese in einigen Havarie-Berichten enthaltenen Beobachtungen bei einer repräsentativen Auswertung bestätigen, könnte dies eventuell darauf hindeuten, daß die jeweils vor Ort zum Einsatz gelangende Windindustrieanlagen-T e c h n i k  in wetterbedingten  E x t r e m-Situationen ggfs besonders störanfällig ist und zu Schadensfällen / Totalschaden in Millionenhöhe führt, der bei ggfs nicht optimiertem Versicherungsschutz / Unterdeckung zumindest teilweise zu Lasten der Windkaft- 
Kapitalanleger ginge.…

In jedem Fall dürfte der auf die  V e r s i c h e r u n g e n  in Millionenhöhe zukommende Schadens-Regulierungsaufwand für  h a v a r i e r t e 
Windindustrieanlagen
 i m m e n s e, immer 
g r ö ß e r  werdende  D i m e n s i o n e n  annehmen
und zu einem spürbaren Anstieg des  v o n  allen
Windkraftanlagen-B e t r e i b e r n  zu  t r a g e n d e n

 Windkraft-Havarie (Repower)in Frankreich - Eure-de-Loir

jährlichen Versicherungs-P r ä m i e n a u f w a n d s  führen. Dieser im Zeitablauf über ca. 20 - 25 Jahre wohl stärker ansteigende „Kostenfresser“ dürfte  -  neben vielen anderen Ursachen  -  mit ein Grund dafür sein, daß viele  -  vor allem an nur unwirtschaftlich und daher unrentabelzu betreibenden Windrad-Standorten  -  stehende und jetzt schon hochdefizitäre Windkraftbetriebe im Zeitablauf (wenn die Versicherer ihren Prämienaufwand entsprechend anpassen) noch  w e i t e r  in die  V e r l u s t z o n e  
abrutschen…
  

 Abschließend berichtete ein BI-Mitglied von seiner Teilnahme an der am 24.4.2012 abgehaltenen
I n g e r s h e i m e r  Gemeinderats-Sitzung / B ü r g e r f r a g e s t u n d e
(separater homepage-Bericht folgt nach).

Seinen Ausführungen zufolge meldeten sich mehrere Ingersheimer Bürger  -  k e i n e  Mitglieder unserer Bürgerinitiative  -  verärgert zu Wort und  b e s c h w e r t e n  sich massiv über die nun wohl auch in einzelnen  W o h n g e b i e t e n  in Ingersheim  -  je nach Tages- bzw. Nachtzeit, Standort und Windrichtung  -  vor allem n a  c h t s  wahrnehmbaren Windrad-Geräusche

Da der bisherige Windrad-Betrieb noch im Probestadium sei und deswegen nur untertourig (und daher vermutlich leiser als im Normalbetrieb) laufe, müsse man wohl befürchten, daß die jetzt schon  z u 
L a s t e n  der Ingersheimer Bürger und der auf den Aussiedlerhöfen lebenden Bewohner bestehende Lärmbelästigung
ab  U m s c h a l t e n  auf  N o r m a l b e t r i e b  noch  s t ä r k e r  w a h r n e h m - b a r  sei, vor allem  n a c h t s, wenn bei offenem Fenster geschlafen werde bzw. das Schlafzimmer in Richtung Windenergieanlage liege und wenn der tagsüber etwas höhere Geräuschpegel nachts wegen wegfallendem Straßen- / Verkehrslärm u.a. „gegen Null tendiere“.

In diesem Zusammenhang wurden  B e f ü r c h t u n g e n  geäußert, wonach sich die jetzt aufgrund des aufgenommenen Windkraft-Betriebs zutage getretenen  N a c h t e i l e  negativ bei den  
W e r t e n  vieler Häuser, Wohnungen und Grundstücke bemerkbar mache
und zu  d a u e r h a f t e n
W e r t v e r l u s t e n  zu  L a s t e n  der Immobilien-Eigentümer führten
, die sich  -  ebenfalls k e i n e
Gewerbesteuer-Einnahmen zu Gunsten des Ingersheimer Haushalts generierend  -  noch vergrößerten, wenn der Ingersheimer Bürgermeister seine  jetzt offiziellen  P l ä n e  zum Bau  w e i t e r e r  
Windindustrieanlagen / Windparks auf Ingersheimer Gemarkung  -  noch  n ä h e r  an die Ingersheimer  W o h n b e v ö l k e r u n g  heran rückend  -  weiter verfolge… … mit allen dadurch noch  g r ö ß e r  werdenden  N a c h t e i l e n  bzgl.

·         Wertverlusten bei Immobilien

·         wegen nochmals geringerer Abstände zu den Wohngebieten möglicherweise künftig noch größer werdenden Gesundheitsrisiken, insbesondere für Personen mit ohnehin schon angegriffener Gesundheit

·         weiter sinkende Lebensqualität für (vor allem Ingersheimer) Bürger mit Blick und in Sichtweite auf die (noch näher rückenden) Windindustrieanlagen und

·         der jetzt schon stark „unter die Räder“ gekommenen Natur und Umwelt, insbesondere den Vogelschutz betreffend u.v.m.


Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


www.gegenwind-husarenhof.de

Mitgliederversammlung der BI „Gegenwind  Husarenhof“

Erste Erfahrungen betroffener Bürger im Husarenhof, Lerchenhof und von Ingersheim nach der Inbetriebnahme der Ingersheimer Windindustrieanlage

 Im Wirkungskreis der Windkraftanlage lebende Bürger sehen sich in ihren schlimmsten Befürchtungen  -  Windkraft-L ä r m  während der Nachtruhe betreffend  -  bestätigt


(wm / 190512) - Die Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“ hat am 2.5.2012 ihre erste Mitgliederversammlung nach der Inbetriebnahme der Ingersheimer Windindustrieanlage durchgeführt. Die Terminierung wurde bewußt auf Anfang Mai gelegt, um erste Erfahrungen betroffener Anrainer und von im Wirkungskreis der Windkraftanlage (Radius ca. 5 Km ab Windkraft-Standort) lebenden Bürgern auf Husarenhof, Lerchenhof und von Ingersheim diskutieren zu können.

Obwohl die 180 m hohe Windindustrieanlage in den ca. ersten 3 Wochen ab Inbetriebnahme im April 2012 wegen Windflaute, Unwettern, tagelanger Wartungs- und / oder Nachrüstarbeiten u.a. mehr „still“ stand oder nur untertourig lief, konnten die im Wirkungskreis lebenden Bürger erste, eindrucksvolle Erfahrungsberichte „aus erster Hand“ abgeben, die lebhaft diskutiert wurden.

Schon bei der am 24.4.2012 in Ingersheim abgehaltenen Gemeinderats-Sitzung machten einige in Ingersheim lebende und von den Windkraft-Schad-Immissionen negativ betroffene Bürger bei der vorgeschalteten Bürgerfragestunde „ihrem Ärger Luft“, als sie wegen wohl in Klein- und Großingersheim  -  je nach

·         Windrichtung

·         Intensität des Windkraft-Betriebs

·         Entfernung der Wohngebiete

·         Tages- bzw. Nachtzeit etc.  - 

wahrnehmbarer, vom Windrad verursachter Geräusche gegenüber Bürgermeister und Gemeinderat mit an nichts zu wünschen übrig lassender Deutlichkeit „Dampf abgelassen“ haben.

Zur „Windrad-Sitzung“ des Ingersheimer Gemeinderats vom 24.4.2012 verweisen wir auf unseren separaten Bericht, den wir in den nächsten Tagen in unsere homepage einstellen werden.

Viele der aus dem Husarenhof und aus Ingersheim anwesenden BI-Mitglieder sehen sich jetzt in ihren schlimmsten Befürchtungen bestätigt und wiesen darauf hin, daß nun für jedermann augenscheinlich werde, daß für die Ingersheimer Bürger  k e i n e r l e i  Vorteile  -  erst recht k e i n e  Gewerbesteuer-Einnahmen (wegen relativer Windarmut und daher unwirtschaftlichem Windkraft-Betrieb)  -  anfallen, sondern viel zu viele  N a c h t e i l e.

Sie berichteten von deutlich wahrnehmbaren und vom Windkraft-Betrieb ausgehenden, monotonen Geräuschen, die deutlich  -  je nach Windrichtung und Tageszeit  -  besonders wahrnehmbar seien und die sich insbesondere nachts  -  wenn absolute Nacht-Ruhe herrscht und auch von der unweit vorbei führenden Straße L 1113 kein Verkehrslärm ausgeht  -  negativ bemerkbar machten, wenn „bei offenem Fenster“  -  wie im Frühjahr / Sommer / Herbst allgemein üblich  -  geschlafen werde.

An dieser Stelle sei verwiesen auf einen wohltuend objektiven Bericht der „Heilbronner Stimme“  und des  „Mannheimer Morgen“  (jeweils mit einer täglichen Auflage von rd. 80000 Exemplaren erscheinend) vom 25.4.2012, die erste negative Erfahrungen der Husarenhof-Bewohner aufgegriffen und zutreffend beschrieben haben. Darin wird Peter Hitzker (Vorstand der BI) wie folgt zitiert: „Wenn das Rad sich dreht, hören wir einen monotonen Brummton… Ab und an denke man, es komme ein Flugzeug ums Eck…“. 

Die in diesen Zeitungsartikeln sowie in vielen unserer homepage-Berichte beschriebenen Nachteile hinsichtlich

·         des  V e r l u s t s  an L e b e n s q u a l i t ä t  und

·         der Befürchtungen über massive  W e r t v e r l u s t e  ihrer im Windrad-Wirkungskreis liegenden H ä u s e r  und  G r u n d s t ü c k e  u.a. (vgl. homepage-Rubrik „Kriterien WKA-Standorte“ und dort „Wertverluste“) u.a.; vgl. hier:  Windräder drücken Immobilienpreise  

 sehen sie in vollem Umfang bestätigt und korrekt dargestellt (vgl. Rubrik „Nachteile in Ingersheim“ u.a.). 

Die direkt betroffenen Anrainer und viele Ingersheimer Bürger  b e z w e i f e l t e n  -  wie schon während des Genehmigungsverfahrens vor dem LRA LB  -  massiv die  S e r i ö s i t ä t des im Genehmigungs-Verfahren beim Landratsamt Ludwigsburg im Jahr 2010 / 2011 vorgelegenen und von den Windkraft-Initiatoren beigebrachten Lärmgutachtens, das ihrer Ansicht nach auf  n i c h t  repräsentativ erhobenen Mess-Ergebnissen und  v e r a l t e t e n,  f a l s c h e n, weil  n i c h t  sach- und fachgerecht durchgeführten Mess-Verfahren beruht und das vom LRA LB vermutlich  -  ohne Einschaltung objektiver, neutraler Gutachter  -  mangels Kenntnisse „einfach nur durch gewunken“ worden sei.

Manch anwesende, verärgerte Husarenhof-Anwohner vermuteten, daß diese „Gutachten“ -  durch von den Ingersheimer Windkraft-Initiatoren via Auftrag bezahlten „Gutachtern“ erstellt und tatsächlich (wie nicht anders zu erwarten) auch aus Sicht der Windkraft-Initiatoren mit dem „erwarteten“ bzw. gewünschten Ergebnis „begutachtet“  -  dem in dieser Sache „Neuland“ betretenden und daher unerfahrenen Landratsamt Ludwigsburg „untergeschoben“ worden sei.

Sie regten eine diesmal neutrale, von unabhängigen und objektiven Sachverständigen durchzuführende, repräsentative und auf neuesten Mess-Verfahren basierende Lärm-Messung bei  l a u f e n d e m  I s t-
V o l l a s t-Windkraftbetrieb
an, die  n i c h t  vom jetzt aufgrund seiner Genehmigung befangenen Landratsamt Ludwigsburg zu beauftragen sei, sondern  -  so ihr Vorschlag  -  durch unabhängige Richter im Rahmen des jetzt laufenden Gerichtsverfahrens vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart.       

Der Vorschlag, im Laufe des Sommers auf dem Husarenhof  -  wie schon im Sommer 2010  -  während der „besenfreien“ Zeit wieder ein „G e g e n w i n d-H u s a r e n h o f-F e s t“ bei „Kaffee und Kuchen“ durchzuführen, wurde begrüßt und einstimmig angenommen. Sobald der Termin feststeht, werden wir über unsere homepage berichten. 

Ein weiterer Punkt der Diskussion betraf die Frage, ob angesichts  -  aufgrund verstärkt einsetzender Windkraft-Planungen an (wie in Ingersheim) wegen oftmaliger Windflaute völlig ungeeigneten Standorten  -  bei uns stark zunehmenden Anfragen  -  vor allem aus dem Bereich des Gemeindeverwaltungsverbands Besigheim und seiner 7 Mitglieds-Orte (Besigheim, Freudental, Gemmrigheim, Hessigheim, Löchgau, Mundelsheim, Walheim, aber auch von außerhalb des GVV Besigheim wie z.B. Kirchheim, Bönnigheim u.a.)  -  und angesichts der Entwicklung in Ingersheim und daher auch von dort vermehrt eingehenden Anfragen  w e i t e r e  M i t g l i e d e r  in unserer Bürgerinitiative  a u f g e n o m m e n  werden sollten.

Darüber wurde lebhaft diskutiert und nahezu einstimmig entschieden, daß wir unser „know-how“ für noch am Anfang stehende Windkraft-Protestbewegungen, Bürgerinitiativen u.a. im Interesse der

·          der  V e r m e i d u n g  flächendeckender Landschaftsverschandelungen und

·          der  V e r m e i d u n g  des „Über-den-Tisch-Ziehens“ oftmals ahnungsloser, blauäugiger Kapitalanleger

zur Verfügung stellen und unsere BI weiteren Mitgliedern offensteht.  

 Zum Schluß der Mitgliederversammlung wurde beschlossen, bei einzelnen Gemeinderats-Sitzungen des GVV  B e s i g h e i m  und des GVV  B i e t i g h e i m-B i s s i n g e n  anwesend zu sein, um

 ·         durch Resolutionen, Wortmeldungen u.a. auf den Windkraft-Unsinn an relativ windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Geschäftsbetrieb ungeeigneten Standorten aufmerksam zu machen und

 ·         um für eine weitere Steigerung der Besucher-Klicks auf unserer homepage zu sorgen

  

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


www.gegenwind-husarenhof.de


Ablenkung von Verkehrsteilnehmern durch das Ingersheimer Windrad führt zu Kfz-Verkehrsunfall auf der L 1113 von Ingersheim nach Besigheim
 Neue Gefahrenquelle für Verkehrsteilnehmer auf Höhe des Ingersheimer Windrad-Standorts ?

(wm / 140412) - Eine im nüchternen Berichtsdeutsch am 5.4.2012 abgefaßte Pressemitteilung der  
P o l i z e i d i r e k t i o n  L u d w i g s b u r g
  über einen am Mittwoch, 4.4.2012 zwischen Ingersheim und Besigheim gegen 16.20 Uhr sich ereignenden  K f z-Verkehrsunfall entpuppt sich bei  n ä h e r e m
Hinsehen als Polizei-Bericht mit ernsterem Hintergrund.

Danach enthielt die Pressemitteilung der Polizei folgenden Wortlaut zur Schilderung des Unfallhergangs:

 „Verkehrsunfall - Ingersheim"

Ein 44-jähriger Opel-Zafira-Fahrer erkannte am Mittwoch, gegen 16.20 Uhr zu spät, dass die vor ihm auf der Landesstraße 1113 in Richtung Besigheim fahrenden Fahrzeuge verkehrsbedingt langsamer wurden und fuhr auf den VW eines 23-Jährigen auf. Dieser wurde auf den davor fahrenden Opel Omega eines 34-Jährigen geschoben. Bei dem Zusammenstoß wurden die Fahrer des VW und des Opel Omega leicht verletzt. Umherfliegende Fahrzeugteile trafen den Pkw einer entgegenkommenden Fahrzeuglenkerin, wodurch dieses beschädigt wurde. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro.“  

Nach  u n s e r e n  R e c h e r c h e n  entstand der Kfz-Verkehrsunfall im wesentlichen deshalb, weil sich die Fahrer der 3 hintereinander von Ingersheim nach Besigheim  -  1.Stelle:  Opel-Omega, 2.Stelle: VW und 3. Stelle: Opel-Zafira  -  durch den rechterhand von der Straße befindlichen  W i n d r a d-S t a n d o r t  in
ihrer Aufmerksamkeit ablenken ließen. Auslöser des Kfz-Auffahrunfalls war wohl die an dieser Stelle wegen Windrad-Besichtigung verlangsamte Fahrt der beiden vor dem auffahrenden Opel-Zafira fahrenden Omega bzw. VW.

Während der an 2. Stelle fahrende VW seine Geschwindigkeit dem an 1. Stelle fahrenden und sich wohl verlangsamenden Omega noch anpassen konnte, kam die verlangsamte Fahrt der beiden vorneweg fahrenden Kfz für den an 3. Stelle fahrenden und letztlich auffahrenden Opel-Zafira von der Reaktionszeit her zu spät, wodurch alle 3 hintereinander Richtung Husarenhof fahrenden Kfz aufeinander geschoben wurden und ein entgegenkommendes  -  vom Husarenhof Richtung Ingersheim fahrendes  -  Kfz noch durch umherfliegende Teile lt. Polizei-Bericht ebenfalls beschädigt wurde.

Windkraft von seiner schönen Seite - aber Augen auf im Straßenverkehr

Lt. Polizeibericht wurden die Fahrer des Omega und des VW leicht verletzt, während der Fahrer des an 3. Stelle auffahrenden Zafira wohl unverletzt blieb  -  „alles in allem“ für die 4 involvierten Verkehrsteilnehmer hinsichtlich der  P e r s o n e n s c h ä d e n  noch ein glimpflicher Ausgang. Nach unseren Recherchen / Schätzungen betrug der  S a c h s c h a d e n  jedoch mindestens 40 000 €.

Nach Grobdurchsicht der am 7.4. und 10.4. erscheinenden Lokalzeitungen war dieser Verkehrsunfall der Lokalpresse „keine Zeile wert“.

O f f e n  bleibt letztlich die Frage, ob der jetzt begonnene  W i n d r a d-B e t r i e b  neben dem dort  
j a g e n d e n, vom  A u s s t e r b e n  b e d r o h t e n  und deshalb auf  a l l e n  S c h u t z l i s t e n  stehenden   R o t e n  M i l a n,  F l e d e r m ä u s e n  und weiteren Vogelarten auch für Verkehrs- 
teilnehmer ein  e r h ö h t e s  G e f a h r e n p o t e n t i a l  für weitere Verkehrsgefährdungen auf der unmittelbar daran vorbeiführenden L 1113 herauf beschwört.


Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

 

Zur Pressemitteilung der Polizeidirektion Ludwigsburg  (leider gelöscht; 30.12.2012) 




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