Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof
Keine Windkraftanlagen zwischen Ingersheim und Husarenhof

Aktuelles 2. Quartal 2014


 26.06.2014
L a n d t a g  Baden-Württemberg: Kleine Anfrage von Dr. Friedrich Bullinger / MdL (FDP / DVP; Wahlkreis Schwäbisch Hall) zu Windkraftplänen im Landkreis Schwäbisch Hall, insbesondere zu Totfunden von Rotmilanen und anderer seltener Vogelarten, die in der Nähe geplanter Windkraft-Standorte durch kriminelle Handlungen von Menschenhand zu Tode gekommen sind (Vergiftung)

 

Antwort des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 20.6.2014 Landtagsdrucksache 15 / 5184 vom 12.5.2014

 Inwieweit sind Behörden (bspw. Untere Naturschutzbehörden; in diesem Fall: Landratsamt Schwäbisch Hall bzw. VGG Crailsheim) mitschuldig am kriminell herbeigeführten Tod seltener Vogelarten ?

Warum schweigen BUND / NABU bzw. wann reagieren die Naturschutzverbände ?


(wm / 250614) - Das Hohenloher Tagblatt hat in seiner Ausgabe vom 21.6.2014 über das Untersuchungsergebnis berichtet, wonach behördlich festgestellt wurde, daß die im März 2014 in der Nähe eines von der Verwaltungsgemeinschaft (VGG) Crailsheim geplanten Windvorrang-Gebiets am Schäferwald vier tot aufgefundenen Rotmilane das Opfer eines Giftmischers wurden, der die Greifvögel durch Auslegen von mit dem hochgiftigen Insektizid „E 605“ getränkten Fleischködern zu Tode gebracht hat

Wir haben hierüber bereits in unserem Homepage-Beitrag vom 24.6.2014 berichtet.






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 25.06.2014
BUND / NABU-Veranstaltung am 28.6.2014 in Fellbach „Naturschutz + Windkraft = Möglich ?“

 

BW-Gegenwind-Bürgerinitiativen beantworten diese Frage mit einem klaren „N e i n“

Vorab-Info:  D e m o n s t r a t i o n  baden-württembergischer Gegenwind-Bürgerinitiativen gegen flächendeckenden Windkraft-Unfug in Baden-Württemberg vor Beginn der Veranstaltung in Fellbach (vor der Schwabenlandhalle)

Übergabe einer Pressemitteilung und Resolution an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten

Winfried Kretschmann (Grüne)

 
 

(wm / 250614) - Mehrere baden-württembergische Bürgerinitiativen planen am Samstag, 28.6.2014 eine Demonstration vor der Schwabenlandhalle in Fellbach, wo BUND und NABU eine unter dem Motto „Windkraft + Naturschutz = Möglich ?“ stehende Veranstaltung ausrichten. Als Gastredner hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sein Kommen zugesagt.





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 24.06.2014
Breaking News: Alarmierender Totfund von 4 durch das hochgiftige Insektizid “E 605” getöteten Rotmilanen

 

Hohenloher Tagblatt vom 21.6.2014: „Frankenhardt: Windpark im Schäferwald - Giftmischer tötet Rotmilane“

Qualvoller Tod von auf der EU-Artenschutzrichtlinie stehenden und in ihrer Population stark gefährdeten Greifvögeln

Landtagsabgeordneter Dr. Friedrich Bullinger / MdL /(Schwäbisch Hall) richtet im Landtag Kleine Anfrage an BW-Landesregierung

 Forderung nach einem 2-jährigen Planungs-Moratorium an geplanten Windkraft-Standorten, an denen es aufgrund krimineller, durch Menschenhand herbeigeführter Totfunden seltener Arten kommt

Thematisierung des Vorgangs in Gesprächen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sowie BUND und NABU, die wir anläßlich unserer Demonstration am 28.6.2014 in Fellbach / Schwabenlandhalle führen werden    


(wm / 240614) - Mit dieser nicht nur alle „echten“ und an der Basis ehrenamtlich arbeitenden Naturschützer, sondern auch für große Teile der Bevölkerung alarmierenden Schlagzeile wartet das Hohenloher Tagblatt vom 21.6.2014 auf.

Danach belegt das jetzt vorliegende, behördlich bestätigte Untersuchungsergebnis zweifelsfrei, daß der Tod von 4 in der Nähe eines von der Verwaltungsgemeinschaft Crailsheim geplanten Windvorranggebiets im Schäferwald bei Frankenhardt aufgefundenen Rotmilane durch das hochgiftige und von der EU bereits seit dem Jahr 2002 verbotene Insektizid „E 605“ verursacht wurde, nachdem die Greifvögel von einem Giftmischer ausgelegte und wohl mit dem Gift durchtränkte Fleischköder bei ihrer Nahrungssuche gefressen hatten.




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 23.06.2014
Z e n s u r  und Behinderung der Meinungs- und Pressefreiheit in C r e g l i n g e n / Taubergrund

L o k a l p r e s s e  unterdrückt Windkraft-kritischen Leserbrief, der  I r r w e g e  der  G r ü n e n  im Kreisverband Bad Mergentheim anprangert

 

(wm / 220614) - Zur Unterstützung der BI „Rettet den Klosterwald“, Creglingen, haben wir nachfolgend geschilderten Vorgang (Leserbrief) in unsere Homepage eingestellt. Der Sachverhalt wird in einem Info-Blatt festgehalten, das vermutlich in den nächsten Tagen durch Briefkasteneinwurf an Haushalte in Creglingen verteilt wird.




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 21.06.2014
             Schwappt Heilbronner Bestechungsskandal nun auch auf                 Z E A G-Windpark-Auftragsvergabe in B o x b e r g über ?
Bürgerinitiative kritisiert mangelnde Transparenz bei Windpark-Auftragsvergabe an Heilbronner Energieversorger Z E A G
Zensur und Behinderung der Meinungsfreiheit: Lokalpresse unterdrückt Windkraft-kritischen Leserbrief, der offenkundige Missstände und mangelnde Transparenz bei Auftragsvergabe an Z E A G anprangert

  

I            Vorbemerkungen: Unterdrückung unbequemer Fragen durch Lokalpresse / Unterbliebene Veröffentlichung eines Windkraft-kritischen Leserbriefs, der fehlende Transparenz und offenkundige Verstöße bei der Auftragsvergabe an  Z E A G  zum Bau von 3 Windparks auf Boxberger Gemarkung anprangert

 

Den Lokalzeitungen „Fränkische Nachrichten“ und „Tauberzeitung“ wurde Anfang Mai 2014 vom Vorsitzenden unserer Bürgerinitiative, Egon Fahrbach (Bobstadt), ein Leserbrief nachfolgenden Inhalts zugeleitet, der die Begleitumstände der Auftragsvergabe zum Bau von 3 Windparks an den Heilbronner Energieversorger ZEAG kritisiert. Die für Dienstag, den 6.5.2014 in gekürzter Form vorgesehene und zunächst in Aussicht gestellte Veröffentlichung des Leserbriefs unterblieb in beiden Lokalzeitungen.

Wir sehen die Unterdrückung unseres Windkraft-kritischen Leserbriefs und dessen Nicht-Veröffentlichung als Zensur und Verstoß gegen die Meinungs- bzw. Pressefreiheit an.





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 20.06.2014
Keine künftig 2 0 0 m – 2 3 0 m (!!) hohe Windindustrieanlagen = Windmonster auf L a n g e n b u r g e r  G e m a r k u n g !

 

Keine großflächige Waldabholzung und Baum-Rodung wegen Windwahn- U n f u g: Kein N a t u r f r e v e l im Brüchlinger Wald!

 Wir bitten um Ihre Mithilfe: Unser Nutz- / Erholungswald darf nicht fallen !

 

W i s s e n  S i e…

 

...dass die Stadtverwaltung Langenburg den Bau eines W i n d p a r k s mit 18 (in Worten: achtzehn !!) Windindustrieanlagen im Brüchlinger Wald aktiv unterstützt, dem inklusive Infrastrukturmaßnahmen höchstwahrscheinlich eine Waldfläche in der Größe mehrerer Fußballfelder zum Opfer fallen würde und dessen WKA‘ s vermutlich annähernd so hoch oder noch höher würden als der S t u t t g a r t e r Fernsehturm, das U l m e r Münster oder der 
K ö l n e r Dom ?

...dass im Brüchlinger Wald auch seltene und vom Aussterben bedrohte Vogel- und Fledermausarten leben, von denen viele (ausdrücklich geschützt !) auf der „Roten 
E U-Artenschutzliste“
stehen ? ...und dass aus diesen Gründen viele andere Windkraft-Standorte wegen  V e r s t o ß  gegen Naturschutzgesetze schon abgelehnt wurden, und zwar von (verantwortungsvollen) Naturschutz-Behörden und oftmals auch vor den Verwaltungsgerichten ? …und daß das Umweltzentrum Schwäbisch Hall den Bau eines Windparks dort rigoros 
ablehnt ?  




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 18.06.2014
„Windkraft-Invest nicht ohne Risiko“

 

Kreissparkassen-Chef in Fulda warnt vor hochriskanten Windkraft-Investments  -  Baden-württembergische Genossenschaftsbanken empfehlen ihren Kunden Windkraft-Kapitalanlagen ! Wer hat Recht ?


(wm / 180614) -  Immer mehr Experten warnen vor allem Kleinanleger vor hochriskanten Windkraft-Kapitalanlagen. Sie verweisen in diesem Zusammenhang auf mehrere in letzter Zeit erfolgte spektakuläre Zusammenbrüche von Windkraft-Betriebsgesellschaften, die  -  gestützt auf meist völlig überzogene, durch „gekaufte“ Gutachter aus der Windkraft-Lobby erstellte Gefälligkeitsgutachten  -  zur Anlegergewinnung viel zu optimistische Windstrom-Ertragsprognosen abgegeben haben.

In diesen Fällen müssen die so vielfach „über den Tisch gezogenen“ Kapitalanleger Jahr für Jahr mit ansehen, wie ihr „sauer verdientes“ Anlegerkapital wie „Schnee in der Sonne schmilzt“, vielfach auf einen Totalverlust und eine vorzeitige Insolvenz zusteuernd, von Gewinnausschüttungen und Verzinsungen ganz zu schweigen; auch die mit Gewerbesteuer-Einnahmen aus Windkraft-Betrieb geköderte Standort-Kommune guckt ebenfalls „in die Röhre“…




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 16.06.2014
Bedrohung des J a g s t t a l s durch Windkraft-Giganten -Jagsttal Wiesen-Wanderung 2 0 1 4: Kritische Anmerkungen zum in Langenburg am 16.5.2014 gehaltenen Vortrag von Harald Ebner / MdB (Grüne)

(wm / 150614) - Die Jagsttal Wiesen-Wanderung 2014 wurde Mitte Mai zum 5. Mal durchgeführt. Sie ist mittlerweile nicht nur bei Natur-Liebhabern und Wanderern aller Altersgruppen weit über Hohenlohe hinaus bekannt und erfreut sich jährlich zunehmender Beliebtheit. Dies belegen kontinuierlich steigende Teilnehmer-Zahlen und die Besucher-Anfragen aus nah und fern zeigen, daß der „sanfte Tourismus“ entlang der Jagst und im weiteren Hohenloher Umfeld als Alleinstellungs-Merkmal ein Kapital zugunsten der Region und seiner Bürger darstellt, das noch lange nicht gehoben ist. Im Gegenteil: Das Konzept der Initiatoren, abseits des Massen-Tourismus verstärkt auf naturnahen Individual-Tourismus mit Erlebniswanderungen, Fahrrad-Touren u. ä. inmitten einer einzigartigen, Jahrhunderte alten und von den Vorfahren seit Generationen mit viel Liebe gepflegten und „in Ehren“ gehaltenen Kulturlandschaft zu setzen, scheint aufzugehen.





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 14.06.2014
Erneuerbare Energien: 4500-Seelen-Gemeinde F r e i a m t / Südbaden wird von der baden-württembergischen Landesregierung „über den grünen Klee“ als Windkraft-Vorzeige-Kommune gelobt  -  Vorspiegelung falscher Tatsachen

 Wie sieht die Realität aus ? Blick hinter die („Windkraft“)Kulissen in Südbaden

  

(wm / 060514) - Auf der Homepage der 4500-Seelen-Gemeinde Freiamt / Südbaden heißt es unter der Überschrift u.a.:

„Erneuerbare Energien in Freiamt  -  Wind, Sonne, Wasser: Fünf Windkraftanlagen mit einer Leistung von insgesamt 9.700 kW tragen ebenfalls zur positiven Energiebilanz bei. Etwa 350 Anteilseigner betreiben die Windkraftanlagen, sie sind in einer GmbH & Co. KG organisiert. Ein Verein zur Förderung der Windenergie in Freiamt betreibt umfangreiche Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.“





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 12.06.2014
Erinnerung auch in BW:  25.4.2014 = „Tag des Baumes“
     Überlegungen vor dem Hintergrund des wegen Windkraft-Unfug im Heilbronner            Land / Hohenlohe / Taubergrund vor allem durch Wald-Abholzung geplanten N a t u r f r e v e l s
Martin Luther: „Wenn ich wüßte, daß morgen die Welt unterginge, so würde ich noch heute einen Baum pflanzen…“

(wm / 200514) - In Deutschland und weltweit wird alljährlich am 25.4. durch Politik und Naturschutzverbände feierlich an den „Tag des Baumes“ erinnert. Er wurde am 25.4.1952 erstmals durch Bundespräsident Theodor Heuss begangen. Hierzu heißt es in Wikipedia:
„Der internationale Tag des Baumes geht auf Aktivitäten des amerikanischen Journalisten
Julius Sterling Morton zurück. 1872 beantragte er bei der Regierung von Nebraska die Arbor Day-Resolution, die binnen 20 Jahren in allen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten angenommen wurde. Ursprünglich am 10. April werden seither Bäume gepflanzt. Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Der Tag des Baumes wurde am 27. November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen. Der deutsche „Tag des Baumes“ wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn. In Deutschland wirbt der Naturschutzbund Deutschland am Tag des Waldes für seine Aktion „Wald-Pate“…“.




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 11.06.2014
Windrad Ingersheim und Pfingsten - der Wind ist Gott selbst

(ts/110614) - Während die einen zum Mühlentag an Pfingsten sich in der Ingersheimer Windkraftanlage zeigen lassen, wie man mit dieser Uralt-Technik den Wind mahlt, wählen andere den Weg in die echte Natur und auf die noch nicht von der Windkraftindustrie verschandelten Landschaften, z.B. die der Schwäbischen Alb, wie das Bild unten zeigt.

Was nun obige Überschrift angeht, da verweisen wir gerne auf den Monatsspruch für Juni 2014 der evangelischen Kirchengemeinde St. Andreas in Teltow (Brandenburg). Das erklärt auch, warum überall im Land immer wieder Gottesdienste an Windkraftanlagen durchgeführt werden. Während eine Trennung von Staat und Kirche kontrovers diskutiert wird, sollte eine Trennung von Technik und Kirche wohl nicht weiter diskutiert werden müssen.  

Wer sich noch  einen weiteren Pfingstbeitrag voller Lobhudeleien reinziehen möchte, darf sich den Artikel der letzten  Wochenausgabe  aus dem Ludwigsburger Wochenblatt antun.  Auch wenn der Autor meint, die Geschichte des Ingersheimer Windrads wäre schnell erzählt, fehlen in diesem Artikel einige doch wichtige Angaben über dieses Projekt.

Wer diese errät, kann möglicherweise eine Fahrt im sensiblen Aufzug des Windrads gewinnen. 


Was für eine Landschaft !!

Pfngsten 2014 - Blick von der alten Lichtensteiner Burg oberhalb Honaus in Richtung Engstingen


Foto: Thomas Schöller



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 07.05.2014
WiWo: Deutschlands letztes Idyll wird zerstört
Windkraftbranche schlägt im Pfälzer Wald erbarmungslos zu

(ts/050514) - Die Wirtschaftswoche berichtete am 3. Mai 2014 aus dem kleinen Örtchen Hofstätten im Pfälzer Wald, ca. 28 km von Kaiserslautern entfernt. Das Dorf hat gerade einmal hundert Einwohner und die Zufahrtsstraße endet mitten im Dorf und gehört somit laut der Wirtschaftswoche, zu den wenigen noch verbliebenen Sackgassendörfer nördlich der Alpen. Das bedeutete bisher Ruhe und Beschaulichkeit.

Doch damit wird bald Schluss sein, wenn es nach dem Willen der Verbandsgemeinde Annweiler geht und so schreibt der Autor des Artikels, Ferdinand Knauß, folgerichtig:

„Was Zweihundert Jahre Industrialisierung nicht schafften, wird nun, wenn kein Wunder geschieht, der so genannten Energiewende gelingen. Im nächsten Jahr werden auf den Bergen um Hofstätten herum bis zu vierzig Windräder aufgestellt.“


Windkraftfrevel im Hunsrück - eine unfassbare Naturzerstörung


Wer sich also alsbald von bis zu 40 WKAs umzingelt sieht, muss zwangsläufig in Panik geraten. Ruhe weg, Immobilien nichts mehr wert weil unverkäuflich, das werden die Fakten sein und auch der Wald stirbt weiter, Stück für Stück.

Morgens werden die Bewohner von zwei Hähnen geweckt, die um die Wette krähen, heißt es im Artikel. Zum Wecken werden  die Hofstättener Einwohner dann die beiden Hähne wohl nicht mehr benötigen, das übernehmen dann die Windkraftanlagen. Wobei,  wer in der Nacht wegen der WKAs nicht mehr schlafen kann, muss auch nicht mehr geweckt werden.  Wie praktisch.

 

 Zum Artikel der WiWo  




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 05.05.2014
Tag des Lärms
Ärztekammer in Österreich warnt vor groß dimensionierten Windkraftanlagen

(ts/030514) – Die Ärztekammer Wien machte zum Tag des  „International Noise Awareness Day“  am 
30. April 2014, auf die zunehmenden gesundheitlichen  Risiken für die in der Umgebung dieser bis zu 230 Meter hohen Ungetüme lebenden Bevölkerung  aufmerksam.

Auch diese Ärztekammer fordert nunmehr nun endlich umfassende Studien zu den möglichen gesundheitsgefährdenden Auswirkungen von Windkraftanlagen, sowie einen Mindestabstand in besiedelten Gebieten und schreibt dazu:

„Da sich bei Anrainern von Windkraftanlagen Beschwerden durch übermäßige und vor allem niederfrequente Schallentwicklung und Infraschall häuften, seien umfassende Untersuchungen hinsichtlich etwaiger gesundheitsschädlicher Auswirkungen unabdingbar".

Man kann sich der Meinung des Referenten für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien, Piero Lercher nur anschließen, wenn er fordert:

"Befindlichkeitsstörungen von Anrainern müssen aus medizinischer Sicht ernst genommen werden, auch dann, wenn diese oftmals einem sogenannten 'Nocebo'-Phänomen zugeordnet werden."

Mindestens eine führende „Persönlichkeit“ aus den Reihen der Betreiber der Ingersheimer Windkraftanlage, hatte seit Start dieses unsinnigen Windrades die Beschwerden bezgl. der immer wieder auftretenden Lärmbelästigung (je nach Windrichtung und Windstärke), als einen solchen Nocebo-Effekt abgetan.

Hier macht man es sich definitiv zu einfach und diese Behauptung ist gelinde gesagt unverschämt.

 
 

 Zur Pressemitteilung der Ärztekammer Wien  



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 03.05.2014
Eilmeldung: Windräder auf Buocher Höhe werden abgelehnt
Gemeinde Korb lehnt Windkraftanlagen auf der Buocher Höhe ab

(ts/030514) –  Wie der SRW gestern Mittag vermeldete, beschloß der Gemeinderat in Korb mit großer Mehrheit, die Vorrangfläche auf der Buocher Höhe nicht freizugeben und fordert auch Waiblingen auf, sich dieser Position anzuschliessen.  Wie bekannt, ist der Waiblinger OB Andreas Hesky die treibende Kraft bezgl. der Windkraftpläne mit fünf Windkraftanlagen ( jeweils mit 
210 m Gesamthöhe)auf der Buocher Höhe. 


Heute findet zwischen 11 Uhr und 13 Uhr 
vor Ort ein Hubschrauberflug statt, der die Gesamthöhe der Windräder anzeigen soll.
Da werden wohl einige Augen machen. 

Wir empfehlen daher auch zusätzlich eine  Wanderung  zu den Grunbacher Wasserfällen, die das Gebiet um die geplanten Standorte mit einbezieht.



                 

Trinwasserschuzgebiet im Bereich Buocher Höhe
Foto: Thomas Schöller


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 02.05.2014
Windräder wirken wie Fremdkörper
10 Windkraftanlagen direkt vor der Haustüre

(ts/020514) – Das Bayerische Fernsehen berichtete Ende März 2014 aus dem kleinen Ort Raitenbuch in der Gemeinde Berching (Oberpfalz), über die nunmehr schon von 10 Windkraftanlagen umzingelten Bewohner des Ortes. Einer davon, nämlich Manfred Rackl berichtete wie folgt:

"Das ist wie ein Flugzeug, das ständig kreist und nicht mehr weiter fliegt. In der Nacht die störenden Blinklichter, tagsüber dann die Geräuschkulisse. Also für die Bürger wirken diese Windräder wie Fremdkörper."

Jetzt stellt sich im nachhinein auch noch heraus, dass die Windkraftanlagen in unmittelbarer Nähe zu einer Erdbebenmeßstation stehen und der Gipfel ist, diese Station haben die Genehmigungsbehörden gar nicht berücksichtigt und schlichtweg einfach vergessen.

Die Arbeit dieser Meßstation ist nunmehr stark gefährdet und in Frage gestellt worden, weil die Geräusche der Windkraftanlagen und die davon ausgehenden Schwingungen die über den Boden abgeleitet werden, die hochempfindlichen Meßgeräte stören. Daher gilt im Umkreis von 5 km von solchen Meßstationen ein Bauverbot für WKAs.

Nun ja, wie immer wo der Windwahn lauert, bilden sich Bürgerinitiativen und das ist gut so, denn im Gebiet um  Berching herum sollen noch weitere hinzukommen.


Artikel leider nicht mehr Online (17.06.2015)

Nachtrag zu unserem letzten Artikel „Hurra, Hurra – Willkommen in der JVA ?“, ein Bericht des NDR-Fernsehens über die insolvente Windkraftfirma Windwärts. Drum prüfe wer sich (fast) ewig bindet, ob sich nicht doch noch etwas Besseres findet:



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 29.04.2014
Hurra, Hurra – Willkommen in der JVA ?
Verbraucherzentale für Kapitalanleger (VzfK e.V.) warnt Deutsche Bank vor Windkraft-Engagements
Offener Brief an die Deutsche Bank

(ts 280414) – Die Verbraucherzentrale für Kapitalanleger, kurz VzfK e.V., warnt in einem offenen Brief die Deutsche Bank vor Engagements in Bereich der sogenannten Erneuerbaren Energien. Konkret wurde auch die Kundenbeziehung der Deutschen Bank zum Projektentwickler Juwi aus dem pfälzischen Wörrstadt angesprochen. Juwi war in den letzten Monaten durch diverse Vorgänge in die Schlagzeilen gekommen, z.B. wegen eines möglichen  Korruptionsskandals . Mehr  Infos zu weiteren Aktivitäten von Juwi gibt es auch  hier .

Deshalb bittet der VzfK e.V. die deutsche Bank um eine kritische Prüfung des Kreditengagements bei dem in die Kritik geratenen Projektentwickler Juwi AG.

Die in den letzten Monaten eingereichten Insolvenzanträge von Firmen wie Prokon, Windwärts, Windreich, Solar Millennium AG, lassen ebenfalls grüßen. Da kann es schnell mal geschehen, dass die Inhaber und Betreiber dieser Firmen, aber auch die Vermittler von Anteilen an diesen Firmen, wie z.B. von Genußrechten, Anleihen oder Genossenschaftsanteilen, schnell mit 
 einem Bein im Knast  stehen können.


auch hierhin schicken Sonne und Wind keine Rechnung, oder?

Bleibt noch zu erwähnen, dass deshalb auch der VzfK e.V. unter Verweis auf den Sachverständigenrat der Bundesregierung davon ausgeht, dass das EEG-System kollabieren müsse, sprich die Energiewende droht zu scheitern.

Gleiches hat auch erst kürzlich unser Superminister Sigmar Gabriel (SPD), in einer Ansprache bei der Solarfirma SMA in Kassel den verdutzten Anwesenden Vertretern von Firmen und seinen SPD-Genossen mittenmang ins Gesicht gesagt (hier und hier).

Leider wischt die rot/grüne Baden-Württembergische Landesregierung solche Bedenken und Warnungen, wie sie jetzt vom VzfK e.V. und nun sogar aus den eigenen Reihen kommen und trotz immer stärker werdenden Proteste aus der Bevölkerung gegen unsinnige Windkraftprojekte an windschwachen Standorten in BW, weiterhin einfach vom Tisch. Die Minister Kretschmann, Untersteller und Bonde, sowie große Teile der sogenannten Natur- und Umweltschutz-
organisationen wie Nabu und vor allen Dingen die Firma (siehe hier und hierBund für Umwelt und Naturschutz (BUND), verfahren weiterhin ohne wirklich echte Rücksichtnahme auf  Mensch und Natur, eher nach dem Motto des ehemaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR, 
Erich Honecker:

Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Das diese Verhaltensweise nicht immer funktioniert … ?!






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 25.04.2014
Irischer Aufstand
Tausende protestieren in Dublin gegen den großen Windkraft-Betrug

(ts/250414) - Nach Angaben der Polizei waren es bis zu 10.000 Menschen, die sich vor einer Woche zu einem Protestmarsch durch Dublin getroffen haben.  Sie alle machten ihren Unmut über die Windkraft-Politik der irischen Regierung öffentlich.

Einer der Hauptgründe des Protestes sind die auch in Irland immer weiter steigenden Strompreise, ausgelöst durch die neuen instabilen Energien.  Das kommt uns doch bekannt vor? Aber auch weitere schwerwiegende Gründe werden angeführt, wie etwa

  • den Aufbau einer doppelten Stromversorgung

  • Lärm und Schattenschlag der von Windkraftanlagen betroffenen Anwohner

  • Landschaftsverschandelung

  • Wertverlust der sich in der Nähe von Windparks befindlichen Immobilien

  • Gefährdung von seltenen Vogel- und Fledermausarten

... und vieles mehr.

Dann muß man sich mal den Irrsinn vor Augen führen, dass nach einem Bericht von independent.ie, in Irland im Jahr 2013 zehn Millionen Euro an die Windkraftbetreiber dafür gezahlt wurden, dass diese keinen Strom produzieren. Diese Kosten wurden natürlich, wen wird es wundern, an die Verbraucher weiter gegeben. 

Mehr dazu hier:

 Irish Uprising 

 Zahlungen an Windfarm-Besitzer 



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 09.04.2014
Wirtschaftlichkeit einer Windkraftanlage
Warum die Windkraft in Baden-Württemberg langfristig ein Mißerfolg sein wird
(ts/080414) - Wer sich für die Wirtschaftlichkeit einer Windkraftanlage interessiert und womöglich sogar noch Geld in einem Windkraftprojekt anlegen möchte, sollte sich unbedingt mal auf den Seiten von Ulrich Richter umsehen. An Hand eines Fallbeispiels kann sich jedermann vor Augen führen, wie eine Windkraft-Investition in windschwachen Gegenden, Baden-Würtemberg gehört da in weiten Teilen ebenfalls dazu, schnell ins Minus laufen kann und Jahr für Jahr nur Verluste produziert.

Auszug aus seinem Fazit (Hervorhebung durch uns):

"Bei einer voraussichtlichen durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 5,7 m/s ist nicht davon auszugehen, dass eine Anlagen mit einem wirtschaftlichen Erfolg betrieben werden kann.

Selbst bei optimistischsten Annahmen bezüglich der Ertragsseite und vielen noch unbekannten und daher nicht eingeflossenen Kostenfaktoren bzw. deren konkreten Zahlen, ergibt sich eine jährliche Unterdeckung/Verlust von ca. 124.000 Euro.

Diese Unterdeckung wird sich nach dem Prinzip der Eigentümer und den Haftungsbedingungen auf die Renditeerwartung der Investoren niederschlagen.

Dies kann im Extremfall nicht nur zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen, sondern zu weiteren Forderungen, die sich auch an das Privatvermögen der Investoren besonders bei Privatpersonen richten. (vgl. Prospekte: Quelle)

Sollte die betroffene Gemeinde als Investor oder Miteigentümer auftreten, so muss bedacht werden, dass mit einem Mittelabfluss zu rechnen ist, den die Bürger auf kommunaler Ebene ausgleichen müssen.

Privatpersonen als Anleger sollten die vielen und sehr substanziellen Risiken
im Auge behalten, wenn sie ernsthaft über ein Investment bezüglich dieser Anlagen nachdenken."

Wie sieht es nun eigentlich bei der Ingersheimer Energiegenossenschaft aus? Kein Ahnung, denn nach 2010 und 2011, steht für 2012 die Bilanz mit den ersten Erträgen aus der Einspeisung nach wir vor zur Veröffentlichung an und ist eigentlich zeitlich überfällig. Also Gruß nach Ingersheim, jetzt aber mal Butter bei die Fische.




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 05.04.2014
Die große Transformation – Öko-Faschismus auf dem Vormarsch ?
Die „Ideen“ und Forderungen der selbsternannten Klimaschützer und Energiewender werden immer dreister.

(ts/040414) – An einem Tag im Mai 2015, mehrere vermummte und bewaffnete Gestalten dringen auf ein Grundstück in einem Bremer Vorort ein. Mit einem eindringlichen: „hier spricht die Klimapolizei, machen Sie die Türe auf“, verschaffen sich diese Personen den Zutritt zu den Räumlichkeiten der Familie Obersteller. Ziel und Zweck dieser Aktion, die seit dem 1. Januar 2015 völlig legal ist, weil durch ein im Herbst 2014 durch den Bremer Senat beschlossenen Ermächtigung gedeckt, ist das Aufspüren von illegalen Elektro-Heizungen.  

Sie halten das für Fiktion? Nun, da haben Sie die Rechnung nicht ohne den grünen Umweltsenator Joachim Lohse aus Bremen gemacht. Er will, um das Klima zu retten, Elektroheizungen in Zukunft verbieten und um das auch durchsetzen zu können, sollen dann Mitarbeiter  zukünftig ermächtigt werden, in Ausübung ihres Amtes Grundstücke und bauliche Anlagen einschließlich Wohnungen zu betreten, um solcherlei wärmende Kohlendioxidschleudern aufzuspüren. So wie es aussieht, bedarf es hierzu nicht einmal mehr eines richterlichen Durchsuchungsbeschlußes. 

Damit findet zum wiederholten Male (z.B. EEWärmeG, §11) ein Angriff auf den Artikel 13 des Grundgesetztes  statt, nämlich die Aufhebung der Unverletzlichkeit der Wohnung. Wer sich einer Durchsuchung verweigert, kann demnach also durchaus mit dem Eingangs beschriebenen Szenario rechnen. Wir wissen ja von anderen Gesetzen wie das dann weiter gehen könnte, erst 
die Elektroheizungen, dann die Ölheizungen und wenn wir schon gerade die Bude auf den Kopf stellen, schauen wir auch gleich nach, ob noch herkömmliche Glühbirnen eingesetzt werden und im Keller vielleicht auch noch ein dieselbetriebenes Notstromaggregat zu finden ist. Letzteres wurde erst vor kurzem angeschafft, um einem eventuellen durch die verteuerbaren Energien ausgelösten Stromausfall vorzubeugen.



GRÜN wirkt, das neue Modell eines
deutschen Autoherstellers kommt gut an.


Da klingt eine weitere Forderung von Michael Groschek (SPD), Verkehrsminister in Nordrhein-Westfalen, schon fast harmlos. Er möchte, dass die Kunden selbst ihre Pakete in den lokalen Logistikcentern von Amazon und Co. abholen sollen, weil es schlicht zu billig wäre, dass Pakete direkt zugestellt werden. Er sieht den wachsenden Päckchen-Berg als Problem an. Die „Welt“ berichtete im Dezember 2011, dass vor Weihnachten an einem Tag 2,8 Millionen Produktbestellungen bei Amazon eingingen. Das wird dann lustig, wenn sich die Besteller zu zehntausenden mit ihren privaten Fahrzeugen auf den Weg zum Auslieferungszentrum machen. Und das dann Tag für Tag, bzw.  Nacht für Nacht, weil viele natürlich tagsüber keine Zeit haben.

Unsere Politikdarsteller haben zunehmend den Bezug zur Realität verloren. Das zeigen obige Beispiele zweifelsfrei auf. Dazu passt auch, um noch kurz auf die Windkraft einzugehen, die Meldung in der WAZ vom 31.3.2014. NRW-Umweltminister Johannes Remmel will den Bau neuer Windräder im Wald ausweiten und das trotz zahlreicher Proteste der Bürger. Dabei sollte Herr Remmel sich lieber um die ebenfalls durch die Energiewende in die Schieflage gekommenen Stadtwerke  kümmern.  Sein Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) hatte im März 2014 vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch der Stadtwerke gewarnt ( hier ). Laut Duin hat sich für 75 Prozent der Stadtwerke die wirtschaftliche Lage in den vergangenen drei Jahren verschlechtert. Woran das wohl liegen mag?

Alles in allem, die große Transformation des WBGU trägt also schon Früchte und ist voll im Gange. Auf der Seite von Gerhard Breunig (Partei der Vernunft) heißt es dazu:

 „Das Vorhaben der „Großen Transformation“ ist letztendlich der Plan, ein Armutsregime in Deutschland aufzubauen. Der beschriebene Gesellschaftsvertrag ist lediglich ein philosophisches Konstrukt, das mit einem freiwilligen Vertrag nichts zu tun hat. Er ist eher ein Vehikel, das die Selbstentmachtung des gewählten Parlaments bezweckt und die Demokratie abschafft. Es werden Änderungen der Verfassung und massive Einschränkungen der Freiheitsrechte folgen. Die Legende vom „Gesellschaftsvertrag“ ist ein Eupherismus für die Vorbereitungsschritte zur Errichtung einer totalitären grünen Diktatur.“

Träumt also weiter ihr Schlafschafe, oder wacht endlich auf, bevor es zu spät ist, noch eine
 eigene Meinung  haben zu dürfen.

 

 SWAT-TEAM Elektroheizung 

 Ökopolizei auf der Matte 

 Trotz Protest - Wälder weg für Windkraft  

 Die "große Transformation"  

 



www.gegenwind-husarenhof.de


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 02.04.2014
Hubert Weigers Worte und Taten
Eine Abrechnung von Freiherr Ennoch zu Guttenberg mit Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND und des Bund Naturschutz e.V.
(ts/020414) - Wir stellen hier das Script ein, das von Herrn Ennoch zu Guttenberg vor kurzem veröffentlichte wurde.

Auszüge aus dem Vorwort

Klaus Arbter „BILDER MEINER LANDSCHAFT“, 2. Auflage, 2012

mit Kommentaren von ENOCH ZU GUTTENBERG



verfasst von HUBERT WEIGER, 

Vorsitzender des BUND und des Bund Naturschutz in Bayern e. V.

mit Kommentaren von ENOCH ZU GUTTENBERG


Hubert Weiger: „Eigentlich sind die Wurzeln des Naturschutzes im Landschaftsschutz zu suchen.“

Enoch zu Guttenberg: „Das, Professor Dr. Weiger, ist die Wahrheit! Nichts als die Wahrheit! Aber zu welchem Judas-Lohn sind diese Wurzeln zerstört, verraten und verkauft worden!“


Huber Weiger:„Die traditionell arten- und strukturreiche Kulturlandschaft ist zunehmend durch ungestoppten Flächenverbrauch bedroht.“

Enoch zu Guttenberg: „Auch diese Feststellung des BUND-Vorsitzenden ist wieder nichts als die Wahrheit! Aber eine entlarvende Wahrheit, bedenkt man den bisher rasantesten Flächen- und Horizontverbrauch aller Zeiten in unserem Land durch Windkraft- und Solaranlagen.

Und dennoch gehen Prof. Dr. Weiger die brutalen Vergewaltigungen von Natur- und  Landschaft immer noch zu langsam. Anders sind seine Appelle an die bayerische Staatsregierung zur Beschleunigung des Windkraftausbaus nicht zu verstehen.

Es ist ein Hinterhofwitz der Naturschutzes, dass gerade der Vorsitzende des "Bund Umwelt und Naturschutz" die Windkraftindustrialisierung ausgerechnet in Landschaftsschutzgebieten und in Naturparks fördert und erklärt, im Straßenverkehr würden noch mehr Vögel getötet. So könnten sich auch die kriminellen Vogelfänger in Südeuropa herausreden.

Schwarzstörche, See-und Fischadler, Uhus, Rotmilane und Fledermäuse finden sich eben nicht auf der Totenliste des Straßenverkehrs. Auch ist es nicht mehr zu übertreffender Zynismus, die horrende Zahlen toter Tiere gegenzurechnen.“


Hubert Weiger: „Das Bekenntnis zur Schönheit einer Landschaft und deren Schutzwürdigkeit ist Voraussetzung für einen wirkungsvollen ganzheitlichen und auch emotionalen Naturschutz.“

Enoch zu Guttenberg: „Die Frage nach der Glaubwürdigkeit des Urhebers dieser Weisheit erledigt sich von selbst. Der von skrupellosen Vandalen in Naturparks und Landschaftsschutzgebieten durch Windradindustrie gewonnene Strom wird dann auch noch verlogen als "Öko- oder Naturstrom" gepriesen.“


Hubert Weiger: „Wir müssen heute mehr denn je mit der Schönheit gegen die Hässlichkeit kämpfen. Werden wir auch bald ins Museum gehen, um schöne Landschaften zu betrachten?“

Enoch zu Guttenberg: „Diese Frage des Professors kann getrost mit „JA“ beantwortet werden, jedenfalls solange, wie der BUND weiter seine zynische Energiepolitik betreibt.“


Hubert Weiger: „Auch werden Naturzerstörungen nun genau bilanziert und berechnet. Mit diesen Mitteln und Begriffen werden mittlerweile auch Straßen, Atomkraftwerke oder Flächenverbrauch „nachhaltig“ und mit komplexen Zahlenspielereien und sogenannten Ausgleichsmaßnahmen schöngerechnet.“

Enoch zu Guttenberg: „Ob die ehrenamtlichen BUND-Chargen vor Ort überhaupt wissen, was ihr oberster Dienstherr da verkündet? Ist nicht das "Schönrechnen" bei Windkraftanlagen oft ihr tägliches Brot? Oder sind tatsächlich Windräder, wie das ein vom Bund Naturschutz in Bayern dekorierter Bürgermeister die Presse wissen ließ, eine „Bereicherung der eher einfachen Landschaft im Naturpark Frankenwald“? Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg ist ja auch hingerissen von der Ästhetik dieser monströsen Industrietürme. Und gilt das Gleiche auch für die unzähligen Hektar Fotovoltaik-Anlagen mitten in unseren Naturparks?

Eigentlich müsste doch der BUND alle im Handel befindlichen Exemplare dieses hinreißend schönen Buches "BILDER MEINER LANDSCHAFT" von Klaus Arbter aufkaufen und einstampfen. Geld dürfte keine Rolle spielen, denn davon verdient der BUND auf seine Weise genug.

Noch vor kurzem haben viele Millionen Menschen dem ADAC vertraut. Hoffentlich lassen die Sonntagsreden des Landschaftsästheten Prof. Dr. Weiger gemessen an seinen Taten nicht ähnlich Böses erwarten. Vorerst vielleicht noch nicht, denn ein paar vom BUND hochherzig als schützenswert beschiedene Fleckchen gibt es noch in unserem Land. Sie werden vehement verteidigt – als "Landschaftsmuseen" eben. Da hat der Professor Weiger mit seiner „weisen“ Voraussicht schon recht.“

Guttenberg, den 31. März 2014


www.gegenwind-husarenhof.de



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