Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof
Keine Windkraftanlage zwischen Ingersheim und Husarenhof

Nachteile für Ingersheim


Ernüchterung und Katzenjammer bei den Windkraft-Stümpern in I n g e r s h e i m…

In B ö n n i g h e i m muß es einem „angst und bange“ werden…, denn auch dort sind die Ingersheimer Märchenerzähler aktiv…

Die Realität: Nun merken es auch I d e o l o g e n und S y m b o l i k e r unter den eingefleischtesten Windkraft-Fans in Ingersheim:

 Relative Windschwäche: Nachhaltige Gewerbesteuer-Einnahmen aus Windkraft-Betrieb bleiben aus und stehen für desolaten Ingersheimer Kommunal-Haushalt zu dessen Sanierung dauerhaft nicht - auch nicht bei einer 2. Windindustrieanlage  -  zur Verfügung

(wm / 110415) - Betrachtet man die für jeden anderen Windkraft-Standort  -  insbesondere für Bönnigheim  -  nicht repräsentativen, völlig atypischen, außerhalb von Ingersheim und selbst dort bei der geplanten 2. WKA nicht gegebenen und sich daher allein auf das Jahres-Ergebnis der Ingersheimer Windindustrieanlage positiv auswirkenden Sonder-Einflussfaktoren und eliminiert man diese  -  um zu einem repräsentativen = aussagefähigen Jahres-Ergebnis zu kommen  -  aus den jetzt vorliegenden Jahres-Abschlüssen der 1. Ingersheimer Windindustrieanlage, wird sehr schnell deutlich, daß die bzgl. des Windaufkommens und der davon abhängenden Jahresergebnisse v o r WKA-Errichtung in den Jahren 2010 ff. geäußerten schlimmsten Befürchtungen vieler Windkraft-Kritiker voll umfänglich zutreffen.

Unabhängig davon haben sich die von den Ingersheimer Windkraft-Märchenerzählern in der Planungsphase ab 2010 ff. vor allem zur Anleger-Gewinnung kommunizierten Kilowatt(=kwh) -Windstrom-Ertragszahlen spätestens jetzt, d.h. nach 3 Jahren Real-Betriebslaufzeit, weitgehend als „Schall und Rauch“ erwiesen und „in Luft aufgelöst“, denn anstelle der seinerzeit landauf landab vollmundig versprochenen, viel zu optimistisch geäußerten und auch von der Lokal- und Regionalpresse in ihrer damaligen  Energiegenossenschaft-Hof-Berichterstattung unkritisch nachgeplapperten Zahlen von einer Jahres-Produktion von 4,2 Millionen Kilowatt-Stunden  -  teilweise wurden von den Ingersheimer Märchenerzählern noch höhere Zahlen kolportiert  -  bleiben jetzt nach 3-jährigem Real-Betrieb gerade mal 3 Millionen kwh / Jahr  -  also 1,2 Mio kwh weniger (Unterdeckung Soll / Ist = - ca. 30 % !) als prophezeit, übrig, ein angesichts der früher geschürten Erwartungen nun auch vor allem in den Augen vieler gutgläubiger, dem Dunstkreis der ev. Kirchengemeinde Ingersheim zuzuordnenden Kapital-Anleger ein eher erbärmliches Ergebnis.

In der kürzlich in der Stuttgarter Zeitung vom  6.4.2015  aus Anlaß des 3-jährigen Betriebs-Jubiläums, bei dem die STZ eine Plattform geboten hat, gebrachten Berichterstattung wurde dies  -  wie üblich, wenn es um eine eher unkritische Hof-Berichterstattung über die Ingersheimer WKA ging  -  zunächst kaschiert, denn dort hat man den Vorstandsvorsitzenden der Ingersheimer Windenergie-Genossenschaft wie folgt zu Wort kommen lassen:

„…trotz der zeitweisen Dauerflaute habe der Rotor neun Millionen Kilowattstunden Strom produziert…“.

Den Zeitraum hat er  -  schlau wie er ist  -  selbst freilich nicht angegeben, denn 9 Mio kwh hören sich für Uninformierte schon bombastisch an, wenn man die Angabe des Zeitraums geflissentlich unterschlägt, 
in welchem diese 9 Mio kwh erzeugt wurden.

Diese einseitige Darstellung hat der STZ-Redakteur selbst erkannt. Die Korrektur bzgl. des vom Vorstand der Energie-Genossenschaft erzeugten Eindrucks mußte der Redakteur einleitend durch Angabe des 3-Jahres-Produktionszeitraums selbst ergänzen, so daß wenigstens in diesem STZ-Bericht die Relationen einigermaßen zurecht gerückt wurden:

„…Eine Tatsache ist schon seit Jahren bekannt: der Landkreis Ludwigsburg ist in Sachen Windkraft kein Standort, in dem sich Großinvestoren die Klinke in die Hand geben. Die einzige Chance, trotzdem einen Rotor zu errichten, sind Genossenschaften, getragen vom Idealismus ihrer Mitglieder. Als Paradebeispiel dafür gilt die Energiegenossenschaft Ingersheim. Sie wurde vor fünf Jahren gegründet und nahm vor drei Jahren ihr Windrad in Betrieb - das erste im Kreis Ludwigsburg….“.

Legt man daher die von der Energiegenossenschaft im STZ-Artikel genannte kwh-Angabe von 9 Mio kwh zugrunde und bezieht man diese Angabe auf den 3-Jahrszeitraum des Real-Betriebs ab April 2012 bis April 2015,  in dem diese 9 Mio kwh erzeugt wurden, so ergeben sich als durchschnittliche Jahresproduktion gerade einmal 3 Mio kwh.

Berücksichtigt man weiter, daß vor der offiziellen Betriebs-Eröffnung im April 2012 weitere Tage / Wochen im Probe-Betrieb gelaufen sind und der kwh-Produktionszeitraum damit etwas länger als der 3-Jahreszeitraum war, dessen kwh-Erzeugung in den genannten 9 Mio kwh enthalten sein dürften, wird klar, daß die durchschnittliche kwh-Jahresproduktion vermutlich noch weiter unter den hier als 3-Jahresdurchschnitt ermittelten 3 Mio kwh liegen, eine im Vergleich zu den seinerzeit vollmundig verkündeten Prognosen der Ingersheimer Märchenerzähler geradezu beschämende Ausbeute (Abweichung Soll / Ist: minus 30 %); vgl. Wikipedia: „Am 15. April 2012 wurde die Anlage offiziell in Betrieb genommen; sie lief zu diesem Zeitpunkt noch im Probebetrieb.“

Seine wohl als Entschuldigung für die eher bescheidene Stromausbeute zu verstehende Begründung

„Dabei seien zwei Betriebsjahre des Rotors von außerordentlich niedrigen Winderträgen geprägt gewesen. Vor allem 2014 sei in ganz Süddeutschland „ein miserables Windjahr“ gewesen….“

wird man ab jetzt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit  -  wie an den allermeisten übrigen ca. 400 weitgehend hoch-defizitären Windkraft-Standorten in Baden-Württemberg, dem bzgl. des jahresdurchschnittlichen Windaufkommens schlechtesten aller Bundesländer und an letzter = 16. Stelle liegenden Bundesland  - nach allen künftig abgelaufenen Geschäftsjahren noch sehr oft in Ingersheim 
als Entschuldigung hören.

Auch seine vom STZ-Redakteur im Zeitungsartikel  ihm zugeordnete Aussage

„…Überzogene Renditeversprechen habe es bei der Genossenschaft nie gegeben…“

ist angesichts der in der Planungsphase zur Anleger-Gewinnung von Vertretern der Energie-Genossenschaft viel zu optimistisch abgegebenen Windstrom-Ausbeute von 4,2 Mio kwh / Jahr völlig falsch, wenn man die jetzt im 3-jahres-Durchschnitt im Real-Betrieb jährlich erzielten 3 Mio kwh gegenüber stellt…von diesen seinerzeit dem gutgläubigen Volk verkündeten Schwachsinn-Prognosen will man heute in Ingersheim  -  vermutlich auch im Rathaus nicht  -  verständlicherweise nichts mehr wissen… …ob darauf jetzt auch die Bönnigheimer Weltklima-Verbesserer, allen voran Windkraft-Bürgermeister Bamberger als nächste darauf hereinfallen…?

Eliminiert man außerdem die eingangs erwähnten, für jeden weiteren geplanten als auch für jeden bereits realisierten WKA-Standort nicht zutreffenden Sondereinflüsse, die sich ergebnisverschönernd in den bisherigen Jahresabschlüssen der Ingersheimer Windindustrieanlage niedergeschlagen haben und rechnet man diese positiven, außerordentlichen Ertrags-Effekte zahlenmäßig  -  da nicht repräsentativ für alle weiteren geplanten WKA-Standorte  -  aus den Ingersheimer Jahresergebnissen heraus, ergibt sich die angesichts bescheidener Windverhältnisse betriebswirtschaftlich korrekte Betrachtungsweise, die für jeden weiteren geplanten WKA-Standort

·         sowohl in Ingersheim selbst,

·         als auch in Bönnigheim (Rotenberg / Großer Saukopf; Naturpark Stromberg-Heuchelberg)

·         und im gesamten äußerst windschwachen Landkreis Ludwigsburg / Großraum Stuttgart

hinsichtlich weiterer Planspiele / „Milchmädchen-Rechnungen“ zum Bau zusätzlicher Windindustrieanlagen zutrifft, denn merke: Man muß den Windkraft-Realitäten  -  auch im windarmen Landkreis Ludwigsburg / Großraum Stuttgart  -  ins Auge sehen; Wunschdenken sollte „außen vor“ bleiben, auch wenn es Ideologen und Symboliker nicht wahrhaben wollen…




© Hans-Jürgen Steinwedel

1          Finanzierung: 78 % Eigenkapital / 22 % Fremdkapital einer Windkraft-Investition wie in Ingersheim ist völlig unrealistisch  -  Wie sähen die Jahresergebnisse bei einer repräsentativen Finanzierung von 30 % EK / 70 % FK aus ?  -  Jahresabschluß-Analyse

Aus dem im Bundesanzeiger Pflicht-veröffentlichten Jahresabschluß der Energie-Genossenschaft Ingersheim eG zum 31.12.2012 und der dort ersichtlichen Mitglieder-Bewegung ergibt sich, daß für die Finanzierung der ca. 3 700 000 € = 100 %  (Anschaffungs-kosten einschl. Nebenkosten; Angaben lt. diverser früherer Pressemitteilungen) teuren Enercon E-82 ein von den Kapital-Anlegern eingeworbenes Eigenkapital (EK) i.H.v. 2 887 500 € (= 78 %) zur Verfügung stand, das sich aus dem zum 1.1.2012 bereits vorhandenen Vortrag i.H.v. 37 500 € (11 Mitglieder; eingeworben vor 2012) und den im Laufe des Jahres 2012 zu verzeichnenden Zugängen i.H.v. 2 850 000 € (355 Mitglieder) zusammensetzt. Nach den jetzt ersichtlichen Angaben werden die Geschäftsanteile noch von 362 Genossen gehalten.

Daraus ergibt sich, daß als über Bankkredit (vgl. Anhänge zur Erläuterung des JA) zu finanzierendes Fremdkapital (FK) lediglich noch ca. 812 500  € (= 22 %) aufzubringen waren  
(Gesamtkosten 3 700 000 € abzgl. Eigenkapital / Genossen 2 887 500 € = 812 500 € Fremdkapital = Bankkredit).

Ein derart hoher Eigenkapital-Anteil von ca. 78 % = 2 887 500 € ist zwar bei derart windigen 
Investitionen im relativ windschwachen Binnenland wie Baden-Württemberg wünschenswert.

Diese relativ hohe Eigenkapital-Quote ist jedoch weder realistisch für die Finanzierungen der bisher bundesweit installierten ca. 25 000 WKA’s noch für die in Baden-Württemberg bisher ca. 400 
installierten WKA‘ s und wohl auch kaum für die jetzt neu geplanten Windindustrieanlagen.

Nach Analyse vieler Windkraft-Jahresabschlüsse dürften für die Windkraft-Finanzierungen Eigenkapital-Quoten von ca. 20 % - 40 % realistisch sein, woraus sich eine Fremdkapital-Quote von 
ca. 60 % - 80 % der zu finanzierenden Gesamtkosten (100 %) ergibt.

Im Fall der 1. Ingersheimer Windkraftanlage hat sich die 78 %-Eigenkapital-Quote im Hinblick auf das Jahresergebnis als Glücksfall dargestellt sehr positiv ausgewirkt, denn bei einer sehr niedrigen Fremdkapital-Quote von lediglich 22 % = 812 500 € sind die jährlichen, das Jahresergebnis belastenden Fremdkapital-Zinsen sowie die Tilgungen deutlich niedriger als dies bei einer niedrigeren Eigenkapital-Quote von ca. 30 % = 1 110 000 € / dementsprechend höheren Fremdkapital-Quote von 
70 % = 2 590 000 € der Fall gewesen wäre.

In diesem Fall einer eher repräsentativen 70 % Fremdkapital-Quote würde sich das Fremdkapital von jetzt 812 500 € um weitere 1 777 500 €  auf dann 2 590 000 € erhöhen.

Bei einem angenommenen Fremdkapital-Zins von 4,5 % würden sich die Fremdkapital-Zinsen anfänglich um 80 000 € / Jahr erhöhen, hinzu käme die Zusatz-Belastung aus der höheren Tilgung des dann höheren Fremdkapitals. Bei einer anfänglichen Tilgung von  1 % und einem Fremdkapitalzins von 4,5 % = Annuität von 5,5 % ergäbe sich gegenüber der jetzigen Situation eine anfängliche Zusatzbelastung i.H.v. ca. 
97 800 € / Jahr.

 

Zwischenergebnis zu 1 / Finanzierung:

Bei gemäß Bundesanzeiger in den Jahresabschlüssen der Jahre 2011 - 2013 ausgewiesenen Jahresüberschüssen

·         für das Jahr 2011 i.H.v. 20 123, 91 € (= Gewinn / GuV-Jahresüberschuß)

·         bzw. für das Jahr 2012 i.H.v. 38 415,47 € (= Gewinn / GuV-Jahresüberschuß)

·         bzw. für das Jahr 2013 i.H.v. 42 200,88 € (= Gewinn / GuV-Jahresüberschuß)

würden sich diese Jahresüberschüsse bei einer höheren, repräsentativen Fremdkapital-Quote (70 %) und deshalb höherem Fremdkapital-Anteil i.H.v. 1 777 500 € bei einem Fremdkapital-Zinssatz von 4,5 % und dadurch um ca. 80 000 € höheren Schuldzinsen jeweils in einen Jahresverlust wandeln, und zwar

·         für das Jahr 2011: ca. -  60 000 € (= Verlust / GuV-Jahresfehlbetrag)

·         für das Jahr 2012: ca. - 42 000 € (= Verlust / GuV-Jahresfehlbetrag)

·         und für das Jahr 2013: ca.  - 38 000 € (= Verlust / GuV-Jahresfehlbetrag)

Der tatsächliche Fremdkapital-Zinssatz ist abhängig von der Kredit-Laufzeit und von den Ergebnissen 
der Bonitäts-Prüfung etc.

In diesem Fall von Jahres-Verlusten / Jahresfehlbeträgen würde zwar auch kein Ertragssteuer-Aufwand anfallen, der die jetzigen Ergebnisse (vgl. oben) belastet hat.

Aufgrund der oben ersichtlichen betragsmäßig relativ geringen Jahresüberschüsse sind die daraus sich ergebenden, aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschlüssen nicht ersichtlichen Ertragssteuer-Belastungen relativ gering und dürften  -  überschlägig geschätzt  -  nach Berücksichtigung von Freibeträgen zwischen ca. 1 000 € und 3 000 €  betragen; sie können daher bei dieser Betrachtung vernachlässigt werden.

Bevor eine Bank Fremdkapital zur Verfügung stellt, muß das Eigenkapital zur Verfügung stehen. Auch in Ingersheim wurden relativ frühzeitig  -  und zwar sehr lange vor dem Zeitpunkt der Überweisungen für 
die vermutlich in Tranchen nach Baufortschritt an Enercon zu bezahlenden Eigenkapital-Raten  -  die Eigenkapital-Beträge der Genossen eingeworben.

Diese auf Bankkonto der Energiegenossenschaft liegenden Gelder konnten bis zu ihrer späteren Überweisung an Enercon über kurzfristige Laufzeiten am Kapitalmarkt angelegt werden, wodurch in den Jahren 2011 und 2012 ergebnisverbessernde Zinserträge erwirtschaftet wurden.

Berücksichtigt man daher, daß die in den Jahren 2011 und 2012 ausgewiesenen Jahresüberschüsse 
(vgl. oben) von 20 123,91 € (2011) bzw. von 38 415,47 € (2012) wohl zum Großteil aus Zinserträgen aus der kurzfristigen Kapitalanlage der zuvor von den Genossen eingeforderten Eigenkapital-Anteile resultieren  -  Einweihung / Betriebsbereitschaft der WKA im April / Mai 2012  -  wurde die ohnehin dürftige Ertragssituation im wesentlichen durch Zinserträge aus der damaligen kurzfristigen Kapitalanlage geschönt, m.a.W., bei einer repräsentativen, deutlich geringeren Eigenkapital-Quote von 20 % - 40 % wäre das Volumen zur kurzfristigen Kapitalanlage und die daraus erzielten Zinserträge erheblich geringer, zu deutlich geringeren Zinserträgen / Jahresüberschüssen führend.

Auch diese die Jahresergebnisse schönenden Effekte haben außerordentlichen / einmaligen (nicht nachhaltigen) Charakter und müßten für zwecke der Analyse aus den Jahresergebnissen heraus gerechnet werden; sie sind jedenfalls nicht repräsentativ für andere Windkraft-Pläne an anderen Orten, erst recht nicht angesichts der jetzt nur noch zu erzielenden „Mini-Zinsen“.

Unter Berücksichtigung dieses Effekts sind die bisherigen Jahresergebnisse aus dem operativen Windkraft-Geschäft noch katastrophaler.


2           Ingersheim: Mitglieder-Bestand  -  Mitglieder-Bewegung  -  Mitglieder-Struktur bei der 1. Ingersheimer WKA sind nicht repräsentativ für übrige Beteiligungen / Finanzierungen bei anderen Windkraftanlagen

Am Bilanzstichtag 31.12.2011 zeigt die im Bundesanzeiger veröffentlichte Mitglieder-Bewegung, daß 
das Geschäfts-Kapital i.H.v. 2 865 000 € von 362 Genossen gehalten wurde, das durchschnittliche Geschäftsguthaben je Genosse betrug demnach 7 914 €. Ein Klammer-Vermerk lautet: „Je Mitglied mindestens 20 Geschäftsanteile je 125 €, damit 2 500 €.“

Zum Bilanzstichtag 31.12.2013 ist aus der im Bundesanzeiger ersichtlichen Mitglieder-Bewegung ersichtlich, daß Genossenschafts-Anteile i.H.v. insgesamt 2 721 750 € von 363 Genossen gehalten wurden. Danach beträgt das durchschnittliche Geschäftsguthaben je Genosse 7 497 € = rd. 7 500 €.

Auffallend bei der Mitglieder-Bewegung ist, daß im Jahr 2013 zwei Genossen mit insgesamt 1260 Geschäftsanteilen im Gesamtwert von 157  500  € ausgeschieden sind, der Durchschnittswert 
beider Abgänge beträgt 78 750 €.

Durch die Abgänge von 2 Genossen mit einem Genossenschafts-Kapital i.H.v. 157 500 € ist auch der Rückgang des je Genosse rechnerisch ermittelten Durchschnitts-Kapitals von 7914  € (31.12.2011) auf 7500 € (31.12.2013) erklärbar.

Wenn auch die Ingersheimer Mitglieder-Liste und die je Mitglied gehaltenen Kapitalanteile für Außenstehende zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt sind, sind anhand der im Bundesanzeiger veröffentlichten Mitglieder-Bewegung einige Rückschlüsse auf die ungewöhnliche Mitglieder-Struktur und auf die relativ ungewöhnlich hohe Eigenkapital-Finanzierung möglich, die so an kaum einem anderen Ort vorliegt, insbesondere nicht im windschwachen Baden-Württemberg, wo die allermeisten der defizitären Windkraft-Betriebsgesellschaften  -  soweit sie privat betrieben werden  -  ums nackte Überleben kämpfen, es sei denn, sie befinden sich unter dem Dach von mit Bürger‘ s Geld betriebenen Stadtwerken, wo das Geld i.d.R. keine Rolle spielt (…wie jetzt in Stuttgart, wo möglicherweise im Tauschwald von den Stadtwerken Stuttgart unter künstlerischer Oberleitung der „Grünen“ ein weiteres, jetzt schon mangels Wind feststehendes Verlust-Fass aufgemacht wird… …Vorlaufkosten (für 2 Windräder…) von ca. 200 000 € sind ja bereits von den Stadtwerken verpulvert worden… aber was tut man nicht alles für einen „grünen“  Oberbürgermeister…).

So ist es nach den in Ingersheim ab den Jahren 2011 ff. mehrfach von gewöhnlich gut unterrichteten Bürgern erhaltenen Auskünften völlig unwahrscheinlich, daß die in Ingersheim wohnenden Kapital-Anleger jeweils mit einem durchschnittlichen Kapitalanteil von je 7 914 € (Bilanzstichtag 31.12.2011) beteiligt sind.

Vielmehr erscheint es plausibel, daß der weitaus überwiegende und vermutlich der ev. Kirchengemeinde nahestehende Ingersheimer Genossen-Teil sich mit dem Mindest-Anlagebetrag von 2 500 € beteiligt hat. Dies dürfte auch für den Großteil der im übrigen Kreis Ludwigsburg und in den benachbarten Landkreisen wohnenden Genossen zutreffen, die ebenfalls kaum Geld haben dürften, um es zum Fenster hinaus zu werfen…

Bestätigt wird dies nicht zuletzt durch die beiden im Jahr 2013 laut Mitglieder-Bewegung mit einem Gesamtbetrag von 157 500 € zu verzeichnenden Abgänge.

Daraus ist ersichtlich, daß  es bei der Mitglieder-Struktur bzgl. der jeweiligen Kapital-Anteile je Genosse eine von den Anlage-Beträgen her erhebliche Streuung gibt, die je Genosse vom Mindest-Anteil von 2 500 € bis zu 80 000 € und vermutlich noch höher reicht.

Zu vermuten ist weiter, daß die im Bundesanzeiger zum Bilanzstichtag 31.12.2011 namentlich 
genannten Vorstände

·         Dieter Hallmann, (Kirchengemeinderat; Schwager von Albert Krauter, Grundstücksverpächter)

·         Jürgen Bothner

und Aufsichtsratsmitglieder

·         Heinrich Blasenbrei-Wurtz

·         Harald Bender, (Kirchengemeinderat)

·         Jörg Henning

·         Albert Krauter (Grundstücks-Verpächter; Schwager von Dieter Hallmann/Vorstand)

·         Roland Merlau

   -  mit leuchtendem Beispiel bei einer wenig rentablen Windkraft-Investition vorangehend  -  deutlich mehr als nur den Mindest-Betrag von 2 500  € gezeichnet haben.

In den Augen vieler Ingersheimer Bürger war treibende Kraft und den Boden im Gemeinderat von Ingersheim vorbereitet hat Hanne Hallmann / Freie Wähler (Mitglied der ev. Kirchengemeinde Ingersheim, Ehefrau von Dieter Hallmann / Vorstand und Schwester von Albert Krauter, Grundstücksverpächter). Als Architekt den Bau begleitet hat Mathias Orth, ebenfalls 
Kirchengemeinderat in Ingersheim.

Durch die hier ersichtlichen Bewegungen im Mitglieder-Bestand bekommen auch die bzgl. der Finanzierung  -  trotz vom Windaufkommen her miserablem Ingersheimer Wind-Standort und entsprechend ungünstigen Ertragsaussichten  -  außergewöhnlich hohen Eigenkapital-Beträge von Anfang an in Ingersheim umlaufenden Vermutungen neue Nahrung, wonach es im Jahr 2011 Tage gegeben habe, an denen mehrere außergewöhnlich hohe Geldbeträge  -  Gerüchte sprechen im Einzelfall von mehr als 80 000 €  -  über Schweizer Bankkonten eingegangen seien, was zu weiteren Spekulationen geführt habe, wonach die wohl zur Verschleierung des Überweisenden über die Schweiz transferierten Gelder angeblich aus Niedersachsen stammten, dem Sitz vieler Windkraft-Firmen… oder aus der Kasse eines Spezialkran-Unternehmens, die beide damals zum „Pushen“ der eigenen Geschäfte am Durchbruch der Windkraft in BW interessiert gewesen sein könnten, obwohl BW vom jahresdurchschnittlichen Windaufkommen her an 16. und damit an letzter Stelle aller 16 Bundesländer liegt…

Zur Erinnerung:  Obwohl die grün-roten Windkraft-Protagonisten im März 2011 nach der BW-Landtagswahl die Landesregierung stellten, war es lange Zeit völlig unklar, ob deren  Regierungsprogramme zur Windkraft-Forcierung wegen doch in BW vergleichsweise bescheidenem Windaufkommen umgesetzt werden würden.

Deren Ziel war es, über das am relativ windschwachen Ingersheim  -  wo

·     ein Windkraft-Bürgermeister,

·     ein mehr oder weniger Windkraft-höriger Gemeinderat

·     und das große Wort zur Bürger-Beeinflussung in Ingersheim führende, teilweise der ev. Kirchengemeinde nahe stehende Multiplikatoren

die idealen Rahmenbedingungen boten -  angesiedelte Modell-Projekt und Pilot-Vorhaben möglichst schnell durchzuziehen, um in BW für die Forcierung der Windkraft eine „Bresche zu schlagen“ bzw. um die zum Markteintritt damals noch bestehenden Hindernisse möglichst schnell und geräuschlos aus dem Weg räumen zu können…

Um dies zu erreichen, mußte die zunächst in Ingersheim und Umgebung dem Vernehmen nach äußerst zäh und nur schleppend anlaufende Eigenkapital-Anwerbung möglichst schnell gepusht werden… …dies konnte vor allem durch die Beteiligung von Genossen mit möglichst hohen Einzelbeträgen erfolgen, wie das Beispiel der beiden 3-4 Jahre später erfolgenden  Genossen-Abgänge im Gesamtwert von 157 500 € belegt (vgl. oben):

Die Zeichnung von 2  einen Gesamt-Betrag = Eigenkapital von 157 500 € bringenden Groß-Investoren, die vermutlich weniger an einer damals schon bekannten, nur spärlichen Eigenkapital-Verzinsung als vielmehr an einem Durchbruch des vor allem den eignenen Interessen (dem eigenen Profit) dienenden Windkraft-Geschäfts in BW interessiert waren, waren vermutlich erheblich schneller „an Bord“ zu bringen als alternativ möglicherweise nur zögerlich aufspringende (oft noch „hin und her“ überlegende) 63 Kleinanleger aus nah und fern mit einem Betrag von je 2.500 € (63 x 2 500 € = 157 500 €), bei denen eine vermutlich stärkere, zeitaufwendige Überredungskunst notwendig gewesen wäre…

Nach Abwarten einer „Schamfrist“ von 3 - 4 Jahren hatten  -  so ist zu vermuten  -  die vermutlichen Finanzierungs-Hintermänner ihre „Schuldigkeit“ getan und konnten sich jetzt, nachdem die Windkraft-Forcierung in BW durch das Ingersheimer Pilot-Projekt etwas ins Rollen gekommen ist, „beruhigt“ zurückziehen.   


Zwischenergebnis zu 2:

Mitglieder-Struktur / außergewöhnlich hohe Eigenkapital-Quote als Sonderfall in Ingersheim und nicht repräsentativ für andere Standorte  

Eine Finanzierung wie in Ingersheim mit 78 % EK und nur 22 % FK ist dem damaligen Charakter als  Pilot-Projekt geschuldet und wird sich an den anderen, ebenfalls windschwachen BW-Standorten wohl kaum wiederholen.

Wäre in Ingersheim wie an den allermeisten anderen  Standorten eine „normale“ Finanzierung mit ca. 
20 % - 40 % EK und ca. 60 % - 80 % FK zum Ansatz gekommen, wären aufgrund des höheren FK-Anteils deutlich höhere Schuldzinsen aufwandserhöhend und ergebnisverschlechternd angefallen, und die bis jetzt und künftig erwirtschafteten Jahresergebnisse hätten mit einem deutlichen Jahresfehlbetrag / Verlust geendet.


3          Mußten die Grundstückspachterlöse am Windkraft-Standort Ingersheim zur Vermeidung eines Verlust-Ausweises bzw. zur Verschönerung der Jahresergebnisse reduziert werden ?

Die dem Grundstücks-Verpächter über den Zeitraum der Verpachtung zufließenden Pachterlöse stellen Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung der Energiegenossenschaft Ingersheim dar.

In Ingersheim halten sich schon seit längerer Zeit hartnäckig Gerüchte, wonach angesichts sich abzeichnender schwacher Windjahre und deshalb weit unter Plan liegender Windstrom-Erlöse / Verlust-Ergebnisse der Grundstücks-Verpächter die jährlichen Pachterlöse notgedrungen von ursprünglich 20 000 € auf jetzt nur noch 5 000 € reduziert habe, um mit diesem Sonder-Opfer die mangels Windaufkommen schlechte Ertragslage der Ingersheimer Windindustrieanlage zu kaschieren.

Sollte dies zutreffen, müßte der Grundstücks-Verpächter den WKA-Betrieb über eine sehr lange Laufzeit erheblich subventionieren, damit wenigstens das Erreichen einer „schwarzen Null“ nicht ganz utopisch wird… …alles in allem erbärmliche Ertragsaussichten… Wie tief das Anspruchsniveau der Ingersheimer Genossen angesichts des Ertrags-Desasters schon gesunken ist, zeigt auch die im STZ-Artikel zitierte Aussage des Vorstands der Energiegenossenschaft: „Wir und viele Leute freuen uns einfach, wenn Wind da ist und unser Windrad sich dreht.“…von den Ertragsaussichten redet er lieber nicht (mehr)…

Träfe die Reduzierung der Pachterlöse zu, und die schlechte Windausbeute am WKA-Standort Ingersheim spricht dafür, wäre dies ein weiterer Beleg dafür, daß die schlechte Performance der Energiegenossenschaft Ingersheim als Vorbild völlig ungeeignet ist für weitere Pläne, im windschwachen Landkreis Ludwigsburg bzw. Großraum Stuttgart weitere, wegen  relativer Windschwäche  mit hoher Wahrscheinlichkeit unproduktive Windindustrieanlagen zu propagieren.


4          Künftig höhere Anschaffungskosten und höhere jährliche Abschreibungen verschlechtern 
die Ertragssituation

 Die im Jahr 2012 eingeweihte Ingersheimer WKA dürfte in 2011 bei Enercon bestellt worden sein. Für Turm, Gondel, Generator, Maschinenstand, Fundament sowie Gestellung des Spezialkrans und für die eingesetzten Arbeiter etc. waren daher die  -  gegenüber heute niedrigeren  -  Preislisten / Lohnniveau  des Jahres 2011 / 2012 maßgebend. Für WKA-Bauten im Jahr 2016 sind die Preislisten der Jahre 
2015 / 2016 mit dann vermutlich deutlich höheren Preisen = Anschaffungskosten gültig.

Höhere Anschaffungskosten wirken sich über die Verrechnung von Abschreibungen aufwandserhöhend und damit ergebnisschmälernd in der Gewinn- und Verlustrechnung eines Windkraft-Betriebs aus.

Die Erlösseite bleibt davon unberührt, d.h. das Windaufkommen erhöht sich dadurch nicht. Höhere Anschaffungskosten = höhere Jahres-Abschreibungen führen im Vergleich zur 1. Ingersheimer WKA bei sonst gleichen Verhältnissen zu einem deutlich schlechteren Jahresergebnis (z.B. bei einer 2 WKA 
in Ingersheim).


Sehr oft auch in der Wirklichkeit nur ein Standbild

Foto: Thomas Schöller

5         Erbärmliche Gesamtkapital-Rendite in Ingersheim

Die jetzt vorliegenden 3 Jahresabschlüsse der Jahre 2011-2013 belegen, daß die Gesamtkapital-Rendite geradezu erbärmlich ist.

Unterstellt man einmal die in der Presse seinerzeit genannten Gesamtkosten i.H.v. 3,6 Mio € (inkl. Anschaffungs-Nebenkosten) und rechnet man  -  geschätzt  - die durch Auflagen gemäß Genehmigungsbescheid und im Vorfeld / Planungsphase auferlegten bzw. angefallenen Vorkosten von ca. 200 000 € weiter hinzu, ergibt sich ein überschlägig ermittelter Gesamtkapital-Einsatz von ca. 
3,8 Mio €.

Stellt man diesem Gesamtkapital-Einsatz die gemäß im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschlüsse erzielten Jahresergebnisse (=Jahresüberschüsse) gegenüber, erhält man die Gesamtkapital-Rendite, die geradezu erbärmlich ausfällt, wie die nachfolgende Aufstellung zeigt:

                                                                                                                                       Rendite %

Jahr     Gesamtkapital-Einsatz (= investiertes Kapital in €)  Jahresüberschuß €     Gesamtkapital

2011                3 800 000                                                       20 123,91                          0,53 %

2012                3 800 000                                                       38 415,47                          1,0    %

2013                3 800 000                                                       42 200,88                          1,11 %


6          EEG-Novellierung zum 1.8.2014: Sinkende Einspeisevergütungen  -  Schlechtere Ertragsaussichten für alle ab 1.1.2016 ans Netz gehende Windkraftanlagen  -  auch für eine geplante 2. Ingersheimer WKA - weitere Nachteile durch die EEG-Novellierung.

Die Bundesregierung hat im Juli 2014 die längst überfällige EEG-Novellierung beschlossen, die vom Deutschen Bundestag und dem Bundesrat mit großer Mehrheit beschlossenen und von der EU akzeptiert wurde und am 1.8.2014 mit Wirkung zum 1.1.2016 in Kraft getreten ist.

Sie betrifft alle nach dem 31.12.2015 ans Netz gehende Windindustrieanlagen. Danach werden  künftig die je Kilowattstunde (kwh) garantierten und von den Stromkunden über höhere Stromrechnungen an die Einspeiser regenerativ erzeugten Stroms zu bezahlende  Einspeisevergütungen im Zeitablauf degressiv gestaffelt abgesenkt.

Dies führt zu einem herben Verlust auf der Erlös- / Einnahmenseite, von dem die im relativ windarmen Binnenland (wie Baden-Württemberg) vom spärlichen Windaufkommen ohnehin grenzwertig geplanten Windindustrieanlagen  -  bspw. in Ingersheim, Bönnigheim (Rotenberg / Großer Saukopf / Naturpark Stromberg-Heuchelberg, Aspach / Amalienhöhe, Stuttgart-Tauschwald, Bottwartal / Griesberg, am Albaufstieg / Biosphärengebiet Schwäbische Alb u.v.m.  -  stark gebeutelt würden, falls es zur Realisierung käme… …ein zu Lasten der Investoren gehendes Millionengrab wäre schon vor dem 1. Spatenstich vorprogrammiert… 

…daneben entstehen durch die EEG-Nobellierung weitere Nachteile wie die Selbstvermarktung regenerativ erzeugten Stroms und die jährliche Deckelung bei 2500 Megawatt, ab deren Überschreiten es für die einzelne danach fertigm gestellte WKA keinerlei Subventionen / Einspeisevergütungen mehr gibt…

…ob dies die Regionalplaner beim VRS oder die Genehmigungs-Abteilungen in den Landratsämtern bzw. die Windkraft-Fanatiker an den meisten windarmen Standorten überblicken…?


7          Rückbau-Kosten / Pflicht-Rückstellung für die am Ende des Windkraft-Betriebs anfallenden Rückbau-Kosten  -  Müssen die später einmal anfallenden Rückbaukosten von der Gemeinde Ingersheim oder vom Landratsamt Ludwigsburg (und damit vom Bürger / Allgemeinheit / Steuerzahler) getragen werden ?


Aufgrund gesetzlicher Verpflichtung und behördlicher Auflagen (Genehmigungsbescheid) sind die Windkraftanlagen nach Betriebsaufgabe zurückzubauen.

Hierzu heißt es auf der Homepage des BWE (Bundesverband Windenergie) wie folgt:

„Rückbau

Eine Windenergieanlage hat eine geplante Einsatzzeit von rund 20 Jahren. Nach Ablauf dieser Zeit muss die Anlage abgebaut, entsorgt und das Grundstück in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden. Die Kosten des Abbaus sollten in der Laufzeit der Anlage eingespart werden, um den Rückbau zu sichern. Diese Bedingungen werden in der Regel in der Baugenehmigung erwähnt. In manchen Bundesländern müssen die Rückbaukosten bereits bei Projektbeginn durch eine Bürgschaft abgesichert werden. Oft ist es rentabel eine Windenergieanlage vor ihrer Ablaufzeit abzubauen, und durch eine neue, größere Anlage zu ersetzen (so genanntes Repowering). Die alte Anlage kann dann wohlmöglich sogar wiederverkauft und weiterhin genutzt werden.

Die Windenergieanlage wird mit Hilfe eines Kranes Stück für Stück demontiert und abtransportiert. Zuerst werden die Blätter von der Nabe abgetrennt, anschließend werden die Nabe und die Gondel demontiert. Der Turm wird dann abgeschraubt. Die Schaltanlage und die Übergabestation (Trafo) werden abgebaut und die Kabel werden ausgegraben. Das Fundament muss entfernt werden, eventuell aber nur so tief, dass eine landwirtschaftliche Nutzung wieder möglich ist.”

Lt. Wikipedia ist die Ingersheimer WKA durch folgende technische Daten charakterisiert: „Die Anlage vom Typ Enercon E-82, mit 138,6 m Nabenhöhe und einer Gesamthöhe von 179,6 m, verfügt über eine elektrische Leistung von 2 MW.  Anlagen dieses Typs zählen zu den derzeit am häufigsten aufgestellten Windkraftanlagen in Deutschland. Die Anlage gründet auf einem Stahlbetonfundament von 19,6 m Durchmesser und 3,45 m Tiefe. Der Hybridturm, der im unteren Bereich aus Stahlbeton-Fertigteilen und im oberen Bereich aus Stahl besteht, hat eine Masse von rund 1.650 t. Die Masse des Maschinenhauses beträgt 120,4 t. Die Anlage ist Stand April 2012 das fünfthöchste Bauwerk in der Region Stuttgart…“.

Aus diesen Angaben geht das Volumen der nach Betriebsaufgabe zu beseitigenden Teile etc. hervor.

Gemäß Genehmigungsbescheid des Landratsamts Ludwigsburg vom 13.1.2011 wurde den Betreibern eine Verpflichtungserklärung abverlangt,

 „daß das Vorhaben nach dauerhafter Aufgabe der zulässigen Nutzung zurückgebaut und die Bodenversiegelung beseitigt wird (Rückbauverpflichtung)…“ „Zur Sicherung der Rückbauverpflichtung“ wurde „eine Sicherheitsleistung von 50 000 € in Form einer unbefristeten selbstschuldnerischen Bankbürgschaft“ verlangt.

Aus diesen Auflagen des Landratsamts Ludwigsburg ist mehrerlei ersichtlich:

Die betragsmäßige Höhe der Rückbauverpflichtung wurde vom Landratsamt Ludwigsburg falsch ermittelt, wenn man vergleichbare Sachverhalte zum Vergleich heranzieht.

a)   So haben die Initiatoren des Windparks in Creglingen (wo anlagenähnliche WKA‘ s geplant werden) eine Verpflichtungserklärung auferlegt bekommen, wonach dort für die je einzelner Windkraftanlage anfallenden Rückbaukosten eine selbstschuldnerische Bankbürgschaft i.H.v. 
170 000 € verlangt wurde.

Beim geplanten Windpark im Harthäuser Wald (Lampoldshausen, Hardthausen, Möckmühl) wurde ebenfalls eine Verpflichtungserklärung / Bankbürgschaft je einzelner WKA in ähnlicher Größenordnung gestellt.

Daher ist zu fragen, weshalb das Landratsamt Ludwigsburg bei einer ähnlichen, nahezu identischen Anlage Enercon E-82 eine Bankbürgschaft i.H.v. lediglich 50 000 € verlangt hat, die nicht ausreichend ist, um die anfallenden Rückbau-Kosten auch nur annähernd finanzieren zu können.

b)   Ein weiterer Fehler ist dem Landratsamt auch deshalb unterlaufen, weil keine Indexierung des Betrags über die zugrundegelegte Laufzeit verlangt wurde. Hintergrund: Die heutigen Kosten für den Rückbau einer WKA (Rückbau Turm / Bodenversiegelung / Fundament / Kosten Spezialkran / Material- und Lohnkosten etc.) sind allein schon wegen der jährlichen Inflation  bspw. in 20 oder 25 Jahren am Ende der WKA-Laufzeit um ein Vielfaches höher als die im Genehmigungsbescheid mit Kostenniveau vom 13.1.2011 zugrundegelegten Rückbaukosten); je nach anzusetzendem Inflations-% ergibt sich ein unterschiedlich hoher Faktor. Bei einem Faktor von 3 würde sich ein Betrag von 50 000 € verdreifachen = 150 000 €.

Um die allgemeinen Kostensteigerungen während der Laufzeit bis zum Rückbau ebenfalls zu berücksichtigen, wird in den meisten Genehmigungsbescheiden eine Indexierungs-Klausel vereinbart, wonach bspw. in zeitlichem Abstand von 5 Jahren die dann höheren, im Zeitablauf gestiegenen Rückbaukosten aufgrund des dann aktuellen Kostenniveaus neu zu ermitteln sind, wodurch die Verpflichtungserklärung und die Bankbürgschaft vom Betrag her angepasst werden. 

Nach den einschlägigen Vorschriften sind diese Rückbaukosten gemäß HGB / Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz zwingend in der Jahresbilanz des Windkraft-Betriebs zu passivieren.

Eine Analyse der im Bundesanzeiger veröffentlichten Ingersheimer WKA-Jahresabschlüsse (Bilanz und Anhang) der Jahre 2010 bis 2013 ergibt, daß für die am Ende der WKA-Laufzeit anfallenden Rückbaukosten unter Heranziehung der im Genehmigungsbescheid ersichtlichen Auflagen bzw. unter Vergleich nahezu identischer Sachverhalte an anderen Windkraft-Standorten keine bzw. nur in völlig unzureichender Höhe Rückstellungen passiviert wurden.

Aus den im Bundesanzeiger zu den jeweiligen Bilanzstichtagen veröffentlichten Jahresabschlüssen sind folgende Rückstellungen ersichtlich. Diese werden im Anhang / JA / Bundesanzeiger spezifiziert.

Danach heißt es im Anhang zum JA 31.12.2010 zur Rückstellung von 800 € sinngemäß: Die Rückstellung betrifft insbesondere Prüfungskosten.

Im JA 31.12.2011 heißt es sinngemäß ebenfalls: Die Rückstellung von 7 470,82 € betrifft insbesondere Prüfungskosten.

Im JA 31.12.2012 wird erläutert: Die Rückstellung von 24 210,14 € betrifft insbesondere Steuern und die Kosten für Rückbau.

Im letzten bisher veröffentlichten JA 31.12.2013 heißt es sinngemäß: Die Rückstellung für 20465,20 € betrifft insbesondere Steuern und die Kosten für Rückbau.

Eliminiert man vom Gesamtbetrag der in der Jahresbilanz ausgewiesenen Rückstellungen die geschätzten Teilbeträge für Prüfungskosten und Steuern, verbleibt als 3. Komponente der in einem Gesamtbetrag ausgewiesenen Rückstellung die Rückstellung für Rückbaukosten.

Danach ergibt sich folgend Aufstellung:

Spalte

1          2                      3                                 4                                 5                      6

                                   Ausweis JA                 Ab 2011 geschätzt  geschätzt        geschätzt

                                   Gesamtbetrag            davon Rst             davon Rst   Rest / davon Rst

Jahr     JA zum            Rückstellung              Prüfungskosten     Steuern       Rückbaukosten

2010    31.12.2010          800                            800                          0                       0

2011    31.12.2011        7 470,82                   1 500                          1 000          4  970,82

2012    31.12.2012      24 210,14                   2 500                          1 000        20 710,14

2013    31.12.2013      20 465,20                   2 500                          1 000        16 965,20                 

 

Zwischenergebnis zu 7:

Kosten für Rückbau / Rückstellung

Versucht man, aus den zur Bilanzposition „Rückstellungen“ in den Jahresabschlüssen 2010 – 2013 veröffentlichten Zahlen zum Gesamtbetrag der Rückstellungen eine überschlägige Schätzung bzw. Aufteilung zu den Einzelbeträgen jeder Rückstellungsart vorzunehmen, wird klar, daß die dann überschlägig für die Rückstellung / Rückbaukosten ermittelten Beträge (vgl. Spalte 6 der Aufstellung) niemals ausreichend sind, um die anfallenden Rückbaukosten abzudecken.

Selbst dann, wenn man keine Aufteilung in die Einzel-Rückstellungen (Sp. 4, 5, 6) vornimmt und ausschließlich den im JA ausgewiesenen Rückstellungs-Gesamtbetrag betrachtet (Spalte 3), wird klar, daß die in den Bilanzen passivierten Rückstellungsbeträge auch nicht nur annähernd ausreichen, um die im Genehmigungsbescheid des Landratsamts Ludwigsburg vom 13.1.2011 enthaltenen (betragsmäßig falsch, weil zu niedrig und nicht indexiert) Beträge für Rückbaukosten bzw. die von anderen Windkraft-Standorten lt. Genehmigungsbescheiden bekannten Rückbaukosten abzudecken.

Die hier zutage getretene Bilanzierungspraxis belegt, daß man die gemäß gesetzlicher Vorschriften als Pflicht-Rückstellungen in der Bilanz zu passivierenden Beträge lediglich als „Verschiebebahnhof“ ansieht, die viel zu gering sind und nur in der Höhe zurück gestellt werden, damit es zu einem ausgeglichenen oder noch leicht positiven Jahresergebnis ausreicht. Würden richtigerweise die korrekten, deutlich höheren Rückbaukosten zurück gestellt, würde  -  zusätzlich zu den oben genannten Punkten  -  sich ein deutlicher Verlust-Abschluß ergeben.

Problematisch an dieser Praxis ist, daß die im Jahresabschluß auf diese Art und Weise allein rechnerisch, geschönt und in bester Manier der Windkraftlobby ermittelten Jahresüberschüsse Anlaß sind, daß auf „Luft aufgebaute“ Jahresüberschüsse zu Gewinn-Ausschüttungen und  -  wenn auch in nur geringer Höhe  -  zu Steuerzahlungen und damit zu Kapitalentzug führenden Geld-Abflüssen führen, die später einmal bei der Finanzierung der Rückbau-Kosten fehlen werden… Ob dann bei Ausfall de  r Genossen die Standort-Gemeinde Ingersheim oder evtl. das Landratsamt Ludwigsburg einspringt, wenn der Rückbau ansteht…?

Lernen die Windkraft-Enthusiasten im Kreis Ludwigsburg  -  insbesondere in Bönnigheim  -  und im Großraum Stuttgart etwas von den hier aufgezeigten Sachverhalten ?

Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof Besigheim / Ingersheim“

 

Arbeitsgemeinschaft baden-württembergischer BI‘ s gegen unsinnige Windkraft-Standorte in BW (Sektionen Heilbronner Land / Hohenlohe / Main Tauber sowie Großraum Stuttgart)

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe


www.gegenwind-husarenhof.de


STZ: “Streit um Ingersheimer Windrad. Der Lärm provoziert neuen Krach“  -  Richtigstellung: Nicht nur der Lärm provoziert neuen Krach
Was  B ö n n i g h e i m, dem B o t t w a r t a l  und  a n d e r e n  potentiellen
W i n d k r a f t-S t a n d o r t e n im vergleichsweise windschwachen und daher für
d a u e r h a f t wirtschaftlichen Windkraft-   Betrieb völlig u n g e e i g n e t e n Landkreis Ludwigsburg erst noch b e v o r s t e h t, falls auch d o r t der W i n d w a h n - U n f u g
um sich greifen sollte…

(wm / 231112) - Die Stuttgarter Zeitung (STZ) läßt in ihrer Ausgabe vom 17.11.2012 unter oben genannter Schlagzeile Kritiker und Befürworter der rd. 180 m hohen Ingersheimer Windindustrieanlage  -  rd. 6 Monate nach deren Inbetriebnahme  -  zu Wort kommen, die vom Ingersheimer Bürgermeister und dessen Gemeinderat den zunächst nichtsahnenden und arglosen Husarenhof-Bewohnern  -  entgegen der ursprünglichen Standortplanung, die einen vom Besigheimer Husarenhof ca. 1000 m weiter entfernten und näher an seiner eigenen Kommune belegenen Standort vorgesehen hatte  -  in einer „Nacht-und-Nebel-Aktion“ quasi „vor die Nase gesetzt“ wurde.

Die weitgehend zutreffende Quintessenz des STZ-Beitrags: Die Gemeinde Ingersheim ist tief in 2 Lager  -  pro- und contra Windkraft  -  gespalten und das Lager der „contra“ eingestellten Kritiker hat  -  vor allem auch in Ingersheim (dies belegen z.B. eine mit großem Erfolg durchgeführte Unterschriftenaktion oder das miserable Wiederwahlergebnis bei der Ingersheimer Bürgermeisterwahl im Frühjahr 2012, als viele Ingersheimer in einer „Denkzettelwahl“ und „mit den Füßen“ abgestimmt hatten und nicht zuletzt auch wegen Planung einer zweiten Windindustrieanlage  -  jetzt näher vor der eigenen Kleiningersheimer Haustür  -  gar nicht erst den Gang an die Wahlurne angetreten hatten) in den vergangenen 2 Jahren seit Genehmigung und WKA-Bau überaus starken Zulauf bekommen angesichts der jetzt für jedermann zutage tretenden Landschaftsverschandelung und weiterer Nachteile, denen keinerlei Vorteile  -  erst recht nicht für Ingersheimer Bürger oder für die Kommune, die mangels ausreichendem Windaufkommen und deshalb ausbleibendem Gewerbeertrag noch nicht einmal mit Gewerbesteuer-Einnahmen zugunsten des Gemeindesäckels rechnen kann  -  gegenüberstehen.  

Der STZ-Beitrag ist allerdings hinsichtlich der in seiner Überschrift enthaltenen Aussage „Der Lärm provoziert neuen Krach“ richtigzustellen, denn n i c h t  n u r „der Lärm provoziert neuen Krach“, sondern auch die  
P l a n u n g  des Ingersheimer Bürgermeisters, eine zweite, dann vermutlich 230 m hohe Windindustrieanlage  - dieses Mal wohl in Ermangelung eines geeigneten, in unmittelbarer Nähe zum Besigheimer Husarenhof und von Ingersheim weiter weg liegenden Grundstücks  -  deutlich näher an den „eigenen“ Bürgern in der Kleiningersheimer Wohngegend, inmitten eines als regionalem Grünzug / Streuobstwiesen und Wasserquellgebiet ausgewiesenen Geländes in unmittelbarer Nachbarschaft zum Naturschutzgebiet „Neckarhäldenwald“ belegen  -  zu realisieren. 

Für die Mitglieder, Freunde und Unterstützer unserer Bürgerinitiative bleibt festzuhalten:

Alle v o r Genehmigung und Bau der 180 m hohen Ingersheimer Windindustrieanlage geäußerte
B e f ü r c h t u n g e n hinsichtlich des A u s s t o ß e s von durch Ingersheimer Windkraft-Betrieb  
v e r u r s a c h t e n Schad-Immissionen und daraus zu Lasten der im Wirkungskreis wohnenden Bürger zu befürchtender  N a c h t e i l e  wie

·         L ä r m (je nach Windrichtung von Bewohnern des Husarenhofs, Lerchenhofs in ca. 600 m bzw. 
450 m
  und von Ingersheimer Bürgern in ca. 1000 m Entfernung vor allem nachts und im Sommer bei geöffneten Fenstern bei ansonsten vorherrschender absoluter Nachtruhe wahrgenommen)

·         S c h a t t e n s c h l a g (nach der Wahrnehmung auf dem Lerchenhof nun auch  -  wegen während der einzelnen Jahreszeiten geänderter Laufbahn der Sonne  -  von Bewohnern auf dem Husarenhof wahrgenommen)

·         K l i m a s c h ä d l i c h k e i t (wegen mangelnder Grundlastfähigkeit und oftmaligem, infolge totaler Windstille bzw. Windflaute eintretendem  -  jetzt für jedermann ersichtlichen  -  Stillstand dieser und vieler anderer Windindustrieanlagen und wegen ausbleibender Sonne ebenfalls keinen Strom produzierende Photovoltaikanlagen müssen andere, wegen Klimaschädlichkeit und viel zu hohem CO2-Ausstoß längst stillgelegte, konventionell und mit ungünstigem Wirkungsgrad betriebene Kohle- und Öl-Kraftwerke (= „CO2-Dreckschleudern“)  -  mit hohen, von den Stromverbrauchern über Umlagen und in die Stromrechnungen einkalkulierten Zusatzkosten zu finanzieren  -  wieder reaktiviert werden, um den Strombedarf von Bürgern und Wirtschaft befriedigen bzw. um einen im  -  möglicherweise harten und länger andauernden  -  Winter steigenden Strombedarf decken bzw. durch Stromausfall verursachten „Black-Out“ verhindern zu können

·         I n f r a s c h a l l (tieffrequenter Schall; der vom Windkraft-Betrieb zweifelsfrei verursachte und im Radius des ca. 5 Km umfassenden Wirkungskreis der Windindustrieanlage sich niederschlagende Infraschall kann sich  -  statt vieler: vgl. hierzu wissenschaftliche Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts, Berlin  -  vor allem bei Personen mit angegriffenem Gesundheitszustand  -  über Langzeitwirkung  -  negativ bemerkbar machen)

·         und die jetzt für jedermann ersichtliche L a n d s c h a f t s v e r s c h a n d e l u n g  sowie die zu befürchtende Beeinträchtigung des  N a t u r- und U m w e l t s c h u t z e s  -  insbesondere den Vogel- und Fledermausschutz (Stichwort: R o t m i l a n) betreffend  - 

haben sich in vollem Umfang bestätigt bzw. konnten nicht widerlegt werden.

Auch für die  -  wie bundesweit bei den allermeisten, in der Nähe (Sichtweite) von Windkraftanlegen belegenen Immobilien bereits eingetreten  -  zu befürchtende und zu einer S e n k u n g der 
V e r k e h r s w e r t e führende W e r t m i n d e r u n g  bei  I m m o b i l i e n
(Grund + Boden, Häuser, ETW, Freizeit-„Stückle“ u.a.) gibt es  e r s t e  I n d i z i e n, wobei dieser Schaden durch geschickte, rechtzeitig vor WKA-Bau erfolgten Verkäufen von gemeindeeigenen, im Neubaugebiet „Brühl“ belegenen Bauplätzen an der Gemeinde vorüberging und der jetzt wohl (endgültig) bei den Ingersheimer Grundstückskäufern verbleibt



Darauf lassen Äußerungen von Jürgen Fleischmann (Vorstand der Ingersheimer VR-Bank und Gemeinderatsmitglied) schließen, der in einem im Wirtschaftsteil der Ludwigsburger Kreiszeitung im Sommer zum abgelaufenen Geschäftsjahr seiner Bank veröffentlichten Kommentar sinngemäß ausgeführt hat, daß der Jahresabschluß zwar zufriedenstellend sei, die bisherige Kreditvergabe seiner Bank 
(= Marktführer in Ingersheim) für Baufinanzierungen in den Ingersheimer Neubau-Gebieten aber unbefriedigend und weit hinter den Erwartungen zurück geblieben sei…

… und dies, obwohl aufgrund der für Neubau und generell auf dem Immobilienmarkt sehr günstigen Rahmenbedingungen ein nachhaltig einsetzender Nachfrage-Boom vorherrscht, wie im Bundesgebiet und auch an allen anderen Neubau-Gebieten im Kreis Ludwigsburg feststellbar…  …wohl ein untrügliches Anzeichen dafür, daß nun auch in Ingersheim  -  wie zuvor schon bundesweit an vielen Wohngebieten, in deren Nähe (Sichtweite) Windindustrieanlagen gebaut wurden, eingetreten  -  Wertminderungen beim Grundbesitz sich einstellen… … die nach wissenschaftlichen, an Wohnungswirtschafts-Lehrstühlen an Fachhochschulen und Universitäten  -  bestätigt von Immobilienmaklern, Gutachter-Ausschüssen der Kommunen, Auswertung von Immobilien-Verkaufsanzeigen, Auskünften von Bausparkassen-Beratern und Berichterstattung in Lokalzeitungen vor Ort u.a.  -  durchschnittlich rd. 30 % (im Einzelfall bei Unverkäuflichkeit 100 %) betragen können…     

… und die am anderen Neckarufer liegenden Weinbau-Gemeinden Mundelsheim und Hessigheim beobachten mit bangem Blick die weiteren Windkraft-Pläne des Ingersheimer Bürgermeisters, sehen sie sich doch bezüglich ihrer zum weiteren Ausbau des „sanften Tourismus“ forcierten Pläne stark benachteiligt, wenn nach der jetzt schon

•    den Blick von den Hessigheimer Felsengärten

•    von der Personenschifffahrt ab Besigheim neckaraufwärts

•    oder von der Mundelsheimer Neckarschleife in den terrassierten Weinbau-Steillagen im                     „Käsberg“

verschandelnden ersten 180 m hohen eine zweite, dann vermutlich 230 m hohe und noch weiter an die Hangkante zum Neckartal heranrückende Windindustrieanlage gebaut würde…   

Daher für

•    Ingersheimer Bürgermeister und Gemeinderat

•    und für alle pro-Windkraft eingestellte kommunale Entscheidungsträger an vergleichsweise             windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb ungeeigneten                 Standorten im Landkreis Ludwigsburg und in den angrenzenden Nachbarkreisen:

…Herr, schmeiß Hirn ra…


Walter Müller  /  Pressewart “Gegenwind Husarenhof”




www.gegenwind-husarenhof.de

         

Empfehlung: B ü r g e r e n t s c h e i d über Bau weiterer Windindustrieanlagen auf Ingersheimer Gemarkung

Da der Bau von künftig bis zu 230 Metern hohen, noch näher an die Wohngebiete heranrückenden Windindustrie-Anlagen auf Gemarkung der Gemeinde Ingersheim deren Zukunftsfähigkeit für die nächsten 20 - 25 Jahre  -  im Falle des Repowerings noch länger  -  wesentlich beeinflußt, sollte allein
der  S o u v e r ä n = der  B ü r g e r

dem demokratischen Prinzip entsprechend
in  f r e i e r  und  g e h e i m e r  Wahl
durch  B ü r g e r e n t s c h e i d  entscheiden !


(wm / 210612) - Die Remstal-Gemeinde  W e i n s t a d t  hat auf ihrer Homepage unter der Rubrik „Politik & Beteiligung“ unter dem Unterpunkt „Politik aktiv begleiten“ Verfahren zur B ü r g e r -
b e t e i l i g u n g
 dargestellt, die im Wortlaut vom Serviceportal des Landes Baden-Württemberg übernommen wurden

Im einzelnen werden

·         Der Bürgerantrag
·         Das Bürgerbegehren
·         Der Bürgerentscheid und
·         Die Bürgerversammlung

und die einzelnen Voraussetzungen unter Verweis auf das Serviceportal des Landes Baden-Württemberg näher beschrieben. Unter der Rubrik „Politik & Beteiligung“ steht die Rubrik „Windkraft“…

Bei Aufruf des Serviceportals erscheint unter „Freigabevermerk“: „Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Innenministerium hat ihn am 31.1.2011 freigegeben.“  

Die Gemeinde  W e i n s t a d t  schreibt einleitend an ihre Bürger:

„Die Gemeindeordnung des Landes Baden-Württemberg sieht Möglichkeiten vor, mittels derer Sie als Bürgerin oder Bürger die politische Meinungsbildung und Entscheidungsfindung in Weinstadt direkt (mit)gestalten können. Der „Bürgerantrag“, das „Bürgerbegehren“, der „Bürgerentscheid“ und die „Bürgerversammlung“ sind solche Möglichkeiten.

Um sie wahrzunehmen, müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie zum Beispiel eine Mindestanzahl von Unterstützungsunterschriften. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf dieser Seite und vor allem über die Links ins Serviceportal des Landes Baden-Württemberg.

Falls Sie darüber hinaus Fragen haben, wenden Sie sich an: ….“
 

Zur Durchführung eines  B ü r g e r e n t s c h e i d s  heißt es weiter: „Angelegenheiten des Wirkungskreises der Gemeinde, für die der Gemeinderat zuständig ist, können von den Bürgern selbst in einem Bürgerentscheid entschieden werden…. Ein Bürgerentscheid kann entweder von den Bürgern über ein Bürgerbegehren verlangt werden oder der Gemeinderat beschließt mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen aller Mitglieder, dass zu einer bestimmten Angelegenheit ein Bürgerentscheid durchgeführt wird. 

Angelegenheiten, für die der Bürgermeister kraft Gesetzes zuständig ist, Fragen der inneren Organisation der Gemeindeverwaltung, der Rechtsverhältnisse der Gemeinderäte, des Bürgermeisters und der Gemeindebediensteten, die Haushaltssatzung, die Jahresrechnung sowie Bauleitpläne und örtliche Bauvorschriften sind von einem Bürgerentscheid ausgenommen.”

Danach kann die  D u r c h f ü h r u n g  eines Bürgerentscheids

·         entweder durch 2/3-Mehrheitsbeschluß des Gemeinderats oder

·         durch ein  B ü r g e r b e g e h r e n  

 verlangt werden.

Für den Ausweis von Windvorrang-Gebieten bzw. für die Fortschreibung von Flächennutzungsplänen auf Gemarkung der Gemeinde  -  Windkraft betreffend  -  ist nicht der Bürgermeister, sondern der Gemeinderat zuständig, da der Gemeinderat hierüber beschließt; die Gemeindeverwaltung bzw. der Bürgermeister hat lediglich ein Vorschlagsrecht.

Zum  V e r f a h r e n s a b l a u f  zur Herbeiführung eines  B ü r g e r e n t s c h e i d s  heißt es:

„Im Falle eines Bürgerbegehrens überprüft der Gemeinderat, ob das Bürgerbegehren die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, leitet er die Durchführung eines Bürgerentscheides ein. Der Bürgerentscheid entfällt nur dann, wenn der Gemeinderat zwischenzeitlich selbst die Durchführung der mit dem Bürgerbegehren verlangten Maßnahme beschließt.


Kathedralen des Glaubens

© Foto: Hans-Jürgen Steinwedel  -  Blick auf Kleiningersheim

Vor einem Bürgerentscheid werden die Bürger über die Auffassung von Gemeinderat und Bürgermeister zu dieser Angelegenheit informiert. Der Bürgerentscheid wird an einem Sonntag durchgeführt. Die Frage auf dem für den Bürgerentscheid verwendeten Stimmzettel muss so formuliert sein, dass sie mit "Ja" oder "Nein" beantwortet werden kann.

Die gestellte Frage ist in dem Sinne entschieden, indem sie von der Mehrheit der gültigen Stimmen beantwortet wurde, sofern diese Mehrheit mindestens 25 Prozent der Stimmberechtigten beträgt (sogenanntes "Quorum").

Ein Bürgerentscheid hat die Wirkung eines endgültigen Beschlusses des Gemeinderats. Er kann innerhalb von drei Jahren nur durch einen neuen Bürgerentscheid abgeändert werden. Wird das Quorum nicht erreicht, entscheidet der Gemeinderat über die Angelegenheit.”

Zu „Fristen“ und „Kosten“ heißt es weiter:

·         „Für den Bürgerentscheid gibt es keine festgelegte Frist.” bzw.

·         „Die infolge eines Bürgerentscheids entstehenden Verwaltungskosten trägt die Gemeinde.“  

Im Hinblick auf die durch weitere Windkraft-Forcierung auf Ingersheimer Gemarkung infrage stehende 
Z u k u n f t s f ä h i g k e i t  der Gemeinde Ingersheim sollte der Souverän = der Bürger  a l l e i n  
über den Bau weiterer,  k ü n f t i g  bis zu 230 Meter hoher, damit noch höher als der 
S t u t t g a r t e r  F e r n s e h t u r m  werdender, noch  n ä h e r  an die Ingersheimer Wohngebiete heran rückender Windindustrieanlagen entscheiden.

Der im Frühjahr 2012 erneut gewählte Bürgermeister hat seine 3. achtjährige Amtsperiode angetreten. Selbst dann, wenn sich nach deren Ablauf eine weitere Amtsperiode ergäbe, wäre er zu einem Zeitpunkt schon längst im wohlverdienten Ruhestand, an dem noch ein Großteil der i.d.R. ca. 20 - 25 Jahre lang laufenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Windindustrieanlagen noch „offen“ ist.

Käme es darüber hinaus  -  wie jetzt unter großem Bürgerprotest an den allermeisten Windkraft-Standorten in den „klassischen“ Windkraft-Standorten im Norden + Osten Deutschlands  -  zu einem „Repowering“, d.h. zu einem Ersetzen alter, niedrigerer Windindustrieanlagen der 1. oder 2. Generation durch neue, ggfs noch höhere Windindustrieanlagen der 2., 3. oder gar 4.Generation, wäre die Zukunftsfähigkeit Ingersheims „ein für alle Mal“ und auf Generationen hinaus blockiert…

… eine (zu) schwere Hypothek, die der dann schon längst im Ruhestand befindliche Bürgermeister seinem Nachfolger hinterließe…

Diese für die Gemeinde  I n g e r s h e i m  -  und für andere Kommunen  -  w i c h t i g e Weichenstellung steht  j e t z t  an, denn: Sind die Windkraft-Standorte erst einmal im Flächennutzungsplan der Gemeinde  a u s g e w i e s e n, gibt es kein Zurück mehr…

Auch der Gemeinderat Michael Fritz (SPD/Fortschrittliche Bürger) hat bei der am 24.4.2012 abgehaltenen Gemeinderatssitzung öffentlich den Bürgermeister aufgefordert, weitere Windkraft-Entscheidungen erst  n a c h  B ü r g e r e n t s c h e i d  der Gemeinde zu treffen.

Bürgerentscheide in einer derart für das Gemeinwohl einer Gemeinde wichtigen Frage sind in den „klassischen“ Windkraft-Bundesländern im Norden + Osten  -  allerdings zum Nachteil vieler „pro-Windkraft“ eingestellter Bürgermeister und Gemeinderäte, die bei „contra-Windkraft“ ausgegangenem Bürgerentscheid in nachfolgenden Kommunalwahl oftmals abgewählt wurden  -   weit verbreitet und setzen sich spätestens seit und angesichts der im Rahmen von „Stuttgart 21“ sich artikulierenden Forderung nach  s t ä r k e r e r  B ü r g e r b e t e i l i g u n g  auch im „Ländle“ immer mehr durch, insbesondere auch dann, wenn Entscheidungen zum Thema „Windkraft“ in den Kommunen auf der Tagesordnung stehen; vgl. statt vieler den im Oktober 2012 durchzuführenden Bürgerentscheid in Engelsbrand bei Pforzheim, zu dem wir in Kürze einen separaten Beitrag in unsere Homepage einstellen werden. (vgl.  hier  und  hier )

Windwahn zwischen Sylt und Itzehoe

Quelle: www.windwahn.de

Die in Ingersheim bereits begonnene windkraft-industrielle Umwidmung bisher ausschließlich landwirtschaftlich genutzter Flächen dürfte noch  s t ä r k e r  voranschreiten, falls die im Frühjahr 2012 bekannt gewordenen Pläne des Ingersheimer Bürgermeisters realisiert werden, der in diesem Gebiet unter allen Umständen weitere, dann womöglich bis zu 230 m  h o c h  werdende Windkraft-Ungetüme errichten lassen will, diese dann  n o c h  n ä h e r  an die eigene Ingersheimer Bevölkerung heranrückend, obwohl  -  auch nach den jetzt seit Inbetriebnahme der Windindustrieanlage bekannt gewordenen Nachteilen  -  k l a r  ist, daß den durch Windkraft-Betrieb verursachten  N a c h t e i l e n  
keinerlei  V o r t e i l e  zu Gunsten der Ingersheimer Bevölkerung
  -  noch nicht einmal Gewerbesteuer-Einnahmen, wie die Gemeindeverwaltung bei einer in der SKV-Halle am 12.3.2010 durchgeführten Veranstaltung zugeben mußte  -  gegenüberstehen…

Daher nachfolgend noch einmal die schwerwiegendsten  N a c h t e i l e, die windkraft-geschädigte Bürger im Windkraft-Wirkungskreis (Radius ca. 5 Km) nun auch im für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb mangels ausreichendem Windaufkommen  v ö l l i g  ungeeigneten Ingersheim und Umgebung zu ertragen haben:

Dem - wenn überhaupt  -  nur marginalen Windkraft-Nutzen (wegen relativer unterjähriger Windarmut am lediglich 298 m über Meereshöhe liegenden Ingersheim nur kümmerliches Windstrom-Volumen, das niemals in Ingersheim ankommt, sondern im Strom-Nirwana der bundesdeutschen, ca. 44 Mio Haushalte versinkt bzw. an Strom-Abnehmer ins Ausland verschenkt wird, wenn ein zu hohes Windstrom-Angebot existiert) stehen  -   z u  L a s t e n der am windschwachen Windrad-Standort lebenden Bürger  -  viel zu viele  N a c h t e i l e  gegenüber, wie z.B.

  • Irreparable Verschandelung einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft (Wein-, Obst- und Landwirtschaft) durch einen 180 m hohen und künftig bis zu 230 m hohe Wind-Spargel 

  • Weitere schwere Beeinträchtigung des ohnehin durch ungezügelte Boden-Versiegelung u.a. schon arg „unter die Räder“ gekommenen Umwelt- und Naturschutzes, insbesondere des Vogel- und Fledermausschutzes (Artenvielfalt)

  • Durch frevelhafte Abholzung großflächiger, zig-Jahre alter Wälder für Windparks irreparable Störung des ökologischen Gleichgewichts in der Natur

  • Verlust wertvollen Ackerlands durch weitere Boden-Versiegelung und Umwidmung in windkraft-dominiertes Gewerbegebiet 

  • Wegen dauerhaft negativer, desaströser Betriebsergebnisse keine Erzielung vonGewerbesteuer-Einnahmen für die Standort-Kommunen (nach eigenem Bekunden der Ingersheimer Gemeindeverwaltung fallen aus dem jetzt begonnenen Windkraft-Betrieb keinerlei Gewerbesteuer-Einnahmen an)

  • Spürbare Wertminderung von durchschnittlich 30 % und mehr  -  bis zur Unverkäuflichkeit  -  beim Grundbesitz (Grundstücke, Häuser, Wohnungen…) in der Nähe von Windindustrieanlagen (wie bisher an nahezu allen Windkraft-Standorten)

  • Verdrängung des gerade im ländlichen Raum im Aufschwung befindlichen „sanften Tourismus

  • verminderte Lebensqualität der im Windkraft-Wirkungskreis (Radius ca. 5 Km ab Windkraft-Standort) bzw. in Sichtweite lebenden Bürger 

  • Erzeugung von Schad-Immissionen  -  insbesondere bei zu  g e r i n g e n Sicherheits- abständen zur Wohnbevölkerung von < 1500 m  -  wie S c h a t t e n s c h l a g, L ä r m  oder  I n f r a s c h a l l im Wirkungskreis von ca. 5 km ab Windrad-Standort, wobei letzterer nach Studien des Robert-Koch-Instituts (Berlin), Forschungs-Ergebnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und aktuellen Aussagen von Medizinern zu nachhaltigen Gesundheitsrisiken führen kann (insbesondere bei Personen mit angegriffener Gesundheit);

…nicht umsonst fordert die WHO  -  im Interesse der Gesundheit der Bürger  -  Mindest- / Sicherheits-abstände von 2000 m und ebenfalls nicht ohne Grund verlangen neue Gesetze in Großbritannien einen Sicherheitsabstand von Windparks in Höhe des 10-fachen der Gesamt-Höhe, mindestens jedoch 3000 m ! (in Ingersheim wären dies:  Gesamthöhe 179 m x Faktor 10 = 1790 m; tatsächlich: ca. 600 m zum Husarenhof, ca. 400m - 500 m zu Aussiedlerhöfen, ca. 1000 m nach Klein- bzw. Großingersheim)

  • F o r d e r u n g:         Keine Benachteiligung von Bewohnern von Weilern, Aussiedlerhöfen u.a. durch weitere Auflockerung von Gesetzen und nochmalige Verkürzung auf 300 m - 500 m der in Deutschland bzw. in BW ohnehin viel zu kurzen Sicherheitsabstände von jetzt nur noch 700 m !

Denn: Die dort lebenden Bewohner sind gegenüber Bürgern in Städten + Gemeinden keinesfalls Bürger 2. Klasse, denen man n i c h t  derartige Nachteile + Risiken zu Gunsten einiger weniger Windkraft-Profiteure + Grundstücks-Verpächter aufladen kann ! 

Die hier genannten  N a c h t e i l e  breiten sich  a b  B e g i n n  des Windrad-Betriebs über Ingersheim und die benachbarten Regionen  z u  L a s t e n  der  B e w o h n e r  aus.

Sie  v e r s t ä r k e n  sich noch weiter, wenn die vom Ingersheimer Bürgermeister geäußerten und von

·         S P D (wie in Kreisparteitagsbeschlüssen und Verlautbarungen von Abgeordneten dokumentiert)

·         B Ü N D N I S 90 / G R Ü N E (wie in Kreisparteitagsbeschlüssen und Verlautbarungen von Abgeordneten dokumentiert)

·         und L I N K E (Meinungsäußerung von Funktionären via Leserbriefe)

unterstützten Bestrebungen zum Windpark-Ausbau auf Ingersheimer Gemarkung realisiert und weitere Windindustrieanlagen gebaut werden.


Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“



www.gegenwind-husarenhof.de





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