Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof
Keine Windkraftanlage zwischen Ingersheim und Husarenhof

Windräder und Schäden


   Abendzeitung (AZ) Nürnberg: „Rotorblatt eines Windrads bricht ab"     Im unterfränkischen Landkreis Haßberge flog Rotorblatt hunderte Meter  durch die Luft…

Meldungen über havarierte Windkraftanlagen häufen sich in der letzten Zeit  -  Viele Windräder sind doch nicht so „sturmerprobt“, wie von den Windrad-Betreibern erhofft…

Empfehlung an die Ingersheimer Windrad-Bauer: Genaues Studium der SWR4-Wettervorhersage und  s o f o r t i g e  ( v o r ü b e r g e h e n d e )  E i n s t e l l u n g  der sich immer mehr in die Höhe schraubenden Bauarbeiten bzw. E v a k u i e r u n g  des Standorts, falls (auch kleinste) Windböen oder gar Frühlingsstürme vorhergesagt werden…

( wm / 290112 ) - Wie in unseren homepage-Beiträgen in der letzten Zeit mehrfach berichtet, häufen sich in der letzten Zeit die Meldungen über  h a v a r i e r t e  Windräder, die dem Druck von Winterstürmen bzw. Orkanböen, die in den letzten Monaten übers Land gefegt sind, nicht „Stand gehalten“ haben und die  -  nachdem Rotorblätter teilweise „wie Streichhölzer“ abgeknickt waren  -  im übrigen Land zum Teil erhebliche Schneisen der Verwüstung verursacht haben.

Die Ursachenforschung, ob es sich im Einzelfall um fehlerhafte Konstruktionen, Baumängel, Materialermüdungen, menschliches Versagen beim Bau u.ä. handelte, ist in vollem Gange, ebenfalls die Klärung, ob Versicherungsschutz zur Regulierung der Schäden besteht, wobei die Presse in dem einen oder anderen Fall von Schadenssummen von 100 000 € und höher  -  allein die Schäden an den Rotorblättern und an der Steuerungsanlage im Windrad-Gehäuse betreffend  -  berichtete.

Aufhorchen läßt auch, daß die  S c h a d e n s -  S t a n d o r t e  der havarierten Windräder sich nicht nur  -  wie eigentlich zu erwarten gewesen wäre  -   im um durchschnittlich 2 - 3 Mal windstärkeren Norden + Osten Deutschlands befinden, sondern  auch  im eher vergleichsweise  w i n d ä r m e r e n  Binnenland  -  wie z.B. in NRW oder in Bayern / Franken  -  liegen.

Daraus ist  e i n e r s e i t s  abzuleiten, daß es im Durchschnitt  a l l e r  365 Tage eines Wind-Geschäftsjahres im gegenüber dem Norden + Osten deutlich windärmeren südlichen Binnenland wie Baden-Württemberg zu Lasten vieler Geld-Anleger zu Windrad-Fehlinvestitionen in erheblichem Umfang gekommen ist, weil das dort jahresdurchschnittlich vorhandene Windaufkommen viel zu gering ist, um einen dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Geschäftsbetrieb zu gewährleisten… Wie bekannt, wäre hierzu am Windrad-Standort  -  von unabhängigen Sachverständigen wie z.B. dem TÜV SÜD in objektiven, auf Basis repräsentativer Windmessungen erstellten Gutachten bestätigt  -  mindestens ein Windaufkommen in der Höhe nötig, das über die  3 6 5  Tage eines Windkraft-Geschäftsjahrs zu einer

jahresdurchschnittlichen Windgeschwindigkeit
von  m i n d e s t e n s  5,8 m / Sek  -  6,1 m / Sek

führt, einem  W e r t  jedoch, der an vielen Windkraft-Standorten im vergleichsweise windarmen Baden-Württemberg  -  selbst an ab 600 m über Meereshöhe und höher gelegenen und vermeintlich windstärkeren Standorten in…

·          …Hohenlohe
·          …auf den Höhenrücken des Nordschwarzwalds
·          …auf den Höhenrücken des Südschwarzwalds
·          …oder auf der Schwäbischen Alb

(und erst recht in Ingersheim) u t o p i s c h  ist und jahresdurchschnittlich bisher in den allermeisten Fällen  n i c h t  erreicht wurde, wie viele Ist-Ergebnisse nur noch vor sich hin dümpelnder Windräder nach Abschluß des i.d.R. zum 31.12. endenden Windrad-Geschäftsjahres anhand der Windrad-Jahresabschlüsse zeigen…

Gleichwohl kommen durch orkanartige Windböen verursachte Windrad-Havarien in letzter Zeit vermehrt auch im vergleichsweise windärmeren Binnenland vor, wie Berichte der Lokalpresse an Windkraft-Standorten belegen.

Dies ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, daß als die Windrad-Havarie auslösende Ursache 
n i c h t  die jahresdurchschnittliche, im Jahresdurchschnitt aller 365 Windkraft-Tage eines Jahres viel zu niedrige Windgeschwindigkeit in Frage kommt, sondern ausschließlich die  t a t s ä c h l i c h e  Windgeschwindigkeit just in dem  Z e i t p u n k t  und an dem  O r t,  w o  sich die  s t ä r k s t e  Kraft des Windorkans in der  h ö c h s t e n  Windgeschwindigkeit  e n t l ä d t.

Dies kann auch im ansonsten  e h e r  windstillen Binnenland (auch am nur 298 m über Meereshöhe und daher eher „windgeschützt“ liegenden Windrad-Standort in Ingersheim…) sein, denn:        Liegt dieser Ort des „Entladens“  -  zufällig  -  an einem Windkraft-Standort im ansonsten relativ windarmen Binnenland, so ist allein  d i e s e s  Ereignis ursächlich für die Windrad-Havarie…

…Die Auswüchse des im Januar 2007 über das ansonsten windärmere Baden-Württemberg und im restlichen Mitteleuropa bei  W i n d s t ä r k e   1 1  mit  S p i t z e n-Windgeschwindigkeiten von bis zu  2 2 5  km / h  (!!) übers Land brausenden Orkans „Kyrill“ belegen, daß auch künftig das windärmere Binnenland  n i c h t  vor derartigen, zu Windrad-Havarien führenden Szenarien verschont bleiben wird, insbesondere, wenn man sich vergegenwärtigt, daß nach den Planungen der grün-rot geführten BW-Landesregierung die Windrad-Dichte in BW deutlich zunehmen wird, wenn neben den bereits installierten rd. 380 Windindustrieanlagen innerhalb des 5-Jahreszeitraums der Legislaturperiode 2011 - 2015 noch weitere 750 neue Windkraftanlagen tatsächlich hinzu kommen sollen …

Wie die Abendzeitung (AZ) Nürnberg in ihrer Ausgabe vom 23.1.2012 berichtete, flog das zerborstene Rotorblatt eines fast 100 m hohen  -  gegenüber dem 180 m hohen Ingersheimer Windrad jedoch deutlich niedrigeren  -  Windrads im unterfränkischen Landkreis Haßberge „hunderte Meter durch die Luft“. Und weiter: „Wie die Polizei mitteilte, wurde von den umherfliegenden Teilen niemand verletzt. Sie seien in einem Umkreis von bis zu 200 Metern rund um die Windkraftanlage gefunden worden. Das kaputte Windrad war Streifenpolizisten aufgefallen.“

 Gemäß AZ / dpa vermutet der Windanlagen-Betreiber, „…daß heftiger Wind den Schaden verursacht haben muß…“. Nach Vermutungen des Geschäftsführers habe möglicherweise „…eine überraschend starke Windböe das Rotorblatt abgeknickt…“, so die AZ / dpa.

 Der geneigte Beobachter registriert erstaunt, daß offensichtlich selbst vergleichbar kleinere, im eher windschwachen Binnenland stehende Windkraftanlagen  -  das hier beschädigte Windrad ist lediglich knapp 100 m hoch  -  der Kraft einer Windböe nicht Stand hält…

 Klar ist, daß auf eine Windkraftanlage  -  unter sonst gleichen Bedingungen  -  umso stärkere Kräfte eines sich kurzfristig an diesem Ort „mit aller Gewalt“ entladenden Windsturms einwirken, je höher und voluminöser die Windindustrieanlage ist und je mehr sie  -  aufgrund ihres Volumens  -  Angriffsflächen für Windböen liefert…

 Vor diesem Hintergrund und bezogen auf den Windkraft-Standort Ingersheim erhebt sich die Frage, ob und inwieweit das jetzt im Bau befindliche, 180 m hohe Windrad E 82 Enercon den Kräften Stand hält, die sich bei den Orkanen „Kyrill“, „Andrea“ oder „Ulli“ entladen haben…

 Zu hoffen bleibt, daß während der Montage der Windkraftanlage in Ingersheim keine größeren Windböen anfallen, denn dann wäre vermutlich der dort zur Montage aufgestellte, jetzt bereits 108 m hohe und noch höher werdende Baukran derartigen Schwingungen ausgesetzt, von denen zu befürchten wäre, daß das Baukran-Gerüst diesen Kräften nicht standhält…

  

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“




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WDR-Wetterdienst warnt vor Sturm über NRW:
 „W i n d k r a f t r ä d e r   a b g e k n i c k t…“

Vorläufige Schadensbilanz in Wuppertal, Remscheid, Solingen: 25 Einsätze von Polizei und Feuerwehr, abgeknickte Bäume, eingefallene Baugerüste u.a.; für  W i n d k r a f t p a r k  Altenbeken (NRW) gab es ebenfalls keinen Schutz:

 A b g e b r o c h e n e  R o t o r e n f l ü g e l…

Bald kommt auch im Landkreis Ludwigsburg der Frühling und ‘s Wetter wird hoffentlich bald besser, d.h. windrad-günstiger (ohne Windböen u.ä.), damit a n g e b l i c h  1400 künftig mit  W i n d s t r o m zu versorgende Ingersheimer Haushalte zu  j e d e r  Tages- und Nachtzeit  o h n e  Kerzenlicht „backen und kochen / TV-sehen / Wäsche waschen / die Elektro-Heizung anschalten / oder nachts Zeitung lesen können u.a.“…   -  vorausgesetzt, auf Ingersheimer Gemarkung weht der Wind   a u s r e i c h e n d  und es herrscht   k e i n e  W i n d f l a u t e  -    …


(wm / 220112) - Aus aktuellem Anlass und ergänzend zu unseren Homepage-Beiträgen vom 14.1.2012 und  20.1.2012 bringen wir  -  nachdem die von den bundesweit Anfang Januar 2012 übers Land ziehenden orkanartigen Sturmböen

·          „Ulli“ und

·          „Andrea“

verursachte Schadensbilanz in Millionenhöhe einigermaßen verifizierbar ist  -  einen Beitrag des regionalen WDR-Wetterdiensts für Nordrhein-Westfalen (NRW) vom 8. / 9.12.2011. Darin heißt es einleitend:

 „In der Nacht zu Freitag (9.12.11) zieht erneut ein Sturmtief über NRW hinweg. Neben Regen werden vielerorts wieder orkanartige Böen erwartet. Diese hatten schon in den vergangenen Tagen für  
a b g e b r o c h e n e  W i n d k r a f t r ä d e r, umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer gesorgt.“

Weiter heißt es: „In der Nacht zu Freitag (9.12.11) wird es wieder ungemütlich in NRW, ein neues Sturmtief zieht vom Westen her übers Land. Es bringt viel Regen mit sich, es kann ordentlich schütten", kündigte der Wetterdienst Meteomedia an. Vor allem aber seien wieder  o r k a n a r t i g e  B ö e n  zu erwarten. Im Flachland sind schwere Sturmböen bis 90 Stundenkilometer möglich, auf den Gipfeln sogar um 100 Stundenkilometer. Das entspricht  W i n d s t ä r k e  10.”  

Man benötigt keine großen hellseherischen Fähigkeiten, um  -  auch bestätigt durch mittelfristige, wissenschaftlich gestützte Vorhersagen von Meteorologen  -  prognostizieren zu können, daß die sicherlich auch in Zukunft  -  vor allem im Herbst und Winter  -  eintretenden wetterbedingten Extremsituationen   -  insbesondere starke  W i n d b ö e n  und  O r k a n e   -  zu weiteren  
S c h a d e n s f ä l l e n  bei  W i n d p a r k s  führen werden
, vor allem dann, wenn die  
I n t e n s i t ä t  der sich mit brachialer Gewalt entladenden Herbst-, Winter- und Frühlingsstürme
d o r t  und  a n  d e m     O r t  am  s t ä r k s t e n  ist, wo  W i n d k r a f t - S t a n d o r t e  sind; weitere, jährliche Windrad-Schadensfälle in Millionenhöhe sind daher jetzt schon vorprogrammiert, insbesondere auch wegen des weiter erfolgenden Zubaus mit Windrädern…  

Die während wetterbedingter Extremsituationen vor allem im Herbst, Winter und Frühling jetzt schon gehäuft und künftig noch stärker zutage tretenden Windrad-Havarien werfen vor allem hinsichtlich der     S t a b i l i t ä t  der  W i n d k r a f t a n l a g e n  mehrere Fragen auf, denn die Konstrukteure der Windrad-Hersteller stehen vor einem  D i l e m m a / Z i e l k o n f l i k t:

Vor allem in vergleichsweise windarmen Binnenland ist das jahresdurchschnittliche Windaufkommen nach allen seriösen Statistiken um ca. 2 - 3 Mal  -  und in Ingersheim noch  -  geringer als an den klassischen Windkraft-Standorten im Norden und Osten Deutschlands.

Um einen dauerhaft  w i r t s c h a f t l i c h e n   W i n d r a d - G e s c h ä f t s b e t r i e b betreiben zu können, muß jedoch  -  belegt durch alle seriös geführten Windstrom-Statistiken und gemäß objektiv durchgeführten Untersuchungen von unabhängigen Sachverständigen des TÜV SÜD  -  das  
j a h r e s d u r c h s c h n i t t l i c h  (d.h. im Durchschnitt aller 365 Tage eines Jahres) am Windkraft-Standort  v o r h a n d e n e  W i n d a u f k o m m e n  so groß sein, daß  d o r t  in 100 m - 150 m Höhe eine  j a h r e s d u r c h s c h n i t t l i c h e   W i n d g e s c h w i n d i g k e i t von 
m i n d e s t e n s (!!) 5,8 m / Sek  -  6,1 m / Sek dauerhaft (!!) erreicht bzw. überschritten wird.

Bei einem gegebenen und am Windkraft-Standort vorhandenen Windaufkommen wird die durch das Windaufkommen erzielbare Windstrom-Ausbeute jedoch  -  unter sonst gleichen Umständen  -   
g e r i n g e r, je  s c h w e r e r  die Anlage, insbesondere je  s c h w e r e r  die durch den Wind in Gang zu setzenden  R o t o r b l ä t t e r  sind.

Anders herum: Um die Wirtschaftlichkeitsschwelle gerade im eher windärmeren Binnenland zu erreichen und im Interesse einer diesbezüglich möglichst ausreichenden Windstrom-Ausbeute müßte die Anlage  -  insbesondere die Rotorblätter  -  möglichst „leicht“ konstruiert bzw. gebaut sein, damit die Wirkung des Windaufkommens auf die Windstrom-Erzeugung nicht schon beim „In-Gang-Setzen“ und „In-Betrieb-Halten“ der ggfs zu schweren Rotorflügel übermäßig stark verpufft, wodurch das zu erzeugende Windstrom-Volumen entsprechend geschmälert würde…, d.h., im Interesse einer ausreichenden bis guten Windstrom-Ausbeute bzw. zum Erreichen der Wirtschaftlichkeit müßte die Windkraftanlage  -  unter sonst gleichen Umständen  -  möglichst „leicht“ gebaut sein…

Eine „zu leichte“ Leicht-Bauweise würde jedoch bei geschilderten Wetter-Extremsituationen -  und angesichts der im windarmen Binnenland zwangsweise immer höher werdenden Anlagen  -  verstärkt zu Windrad-Havarien  -  wie beschrieben  -  führen…

Daher erfordern Sicherheitsbestimmungen eine bestimmte Mindest-Statik und  -  damit verbunden  -  ein Mindest-Gewicht der Anlage, damit  -  zumindest auf dem Papier  -  gewährleistet ist, daß die Windkraftanlage den Betreibern schon „beim ersten stärkeren Windchen nicht sofort um die Ohren fliegt…“.

Je stabiler, d.h. je schwerer die Windrad-Konstruktion jedoch ist, umso geringer dürfte die Windstrom-Erzeugung ausfallen, wobei diese Überlegungen besonders an eher windschwachen Standorten von Bedeutung sind, denn dort  -  insbesondere in Baden-Württemberg  -  werden in den allermeisten Fällen, d.h. zu ca. 90 % - 95 % aller installierten Windindustrieanlagen  -  die oben genannte Wirtschaftlichkeitsschwelle nicht erreicht bzw. deutlich unterschritten, wie jährlich nach Abschluß des Geschäftsjahres aus den Jahresabschlüssen der Windkraftanlagen und den Kommentaren der Betreiber ersichtlich…

Im Klartext:    Je schwerer und stabiler  -  vor allem im eher windarmen Binnenland, wie z.B. in Ingersheim  -  die jetzt 180 m hohen und künftig bis zu 230 m oder noch höher werdenden Windkraft-Monster werden, umso kleiner wird die Wahrscheinlichkeit, daß an diesen windarmen Standorten ein dauerhaft wirtschaftlicher Windkraft-Geschäftsbetrieb möglich ist…

a          Ob vor dem Hintergrund der in diesem Jahr und in der Vergangenheit zu verzeichnenden Windrad-Havarien eine derartige Havarie am Windkraft-Standort Ingersheim ausgeschlossen ist, bleibt abzuwarten, falls die Anlage nach Abschluß des Rechtsweges auch künftig in Betrieb bleibt… 

 Den in diesem Zusammenhang üblichen Beschwichtigungsversuchen der

 ·          Genehmigungsbehörden

·          Windrad-Hersteller oder

·          Gutachter u.a.

jedenfalls ist kein allzu großes Gewicht beizumessen bzw. kann nur mit allergrößter Vorsicht begegnet werden, da sie aufgrund ihrer Tätigkeit und ihrer zuvor getroffenen Unbedenklichkeits-Aussagen allesamt befangen sind; …so haben die genannten Beteiligten sicherlich auch vor allen bisher eingetretenen Windrad-Havarien ihre Unbedenklichkeit bzgl des Eintritts derartiger Ereignisse beschworen…, … mit welchem Ergebnis…sieht man heute aus den bisher vorliegenden und weiter ansteigenden Windrad-Schadens-Statistiken….

b          Ob das Ingersheimer Windrad  -  falls es Bestand hat  -  auch künftig den Sturm-Kräften von der Dimension des am 18.1. / 19.1.2007 über Baden-Württemberg und Mitteleuropa hinweg brausenden und eine Schneise der Verwüstung schlagenden Orkans „K y r i l l“ Stand hält, ist zumindest in Frage zu stellen…, …wenn man die in Wikipedia enthaltene Charakteristik liest:

„…Kyrill ist der Name des Orkans, der am 18./19. Januar 2007 das öffentliche Leben in weiten Teilen Europas beeinträchtigte und in Böen Windgeschwindigkeiten bis zu 225 km/h erreichte. Er forderte 47 Todesopfer und führte zu erheblichen Sachschäden, zur vorzeitigen Schließung von Kindergärten, Schulen, Universitäten, Behörden und Betrieben sowie zu erheblichen Beeinträchtigungen im Energie- und Verkehrssektor. Über eine Million Menschen waren an diesem Donnerstag zeitweilig ohne Strom, es mussten Flüge gestrichen, Fährverbindungen eingestellt, Straßen gesperrt und der Bahnverkehr in einigen Teilen Mitteleuropas nahezu vollständig eingestellt werden, so dass zehntausende Reisende betroffen waren…“

Vor dem Hintergrund der aufgrund von Windrad-Havarien möglicherweise eintretenden Sach-und Personenschäden bleibt im Interesse aller künftig möglicherweise Geschädigten  -  aber auch im Interesse der Ingersheimer Windanlagen-Betreiber selbst  -  zu hoffen, daß ausreichender Versicherungsschutz zur möglicherweise notwendig werdenden Schadens-Regulierung besteht, nachdem davon auszugehen ist,

  • …daß das von den Kapitalanlegern eingesammelte Eigenkapital zur Finanzierung der Investition eingesetzt  -  und daher  -  wohl restlos verbraucht ist und

  •  …auch angesichts der von Beginn an bestehenden Unwirtschaftlichkeit der Ingersheimer Windindustrieanlage davon auszugehen ist, daß angesichts der künftig jährlich zu erwartenden, das Eigenkapital aufzehrende Betriebsverluste darüber hinausgehend keine Erträge / Einnahmen erzielt werden, um davon einen während des Windrad-Geschäftsbetriebs eintretenden Sach- und / oder Personenschaden in ausreichendem Umfang regulieren zu können…

Quelle: islandbreath.blogspot.com - Brian Merchant

Die Warnung des WDR-Wetterdiensts, man möge sich nicht im Freien aufhalten und insbesondere sollten Wälder (wichtig, nachdem die Landesregierung Baden-Württemberg immer stärker den Wald als Standort für Windparks favorisiert..) gemieden werden, da u.a. „…abgebrochene Windräder…“  zusätzliches Gefahrenpotential für „Leib und Leben“ von Mensch und Tier darstellten, bekommt vor dem Hintergrund der vor allem in Baden-Württemberg von der grün-roten BW-Landesregierung hinsichtlich des jetzt in den Wettervorhersagen immer öfters genannten Warn-Hinweises „abgebrochene Windräder“ eine stärkere Bedeutung, wenn man sich die von der grün-rot geführten BW-Landesregierung angestrebten Pläne zum weiteren Ausbau der Windkraft „im Ländle“ vergegenwärtigt,…

 ·          …wonach innerhalb des 5-Jahreszeitraums der Legislaturperiode 2011 - 2015 rd. 150 neue  -  bis 2015: insgesamt rd. 750 neue  -  Windindustrieanlagen installiert werden sollen

 ·          …und als mögliche Windkraft-Standorte ausdrücklich auch der  W a l d  freigegeben werden soll, nachdem diesbezüglich bisher noch von der alten BW-Landesregierung Tabuzonen gegolten haben, in denen qm-große Abholzungen ganzer Wälder zu Gunsten von Windparks bisher „tabu“ waren…   

Abschließend bleibt zu hoffen, daß sich der gesunde Menschenverstand schließlich doch noch irgendwann durchsetzt, damit die schlimmsten Windkraft-Exzesse meist ideologisierter und nicht der Bevölkerung, sondern Parteiprogrammen + Resolutionen sich verpflichtet fühlenden Schreibtisch-Funktionären, Polit-Beamten u.a. letztlich doch noch an der Bevölkerung vorübergehen…     

 

Dipl.-Kfm. Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


 
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