Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof
Keine Windkraftanlage zwischen Ingersheim und Husarenhof

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Pressemitteilung / Ankündigung zur Info-Veranstaltung am 16.1.2014 der„WINDWAHN Nein Danke “Bürgerinitiative Bad Mergentheim e.V.“ mit Enoch Freiherr zu Guttenberg 

Sehr geehrte Damen und Herren von den Medien,

hiermit verweise ich auf oben genannte Veranstaltung mit Enoch Freiherr zu Guttenberg, der im Jahr 1974 zusammen mit so renommierten, dem Natur- und Landschaftsschutz verbundenen Persönlichkeiten wie Horst Stern, Bernhard Grzcimek und Hubert Weinzierl Gründungsmitglied des BUND war und der nach 37-jähriger BUND-Mitgliedschaft im Mai 2012 mit einer viel beachteten Erklärung aus dem BUND ausgetreten ist, weil er sich mit den natur- und landschaftszerstörerischen Vorstellungen des BUND zur Windkraft-Forcierung  -  auch im eher windschwachen Binnenland  -  nicht mehr länger identifizieren konnte.

Weitere Referenten sind Prof. Dr. Wolfgang von Stetten (langjähriger CDU-Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Schwäbisch Hall / Künzelsau; der Wahlkreis wird jetzt von seinem Sohn Dr. Ulrich von Stetten / CDU-MdB in Berlin) und Thomas Maertens, (Bürgermeister von Lauda-Königshofen).

Wegen weiterer Einzelheiten verweisen wir auf unsere homepage  www.gegenwind-husarenhof.de, wo wir unter Rubrik "Aktuelles" mehrere Beiträge zu dieser Veranstaltung eingestellt haben. Eine Nachberichterstattung mit den Reden der Referenten wird in den nächsten Tagen ebenfalls eingestellt.

Aufgrund der sich im Vorfeld abzeichnenden großen Resonanz gehen die Veranstalter davon aus, daß die Veranstaltung mit den richtungsweisenden Aussagen der Referenten zur Windkraft in Hohenlohe / Taubergrund nicht nur in die Region Hohenlohe / Taubergrund, sondern  -  im Hinblick auf die jetzt in Berlin getroffenen Koalitionsvereinbarungen und vor dem Hintergrund der am 25.5.2014 in Baden-Württemberg stattfindenden Kommunalwahlen  -  auch in viele Regionen in Baden-Württemberg ausstrahlen wird, wo Windkraft-Brennpunkte bestehen.

Desweiteren empfehlen wir Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit einige Beiträge zu Windkraft-Vorgängen in Langenburg / Hohenlohe, die ebenfalls in den nächsten Tagen in unsere Homepage eingestellt werden.

  

Walter Müller/Pressewart “Gegenwind Husarenhof”, im Januar 2014

 

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften e.V.

Arbeitsgemeinschaft (Arge) baden-württembergischer Gegenwind-Bürgerinitiativen „Für Mensch, Natur, Landschaft und Kultur  -  Keine Windkraft an unsinnigen Standorten in BW“


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 Windkraft-industrieller Gewerbebetrieb  =  Windkraft-Unfug im     N a t u r p a r k  S t r o m b e r g - H e u c h e l b e r g auf Bönnigheimer Gemarkung am Rotenberg / Großer Saukopf ?

 

U m  w a s  g e h t  e s ?

B e h ö r d l i c h geplanter N a t u r f r e v e l im Wald: Es geht um die  Z u k u n f t s f ä h i g k e i t  in der R e g i o n Bönnigheim, Cleebronn (mit Erlebnispark Tripsdrill), Erligheim, Freudental sowie im Naturpark Stromberg-Heuchelberg inkl. Zabergäu und seiner Orte !

 

(wm / 280913) - Den Grünen und der SPD nahestehende Bönnigheimer Windkraft-Enthusiasten planen mit Unterstützung (die Lokalpresse berichtete)…

·         …von überwiegend nicht in Bönnigheim / Freudental wohnenden Klima-Aktivisten aus dem Großraum Stuttgart / Ludwigsburg / Heilbronn

·         …der Stadtverwaltung Bönnigheim mit Bürgermeister Kornelius Bamberger

·         …und der Energiegenossenschaft Ingersheim

im Stadtwald von Bönnigheim auf Bönnigheimer Gemarkung und nahe zur nur ca. 600 m entfernten Gemarkungsgrenze zu Freudental den Bau von insgesamt 2 - 3 künftig bis zu 230 m hoch werdenden Windindustrieanlagen der 3. Generation  -  höher als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom  -  , bei deren Realisierung unter behördlicher Anordnung Naturschutz und Artenvielfalt ein weiteres Mal (insbesondere im landesweit ohnehin waldärmsten Landkreis Ludwigsburg) einen wohl irreparablen „Schlag unter die Gürtellinie“ bekämen, weil…  

·         …infolge Umwandlung eines einmaligen, noch weitgehend intakten und mit hohem Ruhe- und Erholungspotential für Bürger aus nah und fern versehenes Natur-, Landschafts-, Wasser-, europäischen Vogelschutz-, Natura2000- und FFH-Gebiets

·         …in ein Windkraft-industrielles Gewerbegebiet ein Jahrzehnte alter und für das ökologische Gleichgewicht (Klimaschutz / Klimaerwärmung / Absorption von Schadstoffen in der Luft u.v.m.) der Region unverzichtbarer Mischwald am Rotenberg / Großer Saukopf abgeholzt werden müßte

·         …wobei je einzelner (!!) Windindustrieanlage bis zu 1 ha (100 m x 100 m) Waldfläche gerodet würden und weitere Waldflächen durch das Schlagen von Schneisen zur Befahrung mit schwerem Gerät (9-Achser-Tieflader, Spezialkräne / Montage u.a.) wegen Anlage von Infrastruktur-maßnahmen (breite Straßen, befestigte Feldwege, Strom-Versorgungsleitungen, Trafo-Stationen etc.) gerodet würde; (beim Rückbau nach 20 - 25 Jahren würden ähnliche Maßnahmen anfallen…)

·       …und je einzelner (!!) Windindustrieanlage (Gesamtgewicht ca. 7000 to) für die Errichtung des Fundaments (Eisen / Stahl) ca. 4500 Betonmischer-Fahrten anfallen

Der landesweit von Dimension und Tragweite her an dieser vergleichsweise windarmen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten Stelle eintretende und bei Realisierung wohl kaum mehr überbietbare Naturfrevel führt zu gravierenden Nachteilen zu Lasten von Mensch, Landschaft und Natur in dieser Region, denen keinerlei Vorteile  -  und schon gar nicht Gewerbesteuer-Einnahmen, die wie in Ingersheim wegen mangelhaftem jahresdurchschnittlichem Windaufkommen und daraus resultierendem dauerhaftem Windkraft-Verlustbetrieb ausbleiben würden  -  gegenüberstehen. Wesentliche Nachteile (Aufzählung nicht abschließend; Näheres vgl. www.gegenwind-husarenhof.de):


A  Windkraft-Betrieb verursacht im Wirkungskreis (Radius ca. 5 Km) Schad-Immissionen

Vom Windkraft-Betrieb zweifelsfrei verursachter Lärm, Schattenschlag und Infraschall wirken sich nachteilig auf Mensch und Natur aus und können vor allem bei Bürgern mit angegriffener Gesundheit zu Gesundheitsrisiken führen.


B  Irreparable Landschaftsverschandelung  -  Werden Michaelsberg / Michaelskirche (= Wächter des Zabergäus) und Erlebnispark Tripsdrill von künftig bis zu 230 m hohen Wind-Monstern umzingelt ?

Bei 2-3-oder mehrfachem WKA-Bau würde eine Jahrhunderte alte, von unseren Vorfahren über Generationen mit großen Opfern gepflegte, in Ehren gehaltene und weit über die Region hinaus bekannte Kulturlandschaft visuell „ohne Not“ durch vor allem ideologisch beeinflußte Windkraft-Pläne zerstört.


C  Verlust der Zukunftsfähigkeit  -  Nachteile für die Naturpark-Kommunen und ihre Bürger

Die Naturpark-Region verfolgt ein auf Nachhaltigkeit und Naturverträglichkeit basierendes Konzept, das jährlich zunehmend von vielen abseits der Ballungsräume Erholung und Ruhe suchenden Bürgern angenommen wird. Sämtliche Naturpark-Kommunen und ihre Bürger müssten im Falle einer Realisierung schwerwiegende Nachteile (Verdrängung von Tourismus-Potential u.a.) hinnehmen.

 

D  Zukunftsfähigkeit insbesondere in Freudental, aber auch in Erligheim, Cleebronn und Bönnigheim am stärksten beeinträchtigt  -  Ruhe und Erholung  -  „sanfter Tourismus“  -  Wertverluste Immobilien

Die am Eingang zum Naturpark Stromberg-Heuchelberg gelegene Stromberg-Gemeinde Freudental  -  aber auch die anderen  Naturpark-Kommunen  -  könnte stark vom im Aufschwung befindlichen „sanften Tourismus“ (Nachhaltigkeit, Naturverträglichkeit, Wandern, Wochenend- / Fahrrad-Tourismus u.v.m.) am stärksten profitieren, wenn es Bürgermeister, Gemeinderat und Bürgern gelingt, ein durchdachtes Konzept zu entwickeln. Umgekehrt wäre die Zukunftsfähigkeit Freudentals und der im Windkraft-Wirkungskreis liegenden Kommunen stark beeinträchtigt, falls es zum Windpark-Bau käme. Wegen der Nähe zur Wohnbevölkerung wären vor allem in Freudental durchschnittliche Wertverluste bei den Immobilien-Verkehrswerten von ca. 30 % (einer „kalten Enteignung“ quasi „über Nacht“ gleichkommend)  -  wie von Haus- und Grund/Schleswig-Holstein, Bausparkassen, Immobilienmaklern  u.a. belegt  -  zu befürchten.        

 

E  Nachteile beim Erlebnis- / Wildpark Tripsdrill / Cleebronn zu befürchten

Der im Jahr 1929 bundesweit als erster und von Anfang an auf Naturverträglichkeit und Nachhaltigkeit gegründete Erlebnispark Tripsdrill hat Weltwirtschaftskrise, 2. Weltkrieg und viele andere Krisen überstanden. Bei sämtlichen Erhaltungs- und Modernisierungsvorhaben wurden mit erheblichem finanziellem Aufwand freiwillig Maßnahmen durchgeführt, die weit über die behördlichen Anforderungen hinausgegangen sind. Jahr für Jahr wird der im Bewußtsein der Bevölkerung positiv aufgenommene, tief verwurzelte Erlebnispark und das dort im Sinne der Nachhaltigkeit realisierte Konzept europaweit mit den allerhöchsten Auszeichnungen versehen. Beim WKA-Bau in nur ca. 300 m - 400 m Entfernung wären Geschäftseinbrüche, Nachteile beim Wildpark und bei schon länger mit gutem Erfolg laufenden Natur- und Tierschutz-Projekten (bspw. Storchenprojekt: Ansiedlung des Weißstorchs u.a.) zu befürchten. 

 

F  Verstoß gegen Klimaschutzziele

(Wind)Strom ist nicht speicherbar. Bei Überproduktion (Wind- / Photovoltaik-Strom-Erzeugung > Stromnachfrage) verfällt der wegen zu starkem Wind / Sonnenstrahlung regenerativ erzeugte Strom oder wird „umsonst“ („kostenlos“) an Abnehmer im Ausland verschenkt, obwohl die bei seiner Erzeugung anfallenden Kosten = Einspeisevergütungen = Subventionen über höhere Strom-Rechnungen der Stromkonzerne von den Stromkunden / Allgemeinheit bezahlt werden müssen.

Bei Strommangel (Wind- / Photovoltaik-Strom-Erzeugung < Stromnachfrage) müssen die wegen der Einspeise-Vorrang-Priorität regenerativen Stroms vom Netz genommenen und nur im „stand-by-Betrieb“ gedrosselt laufende konventionellen Kraftwerke (Kohle, Öl, Gas) „auf Knopfdruck“ wieder hochgefahren werden, um die ansteigende, jedoch mangels Sonne und Wind nicht durch regenerativen Strom zu deckende Stromnachfrage befriedigen zu können. Die durch unsteten Wind und unkalkulierbarer Sonnenstrahlung nicht planbare Stromerzeugung und der dadurch zur Deckung des Strombedarfs verursachte wegen Vorhaltung von Doppelstrukturen kostenintensive (vom Stromkunden über höhere Stromrechnungen zu bezahlende) „stand-by“ bzw. „Stopp-and-go-Betrieb“ konventioneller Kraftwerke bzw. die Reaktivierung völlig veralteter, mit geringem Leistungsgrad versehenen „CO2-Dreckschleudern“ (z.B. Kohle-Großkraftwerk Mannheim u.a.) führt zu übermäßig starken CO2-Schadstoff-Immissionen, deren klimaschädlicher Ausstoß durch „stopp-and-go“ umso stärker ist, je unsteter die Wind- und Sonnenstrom-Erzeugung ist. Jüngsten dpa-Meldungen zufolge ist der klimaschädliche CO2-Ausstoß in Deutschland wieder stark angestiegen; Hauptursache ist unsteter = nicht auf den tatsächlichen Bedarf im betreffenden Zeitpunkt abstimmbarer Windkraft- / Photovoltaik-Betrieb…

Letzteres ist besonders an jenen Windkraft-Standorten der Fall, wo das jahresdurchschnittliche Windaufkommen völlig unzureichend ist für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb. Dies ist vor allem in vergleichsweise windschwachen Windkraft-Bundesländern und insbesondere im bzgl. des Windaufkommens nach Langzeit-Statistiken des Deutschen Wetterdiensts (DWD) als Schlußlicht an 16. Stelle stehenden Baden-Württemberg der Fall, wo ca. 80 % aller bisher in Betrieb befindlichen 395 Windindustrieanlagen wegen chronischem Windmangel hochdefizitär sind und Jahr für Jahr „tiefrote“ Verlust-Betriebsergebnisse erwirtschaften. Der geplante Standort am Rotenberg ist mangels Windaufkommen schon vor dem „1. Spatenstich“ als Fehlinvestition und als „Millionengrab“ zu Lasten seiner Kapitalanleger zu qualifizieren. Er würde wegen unsteten und viel zu schwachen jahresdurchschnittlichen  Winds ebenfalls zu einem Verstoß gegen Klimaschutzziele führen, wie jeder andere Windkraft-Verlust-Standort ebenfalls.

Daneben absorbiert der Wald in der Luft befindliche Schadstoffe wie CO2 u.a. („Luftreinhaltung“), spendet vor allem in Hitzeperioden im Sommer Kühle und Schatten und ist dadurch Garant für das ökologische Gleichgewicht der Region, wodurch die Klimaerwärmung verlangsamt wird.


G  Einschränkung des natürlichen Hochwasserschutzes

Daneben wäre der natürliche Hochwasserschutz erheblich eingeschränkt, weil der Waldboden über seine Speicherfunktion das Wasser aus intensiv niedergehenden Regenfällen speichert und wie ein „Schwamm“ aufsaugt, um es später bei Trockenheit an die Vegetation abzugeben. Diese Speicherfunktion dient dem natürlichen Hochwasserschutz, der Überschwemmungen durch intensiv niedergehende Wassermassen weitgehend verhindert. Ein Kahlschlag von mehreren Fußballfeld großen Waldflächen wegen Windkraft-Standorten und deren Landschaftsversiegelung / Betonisierung führt zur Zurückdrängung des natürlichen Hochwasserschutzes in dieser Region  und wäre ein weiteres Mal Anlaß für durch menschliche Fehlplanung verursachte Überschwemmungsschäden in Millionenhöhe…   

B ü r g e r: Fordert eure Mandatsträger (Bürgermeister, Gemeinderäte, Abgeordnete etc.) auf, daß dieser ideologisch bedingte Windwahn-Unfug im Naturpark Stromberg-Heuchelberg s c h n e l l beendet wird !  

 

Walter Müller/Pressewart “Gegenwind Husarenhof”

 

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften e.V.

Arbeitsgemeinschaft (Arge) baden-württembergischer Gegenwind-Bürgerinitiativen „Für Mensch, Natur, Landschaft und Kultur  -  Keine Windkraft an unsinnigen Standorten in BW“




www.gegenwind-husarenhof.de

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Resolution

 

Resolution zu P l a n u n g e n des Verbands der Region Stuttgart (VRS) und der Stadtverwaltung Bönnigheim, im N a t u r p a r k Stromberg-Heuchelberg im Bereich Rotenberg / Großer Saukopf auf Bönnigheimer Gemarkung in der Nähe zur Gemarkungsgrenze Freudental ein W i n d   v o r r a n g-Gebiet auszuweisen


 Forderung: K e i n e Windkraft-Standorte im Naturpark Stromberg-Heuchelberg ! K e i n e Windkraft-Standorte im Wald, im Natur-, Landschafts-, Wasser- und Landschaftsschutzgebiet ! Keine Umwandlung von Landschaftsschutzgebieten in windkraft-industrielle Gewerbeflächen für dauerhafte Windkraft-Verlust-Standorte !

Verteiler:

VRS / Verband der Region Stuttgart (z. Hd. v. Herrn Thomas Kiwitt, Leitender Technischer Direktor und z. Hd. v. Herrn Thomas Bopp / MdL, CDU; Vorsitzender)
Stadtverwaltung Bönnigheim (z. Hd. v. Herrn Bürgermeister Kornelius Bamberger / Freie Wähler)
z. Ktn.:  Gemeindeverwaltung Freudental (z. Hd. v. Herrn Bürgermeister Alexander Fleig)

I           Vorbemerkungen

(wm / 240913) - Der VRS hat bei seiner Sitzung des Planungsausschusses vom 10.7.2013 auf Antrag seines Mitglieds Kai Buschmann (FDP-Gemeinderat Remseck / N.) beschlossen, den bis dahin aus verschiedensten Gründen vom VRS nach dessen ablehnender Prüfung bereits „ad acta“ gelegten Standort „Rotenberg / Großer Saukopf“ auf Gemarkung Bönnigheim (Stadtwald Bönnigheim) regionalplanerisch wieder zu aktivieren.

Der Antrag wurde im wesentlichen und sinngemäß damit begründet, daß aus Sicht von Denkmalschutzgründen kein schutzwürdiges Interesse vorliege, die am geplanten Standort oder in dessen Nähe vorhandenen Reste (Fundamente, Burggraben, Befestigungen) einer wohl aus dem 13. Jahrhundert stammenden Burg zu schützen. Die ebenfalls in der Nähe befindlichen und einige Jahrhunderte später aus der Zeit des württembergischen Königreichs stammenden und den königlichen Jagdgesellschaften vor „Wind und Wetter“ zum Schutz dienenden Jagdunterstände seien ebenso wenig schützenswert. Im übrigen, so Buschmann in seiner Begründung weiter, habe sich vor Ort in Bönnigheim bereits eine Windenergie-Genossenschaft gegründet und es seien bereits Gelder zur Finanzierung der Windindustrieanlagen eingesammelt worden…

Nach mehreren erfolglosen Einwendungen des Verbandsdirektors und nach kurzer Diskussion wurde dem Antrag mehrheitlich zugestimmt, die bereits vom VRS zu den Akten gelegte Planung zum Standort „LB-X03 Rotenberg-Saukopf“ wieder zu aktivieren und fortzuführen.

 

II         Forderung, die Windkraft-Planung des Standorts Rotenberg / Saukopf endgültig aufzugeben

Wir fordern, im Interesse von Mensch, Landschaft und Natur die Planungen zum Ausweis eines Windvorrang-Gebiets am Rotenberg / Saukopf endgültig aufzugeben und begründen dies wie folgt:


A  Fehlerhafter BW-Windatlas führt zur falschen Standort-Auswahl

Schon länger ist bekannt, daß die vom BW-Windatlas angeblich als für Windstrom-Erzeugung bestens geeignet identifizierten Standorte in den allermeisten Fällen völlig falsch ausgewählt wurden, nachdem ab Inbetriebnahme anhand von Soll-Ist-Analysen festzustellen war, daß hinsichtlich der jahresdurchschnittlichen Windgeschwindigkeit durchschnittliche Abweichen von bis zu 30 %  -  teilweise sogar mehr  -  zu konstatieren waren. Dies hat einige Regionalverbände sowie die meisten Projektierungsgesellschaften dazu bewogen, den ohnehin nur am „Grünen Tisch“, d.h. ohne auch nur eine einzige Ist-Windmessung durchzuführen, im wesentlichen nach politischen Vorgaben zur Ermittlung eines gewünschten Ergebnisses ausgerichteten BW-Windatlas bei der Identifizierung von „windhöffigen“ Windkraft-Standorten nicht mehr zugrunde zu legen; vgl. den Beitrag in der Zeitung „Der Sonntag in Freiburg“ vom 29.9.2013, „Zweifel am Windatlas“. Alle ins Auge gefaßten Windkraft-Standorte im ohnehin äußerst windschwachen Landkreis Ludwigsburg weisen eine viel zu geringe jahresdurchschnittliche Windgeschwindigkeit auf und sind daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeignet.

 

B  Waldrodungen mit negativen Folgen für Klimaerwärmung

Wer für den Schutz des Regenwalds und gegen dessen Rodung im weit entfernten Südostasien, Südamerika / Amazonien eintritt, darf einer großflächigen, mehrere Fußballfeld großen und mehrere ha umfassenden Waldrodung von Hunderten Jahrzehnte alter Bäume vor unserer eigenen Haustür nicht das Wort reden, schon gar nicht an einem Standort, der wegen relativer Windarmut völlig ungeeignet ist für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb. Der Wald sorgt für das ökologische Gleichgewicht einer Region. Er trägt dazu bei, die schädliche Klimaerwärmung zu verlangsamen.

 

C  Erholungsfunktion des Waldes  -  der Wald dient dem natürlichen Hochwasserschutz

Neben seiner Erholungsfunktion dient der Wald als natürlicher Hochwasserschutz dazu, Überschwemmungen zu vermeiden, indem er starke und länger anhaltende Niederschläge quasi „wie ein Schwamm“ aufsaugt und damit verhindert, daß die Wassermassen in dann ohnehin mit hohem Pegelstand versehene Fließgewässer weiter einmünden, das Hochwasserrisiko damit noch verstärkend. Der Landkreis Ludwigsburg ist bereits jetzt schon der waldärmste Landkreis in BW. Waldrodungen in der Größe mehrerer Fußballfelder zur Betonversiegelung wegen Bau von Fundamenten, Straßen, Zu- und Ableitungen, Umspann-Stationen etc. infolge Windkraft-Infrastrukturmaßnahmen würden die hier geschilderten Schutzgüter noch einmal gravierend beeinträchtigen und stellen bereits mit dem ersten Bleistift-Strich eine weitere menschliche, irreparable Fehlplanung dar.


D  Beeinträchtigung des „sanften Tourismus“

Der gerade am Eingang zum und im Naturpark Stromberg-Heuchelberg nach den Statistiken am Beginn eines stabilen Aufschwungs stehende „sanfte Tourismus“ („3 B“-Städtetourismus Bietigheim-Bissingen, Bönnigheim, Besigheim sowie in weiteren Stromberg-Gemeinden wie Cleebronn etc; Wein-Events: Stromberg-Kellerei, private Kellereien, Erlebnispark Tripsdrill, Michaelskirche etc.) und die vom Natur- und Wein-Tourismus im Stromberg lebenden Regionen würden  -  wie auch der Natur-, insbesondere Vogelschutz  -  einen weiteren herben Schlag versetzt bekommen.


E  Störung der Totenruhe auf dem jüdischen Friedhof

Dem Pädagogisch Kulturellen Zentrum (PKC; ehemalige Synagoge) in Freudental und dessen Förderung nahestehende Bürger aus Freudental und Umgebung befürchten eine Störung der Totenruhe auf dem jüdischen Friedhof durch zweifelsfrei vom Windkraft-Betrieb verursachte Schad-Immissionen wie Lärm, Schattenschlag etc. Der Friedhof liegt direkt an der Gemarkungsgrenze Bönnigheim / Freudental auf Bönnigheimer Gemarkung und ganz in der Nähe zum geplanten Windkraft-Standort am Rotenberg / Großer Saukopf.

Diese Resolution wird am 8.10.2013 neben Herrn Verbandsdirektor Thomas Kiwitt auch an die im Verteiler genannten Herren ausgehändigt und auch in unsere homepage eingestellt. Sie ist Teil unserer Einwendungen, die wir mit gesondertem Schreiben dem VRS zuleiten werden.

 

 

Walter Müller/Pressewart “Gegenwind Husarenhof”


Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften e.V.

Arbeitsgemeinschaft (Arge) baden-württembergischer Gegenwind-Bürgerinitiativen „Für Mensch, Natur, Landschaft und Kultur  -  Keine Windkraft an unsinnigen Standorten in BW“




www.gegenwind-husarenhof.de

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Windkraft-Stopp im relativ windschwachen R o t e n b e r g/S a u k o p f auf Gemarkung Bönnigheim ! N e i n  zu Naturfrevel durch Waldrodung und Baumfäll-Aktionen wegen Windkraft-U n f u g !  K e i n e Landschaftsverschandelung Jahrhunderte alter Kulturlandschaften !  K e i n Millionengrab durch Windkraft-Fehlinvestition im Naturpark Stromberg-Heuchelberg ! Im Interesse von Mensch, Landschaft und Natur:

 

Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg muß d a u e r h a f t windkraft-f r e i bleiben !

B ü r g e r in B ö n n i g h e i m und U m g e b u n g:

V i e l  zu  v i e l e n Nachteilen stehen k e i n e r l e i  Vorteile gegenüber !

Z e i g t  R ü c k g r a t und Z i v i l c o u r a g e  -  W e h r e t  den  A n f ä n g e n !

Kurzfassung „Anzeige“ siehe www.gegenwind-husarenhof.de  “Aktuelles”



 

I       Vorbemerkungen  -  Z e n s u r durch Stadtverwaltung Bönnigheim  -  Verbot einer Anzeige im Amtsblatt  -  Daher: Keine Verbreitung im 
A m t s b l a t t von Bönnigheim

 

(wm / 170913) - Das Ihnen hiermit zugehende Flugblatt stellt die z. Zt. gegebene Situation hinsichtlich von Windkraft-Plänen dar, die im R o t e n b e r g / S a u k o p f inmitten eines Jahrzehnte alten W a l d s am Eingang zum N a t u r p a r k Stromberg-Heuchelberg auf Bönnigheimer  Gemarkung und nur rd. 600 m von der Gemarkungsgrenze zu  F r e u d e n t a l entfernt von überwiegend dem „grünen“ Lager zuzurechnenden Bönnigheimer Windkraft-Initiatoren umgesetzt werden sollen, aktiv unterstützt durch die Stadtverwaltung Bönnigheim, Vorständen der Ingersheimer Energiegenossenschaft und zahlreichen außerhalb Bönnigheims wohnenden Klima-Aktivisten aus dem Großraum Stuttgart / Ludwigsburg / Heilbronn; die Lokalpresse berichtete.

Es war geplant, eine gekürzte Fassung dieses Flugblatts als bezahlte A n z e i g e im Amtsblatt von Bönnigheim (Auflage: 8500 Stück) zu veröffentlichen, um den im Gemeindeverwaltungsverband Bönnigheim (Bönnigheim, Kirchheim / N., Erligheim) wohnenden Bürgern die für die R e g i o n weit überwiegenden nachteiligen Folgen dieser Pläne zu verdeutlichen, falls sie realisiert würden.

Bedauerlicherweise hat die Stadtverwaltung Bönnigheim es der beauftragten Druckerei am 16.9. / 17.9.2013 auskunftsgemäß v e r b o t e n, im am 19.9.2013 zu verteilenden A m t s b l a t t eine DIN A 4-Anzeige zu diesem Sachverhalt zu veröffentlichen. Als Ersatz hierfür, zur Information und um den Bürgern nicht die nachteiligen Folgen dieser Windkraft-Pläne vorzuenthalten, geht Ihnen dieses Flugblatt zu. Dieses sowie die von der Stadtverwaltung Bönnigheim zum Druck im Amtsblatt untersagte Anzeige und weitere windkraft-kritische Beiträge ersehen Sie unter www.gegenwind-husarenhof.de unter Rubrik „Aktuelles“. 

 

II          Sachverhalt

 
Vorwiegend aus dem „grünen“ Lager stammende Windkraft-Initiatoren in Bönnigheim planen im „Rotenberg“ den Bau von 2 und im „S a u k o p f“ den Bau von 1, d.h. insgesamt 3 (!!) künftig bis zu 
2 3 0 m (!!) hohe
Windindustrieanlagen (WKA)…, …h ö h e r als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom ! Die Stadtverwaltung B ö n n i g h e i m unterstützt bisher diese Pläne.

Der geplante Standort liegt auf Bönnigheimer Gemarkung im N a t u r p a r k  S t r o m b e r g-
H e u c h e l b e r g
inmitten von W a l d in einem  e i n z i g a r t i g e n Landschafts-, Natur- und Wasserschutz-, FFH-, Natura 2000- und europäischen Vogelschutzgebiet. Er befindet sich im Eigentum von Bönnigheim. Die geplanten WKA überragen den nahen Michaelsberg (Cleebronn) und die Michaelskirche deutlich, sie würden zu einer irreparablen visuellen Landschaftsverschandelung führen. Ein nicht  mehr gut zu machender V e r l u s t der Jahrhunderte alten Landschafts-I d e n t i t ä t wäre die zwangsläufige Folge !

Der Landkreis Ludwigsburg ist bereits jetzt der w a l d ä r m s t e Landkreis in  B W und der ohnehin vielfach schon am Boden liegende Natur-, Arten- und Vogelschutz bekäme einen weiteren schweren Schlag versetzt. Schon jetzt werden durch die bundesweit ca. 25 000 in Betrieb befindlichen WKA jährlich zig-Tausende Vögel und Fledermäuse getötet. Auch im R o t e n b e r g / S a u k o p f besteht d a n e b e n die z u s ä t z l i c h e Gefahr, daß s e l t e n e, vom Aussterben bedrohte und daher auf der  „Roten“ EU-Artenschutz-Liste stehende V o g e l- und Fledermausarten wie der  R o t m i l a n  etc. durch Rotorbetrieb / Vogelschlag zu     T o d e kommen. Immer mehr N A B U-Ortsverbände  in  B W  laufen zu Recht „Sturm“ gegen groß dimensionierten Windkraft-Unfug im Wald und dem damit verbundenen Naturfrevel.

Die  D i m e n s i o n  der durch Umwandlung eines bewaldeten Naturparks in ein windkraft-industrielles Gewerbe-Gebiet verursachten Landschaftszerstörung wäre g e w a l t i g: Laut Erfahrungen an anderen WKA-Wald-Standorten muß je einzelner7000 t o Gesamtgewicht eine Fußball-Feld große Waldfläche von bis zu 1 h a (= 100 m x 100 m) g e r o d e t werden und  j e einzelnem WKA-Fundament fallen ca. 3500 - 4500 Beton-Mischer-Fuhren an den Wald-Standort an.

Weitere W a l d r o d u n g e n wären nötig, weil die Einzelteile des Turms, Gehäuse, Rotorblätter etc. durch schweres Gerät (9-Achser-Tieflader; Spezialkräne) an den Waldstandort zur Montage transportiert werden müßten. Hierfür, für den Bau von Strom- / Versorgungsleitungen, neuen befestigten Straßen, Verkehrswege-Infrastruktur für Zwecke von Instandhaltungsmaßnahmen und für den Rückbau nach 20-25 Jahren u.a. müßten zusätzlich extra breite W a l d s c h n e i s e n geschlagen werden.

Der Wald in der Nähe der „Pfeifferhütte“ dient einheimischen sowie vorwiegend aus den Ballungsräumen Stuttgart, Karlsruhe und aus anderen Ballungsräumen kommenden Bürgern als Naherholungs- / Wandergebiet (Ruhe und Erholung).

Der gerade dort am Eingang zum Naturpark Stromberg-Heuchelberg, im Zabergäu / Kraichgau / Kirbachtal u.a. mit überdurchschnittlichen Zuwachsraten aufblühende und daher das große K a p i t a l  
dieser  R e g i o n
darstellende „s a n f t e  T o u r i s m u s“ („3 B“-Städtetourismus: Bietigheim-Bissingen, Besigheim, Bönnigheim), Wander-, Fahrrad-, Weinerlebnis- (u.a. Strombergkellerei Bönnigheim),  Wochenend-Tourismus u.a. würde stark beeinträchtigt, führt überregional zur Negativ-Werbung und hätte bzgl. der Tourismus-Zukunftsfähigkeit der Region (Bönnigheim, Freudental, Cleebronn-Erlebnispark Tripsdrill, Erligheim etc.) n u r Nachteile  -  o h n e  Generierung nennenswerter Vorteile  -  zur Folge. Die an Ruhe und Naherholung interessierten Gäste und alle im Umkreis von bis zu 5 km lebenden Bürger wären durch die von dem dann aus 3 Windindustrieanlagen / Windpark zweifelsfrei ausgehenden S c h a d-I m m i s s i o n e n wie Lärm, Schattenschlag, Infraschall erheblich betroffen, von den negativen Auswirkungen auf die Tierwelt ganz zu schweigen… Tourismus-Potential würde  -  wie an anderen Windkraft-Standorten belegt  -  endgültig verdrängt…

F r e u d e n t a l bezieht rd. 2/3 seines Wasserhaushalts aus dem im Stromberg vorhandenen Quellgebiet und dem dort entspringenden Steinbach. Diese Versorgung wäre akut gefährdet, wenn es zur großflächigen Baum-abholzung und anschließender Bodenversiegelung / Betonisierung am Rotenberg / Saukopf käme.

Daneben übernimmt der Stromberg-Heuchelberg-Rotenberg eine große Rolle beim natürlichen Hochwasser- und Klimaschutz. Der dort weitgehend intakte Wald / Waldboden speichert große Mengen des in kurzer Zeit intensiv niedergehenden Regenwassers (Schneeschmelze), saugt den Niederschlag quasi wie ein „Schwamm“ auf, speichert die Wassermassen, verhindert damit Überschwemmungen und gibt sie danach bei Trockenheit wieder an die Vegetation ab. Überdies übernimmt der Wald  -  gerade im waldarmen Landkreis LB und im sehr dicht besiedelten Großraum Stuttgart  -  eine für das ökologische Gleichgewicht der Region unverzichtbare Rolle und wirkt sich positiv auf das Erreichen der K l i m a z i e l e aus, indem er dazu beiträgt, die Klimaerwärmung zu verlangsamen. D a h e r: Wer ernsthaft für
den S t o p p  der klimaschädlichen R e g e n w a l d-Abholzung im weit entfernten Südostasien bzw. in Südamerika / Amazonien ist, darf der k l i m a s c h ä d l i c h e n, groß dimensionierten W a l d a b h o l z u n g vor Ort zugunsten eines  dazu noch wegen W i n d m a n g e l s dauerhaft zu L a s t e n der Kapitalanaleger u n r e n t a b l e n Windkraft-Betriebs n i c h t das Wort reden !    

Bzgl. des jahresdurchschnittlichen Windaufkommens besteht bundesweit ein starkes 
N o r d-S ü d-G e f ä l l e: Alle seriös geführten Langzeit-Windmess-Ergebnisse des Deutschen Wetterdiensts (DWD) zeigen, daß das Wind-aufkommen im Norden und Osten Deutschlands um ca. 2 - 3 mal höher ist als im windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten B W. Hinsichtlich des jahresdurchschnittlichen Windaufkommens (= wichtigste Standortvoraussetzung für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb) liegt B W an 16.Stelle und damit am Schluß aller Bundesländer ! Rd. 8 0 % aller bisher 3 9 5 in B W laufenden WKA‘ s schreiben zu Lasten der Kapitalanleger jährlich „t i e f r o t e“, zu Kapitalverzehr führende Betriebsergebnisse;  wegen Windkraft - V e r l u s t b e t r i e b bleiben G e w e r b e s t e u e r-Einnahmen bei den B W-Standort-Kommunen meist aus. A l l e (!!) gewerblichen Windkraft-Projektierer machen wegen seriös nachgewiesener Windschwäche einen großen Bogen um den relativ windschwachen Landkreis Ludwigsburg !  Bönnigheim wäre
ebenfalls ein Windkraft - V e r l u s t-Standort, Windkraft-Anleger würden mit großer Wahrscheinlichkeit G e l d  v e r l i e r e n !


III         Appell an die Bürger von B ö n n i g h e i m und U m g e b u n g

 

Daher ein eindringlicher  Appell an alle verantwortungsvollen, für den Erhalt ihrer Landschaft, Heimat und Natur eintretenden   B  ü r g e r  in  B ö n n i g h e i m  und  U m g e b u n g:

K e i n zu Natur- und Landschaftsfrevel führender Windkraft-Bau am R o t e n b e r g / S a u k o p f ! Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg darf nicht auch noch  -  wie schon vielerorts im Norden und Osten Deutschlands bereits passiert  -  durch Windkraft-Unfug  „verhunzt“ werden !


Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“ 


Näheres: www.gegenwind-husarenhof.de „Aktuell“





Windkraft-Stopp im relativ windschwachen R o t e n b e r g / Saukopf auf Gemarkung Bönnigheim ! N e i n zu Naturfrevel durch Waldrodung und Baumfäll-Aktionen wegen Windkraft-Unfug !  

K e i n e Landschaftsverschandelung Jahrhunderte alter Kulturlandschaften ! K e i n Millionengrab durch Windkraft-Fehlinvestition im Naturpark Stromberg-Heuchelberg ! Im Interesse von Mensch, Landschaft und Natur: Der Stromberg-Heuchelberg muß d a u e r h a f t windkraft-f r e i bleiben !

Bürger in Bönnigheim und Umgebung: V i e l  zu  v i e l e n Nachteilen stehen keinerlei Vorteile gegenüber  -  Z e i g t Rückgrat und Zivilcourage  -  W e h r e t den Anfängen !

 

K u r z f a s s u n g; Langversion: siehe www.gegenwind-husarenhof.de ! “Aktuelles”

 

(wm / 160913) - Vorwiegend aus dem „grünen“ Lager stammende Windkraft-Initiatoren in Bönnigheim planen im „R o t e n b e r g“ den Bau von 2 und im „S a u k o p f“ den Bau von 1, d.h. insgesamt 3 (!!) künftig bis zu 230 m hohe Windindustrieanlagen (WKA)…, …höher als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom ! Die Stadtverwaltung Bönnigheim unterstützt bisher diese Pläne. Der geplante Standort liegt auf Bönnigheimer Gemarkung im N a t u r p a r k  Stromberg-Heuchelberg inmitten von W a l d in einem Landschafts-, Natur- und Wasserschutz-, FFH-, Natura 2000- und europäischen Vogelschutzgebiet. Er befindet sich im Eigentum von Bönnigheim. Die geplanten WKA überragen den nahen Michaelsberg (Cleebronn) und die Michaelskirche deutlich, sie würden zu einer irreparablen visuellen Landschaftsverschandelung führen. Ein Verlust der J a h r h u n d e r t e alten Landschafts-I d e n t i t ä t wäre die zwangsläufige Folge !

Der Landkreis Ludwigsburg ist bereits jetzt der waldärmste Landkreis in  B W und der ohnehin vielfach schon am Boden liegende Natur-, Arten- und Vogelschutz bekäme einen weiteren schweren Schlag versetzt. Schon jetzt werden durch die bundesweit ca. 25 000 in Betrieb befindlichen WKA jährlich zig-Tausende Vögel und Fledermäuse getötet. Auch im R o t e n b e r g / S a u k o p f besteht die zusätzliche Gefahr, daß seltene, vom Aussterben bedrohte und daher auf der  „Roten“ Artenschutz-Liste stehende Vogel- und Fledermausarten wie der  R o t m i l a n  etc. durch Rotorbetrieb zu Tode kommen. Immer mehr N A B U - Ortsverbände  in  B W  laufen zu Recht gegen Windkraft-Unfug im Wald und dem damit verbundenen Naturfrevel „Sturm“.

Die  D i m e n s i o n  der durch Umwandlung eines bewaldeten Naturparks in ein windkraft-industrielles Gewerbe-Gebiet verursachten Landschaftszerstörung wäre g e w a l t i g: Laut Erfahrungen an anderen WKA-Wald-Standorten muß je einzelner Windindustrieanlage für ein 7000 to Gesamtgewicht eine Fußball-Feld große Waldfläche von bis zu 1 h a (= 100 m x 100 m) g e r o d e t werden und  j e WKA-Fundament fallen ca. 3500 Beton-Mischer-Fuhren an den Wald-Standort an. Weitere Waldrodungen wären nötig, weil die Einzelteile des Turms, Gehäuse, Rotorblätter etc. durch schweres Gerät (9-Achser-Tieflader; Spezialkräne) an den Waldstandort zur Montage transportiert werden müßten. Hierfür, für den Bau von Strom- / Versorgungsleitungen, neuen befestigten Straßen, Verkehrswege-Infrastruktur u.a. müßten extra breite Waldschneisen geschlagen werden.

Der Wald in der Nähe der „Pfeifferhütte“ dient einheimischen sowie vorwiegend aus den Ballungsräumen Stuttgart, Karlsruhe u.a. anreisenden Bürgern als Naherholungs- / Wandergebiet (Ruhe und Erholung). Der gerade dort am Eingang zum Naturpark Stromberg-Heuchelberg, im Zabergäu / Kraichgau / Kirbachtal u.a. mit überdurchschnittlichen Zuwachsraten aufblühende „s a n f t e  T o u r i s m u s“ („3 B“), Wander-, Fahrrad-, Weinerlebnis- (u.a. Strombergkellerei Bönnigheim),  Wochenend-Tourismus würde stark beeinträchtigt, führt zur Negativ-Werbung und hätte bzgl. der Tourismus-Zukunftsfähigkeit der Region (Freudental, Bönnigheim, Cleebronn-Erlebnispark Tripsdrill, Erligheim etc.) n u r Nachteile  -  o h n e  nennenswerte Vorteile  -  zur Folge.

Bzgl. des jahresdurchschnittlichen Windaufkommens besteht bundesweit ein starkes Nord-Süd-Gefälle: Alle seriös geführten Langzeit-Windmess-Ergebnisse des Deutschen Wetterdiensts (DWD) zeigen, daß das Wind-aufkommen im Norden und Osten Deutschlands um ca. 2 - 3 mal höher ist als im windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten B W: Rd. 80 % aller bisher in B W laufenden WKA schreiben zu Lasten der Kapitalanleger jährlich „tiefrote“, zu Kapitalverzehr führende Betriebsergebnisse; wegen Windkraft-V e r l u s t b e t r i e b bleiben Gewerbesteuer-Einnahmen bei den B W-Standort-Kommunen meist aus. Bönnigheim wäre ebenfalls ein Windkraft-V e r l u s t - Standort ! Daher an alle verantwortungs-vollen  B  ü r g e r in  B ö n n i g h e i m und Umgebung: Kein Windkraft-Bau am R o t e n b e r g / S a u k o p f !

 

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“  


Näheres: www.gegenwind-husarenhof.de „Aktuelles“

 

 



Pressemitteilung

Aufforderung an BW-Finanzminister Nils Schmid (SPD) zur Offenlegung der Jahresabschlüsse aller baden-württembergischen Windkraft-Gesellschaften  -  zur Wahrung des Steuergeheimnisses  -  in anonymisierter Form

Empfehlung der BW-Landesregierung zur Beteiligung an Bürger-Windrädern: Bei Beteiligung an Bürger-Windrädern im windschwachen Baden-Württemberg drohen Öko-Kapitalanlegern  -  überwiegend Kleinanlegern  -  mangels jahresdurchschnittlichem Windaufkommen herbe Kapitalverluste

 

(wm / 030713) - Die BW-Landesregierung strebt an, den Anteil von durch Windkraft erzeugtem Strom in BW am gesamten Stromverbrauch von 1 % auf 10 % zu erhöhen. Hierfür sollen bis zum Jahr 2020 weitere ca. 1 200 Windindustrieanlagen gebaut werden. Zur Finanzierung des Windkraft-Ausbaus empfiehlt sie Öko-Kapitalanlegern die Beteiligung an Bürgerwindrädern. Begründung: Die „Wertschöpfung“ solle vor Ort bei den Bürgern  -  d.h. am Windkraft-Standort  -  bleiben.

Wesentlicher Einflussfaktor für den Erfolg oder Misserfolg einer Windkraft-Investition ist das jahresdurchschnittliche Windaufkommen. Nach allen verlässlichen, über Langzeiträume vom Deutschen Wetterdienst (DWD) u.a. durchgeführten Windmessungen besteht hinsichtlich des jahresdurchschnittlichen Windaufkommens ein erhebliches Nord-Süd-Gefälle, wonach dieses im Norden / Osten Deutschlands  -  d.h. in den „klassischen“ Windkraft-Bundesländern  -  um ca. 2 - 3 Mal höher ist als im vergleichsweise windarmen Baden-Württemberg. BW steht hinsichtlich der jährlich anfallenden Wind-Volllaststunden am Schluss aller 16 Bundesländer. Aus diesem Grund sind rd. 85 % der bisher installierten Windkraftanlagen im Norden und Osten konzentriert und eben nicht im für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten Baden-Württemberg. Daher erwirtschaften die meisten im Norden / Osten in Betrieb befindlichen Windindustrieanlagen Gewinne, die zu Gewerbesteuer-Einnahmen der Standort-Kommunen führen.

Im Gegensatz hierzu und nach unseren Informationen erwirtschaften die allermeisten der in BW installierten Windkraftanlagen Jahr für Jahr nachhaltige Betriebsverluste, die schon jetzt bzw. nach wenigen Jahren einen Großteil des von den Anlegern investierten Eigenkapitals aufgezehrt haben.

Eine Beteiligung an Bürger-Windrädern  -  wie von der BW-Landesregierung mehrfach empfohlen  -  führt zu einer milliardenschweren Fehl-Allokation volkswirtschaftlicher Ressourcen mit der sehr wahrscheinlichen Folge, daß ein Großteil des von Bürgern aufgrund dieser Empfehlung in Bürger-Windräder investierten Kapitals wegen dauerhaftem Verlust-Betrieb aufgezehrt wird und daher für eine Rückzahlung an die Kapitalzeichner nicht mehr zur Verfügung steht, von Gewinnausschüttungen bzw. Verzinsungen ganz zu schweigen.

Die Kenntnis über die finanzielle, wirtschaftliche und Ertragssituation bei den jetzt knapp 400 in BW installierten Windkraftanlagen würde potentielle Windkraft-Kapitalanleger in die Lage versetzen, sich ein Bild über die Risiken einer möglichen Beteiligung an einem Bürger-Windrad im relativ windschwachen Baden-Württemberg verschaffen zu können. Sie wären im Hinblick auf ihre zu treffende Kapitalanlage-Entscheidung nicht allein den aus nachvollziehbaren Gründen oftmals viel zu optimistischen, größtenteils unhaltbaren Prophezeiungen der Windkraft-Lobby ausgeliefert.  

Die jetzt in BW in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen müssen jährlich Steuererklärungen abgeben und werden von den Betriebsstätten-Finanzämtern zur Einkommen- / Körperschaft- und Gewerbesteuer veranlagt, die festgesetzt werden, wenn durch Windkraft-Betrieb Gewinne erzielt werden. Daher ist der BW-Finanzverwaltung und dem BW-Finanzministerium die genaue Ertragssituation jeder einzelnen Windkraftanlage bestens bekannt.

Im Hinblick auf die von potentiellen Windkraft-Kapitalanlegern zu treffende Entscheidung und vor dem Hintergrund der von der BW-Landesregierung mehrmals empfohlenen Beteiligung an Bürger-Windrädern fordern wir den baden-württembergischen Finanzminister Nils Schmid (SPD) auf, die Jahresabschluß-Ergebnisse aller ca. 400 in BW in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen  -  zur Wahrung des Steuergeheimnisses  -  in anonymisierter Form zu veröffentlichen, wobei Windkraft-Standorte einer Region zusammengefaßt  und als Durchschnittsergebnis je Windkraftanlage veröffentlicht werden könnten.

Weiterhin fordern wir das BW-Finanzministerium auf, unter Angabe der jeweils in diesen Jahren in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen die insgesamt durch Windkraft-Betrieb in den Jahren 2008 – 2012 festgesetzte und den BW-WKA-Standortkommunen durch Windkraft-Betrieb zugeflossene Gewerbesteuer zu veröffentlichen. 

Abschließend verweisen wir auf  Ausgabe 27 vom 1.7.2013  des DER SPIEGEL (S. 100 ff.), wo auf den bevorstehenden Windkraft-Ausbau im vergleichsweise windschwachen Binnenland  -  z.B. in Baden-Württemberg oder Bayern  -  eingegangen wird sowie auf weitere, in unserer Homepage www.gegenwind-husarenhof.de unter Rubrik „Aktuelles“ eingestellte Beiträge.



Walter Müller /                Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften i. Gr.

Arbeitsgemeinschaft (Arge) baden-württembergischer Gegenwind-Bürgerinitiativen  „Für Mensch, Natur, Landschaft und Kultur  -  Keine Windkraft an unsinnigen Standorten in BW“



www.gegenwind-husarenhof.de

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