Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof
Keine Windkraftanlage zwischen Ingersheim und Husarenhof

  Berichte der Bürgerinitiative:


   Bietigheimer Zeitung vom 26.1.2013  -  L e s e r b r i e f  zum Windrad in         I n g e r s h e i m: „Ein Windrad steht im Walde“

  
(wm / 270113)  -  Die Bietigheimer Zeitung hat in ihrer Ausgabe vom 29.1.2013 unter der Überschrift „Ein Windrad steht im Walde“ einen windkraft-kritischen Leserbrief einer Ingersheimer Leserin veröffentlicht, der unserer Meinung nach die…

·     …äußerst kritische Einstellung Ingersheimer Bürger zur im April 2012 in Betrieb gegangenen, rd. 180 m hohen ersten Windindustrieanlage und

·     …in der Ingersheimer Bevölkerung immer stärker sich niederschlagende Ablehnung einer weiteren, im Falle ihres Baus noch näher an die Ingersheimer Wohnbevölkerung und an die Hangkante zum Neckartal heranrückenden zweiten Windindustrieanlage  -  dann aufgrund des zwischenzeitlich eingetretenen technischen Fortschritts möglicherweise bis zu 230 m hoch  und vor allem die Bevölkerung in Kleiningersheim negativ betreffend  -   

treffend zum Ausdruck bringt.

Eigentlich müßte der in Anlehnung an ein bekanntes Kindergedicht entnommene Satz „Ein Windrad steht im Walde“ fortgeführt werden mit „…ganz still und stumm…“.

Genau dies ist jedoch bei der Ingersheimer Windindustrieanlage gerade nicht zutreffend, da die Windkraftanlage zwar tagsüber vor allem an vielen windstillen, lauen Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- und Wintertagen mangels Windaufkommen „still und stumm“  -  wie jedermann durch eigene Beobachtung selbst feststellen konnte  -  steht, zu Lasten der Bewohner

·         im Besigheimer Weiler Husarenhof,

·         im Ingersheimer Aussiedlerbetrieb Lerchenhof

·         in der Besigheimer Wartturmsiedlung („Korea“)

·         in Groß- und Kleiningersheim

jedoch vor allem n a c h t s  -  wenn absolute N a c h t r u h e herrscht, die Bewohner „im Bett sind“, ungestört schlafen wollen, kein Verkehrslärm durch Berufsverkehr u.a. herrscht und die Fenster (vor allem im Frühling, Sommer und Herbst, wenn die Fenster offen sind  -  eben gerade n i c h t „still und stumm“ steht, sondern bei entsprechender Windrichtung durch Rotordrehungen zumindest gewöhnungsbedürftige G e r ä u s c h e produziert, deren Lärmpegel je nach sich verändernder Windrichtung und unterschiedlicher Intensität des aufkommenden Windes des öfteren variiert und die den Bewohnern  -  vor allem bei denjenigen, die aufgrund viel zu geringer Sicherheits- und Mindestabstände unmittelbar den Lärm-Immissionen innerhalb des Wirkungskreises der WKA am stärksten ausgesetzt sind  -  schon manche 
s c h l a f l o s e  N a c h t beschert hat.

Hinsichtlich der während der Planungs-, Genehmigungs- und Bauphase 
(Jahr 2010 / 2011  / April 2012) oft  -  z.B. von der Ingersheimer Gemeindeverwaltung, den dem  Windkraft-Bau zustimmenden Ingersheimer Gemeinderäten und auch „hinter vorgehaltener Hand“ von den Genehmigungsbehörden sowie von der trotz dieser bekannt gewordenen Mißstände auch hier „still“ und „stumm“ schweigenden Lokalpresse u.a.  -  angesichts dieser schon sehr frühzeitig geltend gemachten Bedenken wenn überhaupt  -  lange Zeit nur milde belächelten und insgeheim als „Querulanten“ eingestuften, in unmittelbarer Nähe zur WKA lebenden Bewohner sehen sich diese in ihren Befürchtungen jetzt vollauf bestätigt.

Sie sehen sich vor allem auch deshalb bestätigt,

·         wenn die in unmittelbarer Nähe zur Windindustrieanlage lebenden und ob der nächtlichen Rotorengeräusche sich oft in ihrer Nachtruhe gestört fühlende Bewohner des öfteren nachts registrieren und beobachten, wie Personen aus dem den durch WKA-Lärm belästigten Bürgern bekannten Wind-Genossenkreis in ihren ebenfalls den gestörten Bürgern bekannten Autos bei geöffnetem Fenster „auf Horchposten sitzen“, um sich vom bei entsprechender Windrichtung von den Rotorendrehungen ausgehendem Lärmpegel „mit eigenen Ohren“ selbst einen eigenen Eindruck verschaffen zu können und

·         wenn im Umfeld der Windindustrieanlage lebende Bürger beobachten, wie bisher kaum eine Woche vergeht, in der Servicepersonal / Techniker u.a. der Herstellerfirma vor Ort anwesend sind, um diese jetzt auch von Bürgern in Ingersheim wahrgenommene, als Störung empfundene Lärm-Belästigungen und vermutlich auch andere, in der Öffentlichkeit noch nicht bekannte Störungen zu beseitigen.

Vor dem Hintergrund der jetzt von den im Wirkungskreis der Windindustrieanlage lebenden Bürgern frühzeitig geäußerten, jetzt nach WKA-Inbetriebnahme  -  zu Lasten von Bürgern  -  eingetretenen Befürchtungen bleibt zu hoffen, daß sich die im unmittelbaren Umfeld lebenden Bürger  -  vor allem in Ingersheim (Kleiningersheim) und Besigheim (Wartturmsiedlung, Husarenhof)  -  angesichts der von der Gemeindeverwaltung Ingersheim, von Mitgliedern des Ingersheimer Gemeinderats und von den Ingersheimer Windkraft-Genossen forcierten Pläner zum Bau einer zweiten, nach näher an die Bürger in Ingersheim heran rückenden Windindustrieanlage rechtzeitig wehren, um „das Schlimmste verhindern“ zu können… 

Zu hoffen bleibt weiterhin, das das mit dem Fall befaßte Verwaltungsgericht Stuttgart angesichts der nach WKA-Inbetriebnahme jetzt bekannt gewordenen Nachtruhe-Störungen das „richtige“ Urteil fällt… 

  

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“




„Gegenwind Husarenhof“ / Windkraft und unsere Sicht der Dinge zunehmend im Fokus wissenschaftlicher Recherchen…

Studentinnen der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen (HVF), Ludwigsburg, interessieren sich im Rahmen ihres Studiums für BI „Gegenwind Husarenhof“…


(wm / 081212) - Die Auseinandersetzung in Ingersheim / Besigheim (Husarenhof) zum Thema „Windkraft“ und unsere Sicht der Dinge stößt zunehmend auch auf Interesse im Bereich wissenschaftlicher Forschung. Nachdem wir schon mehrfach für wissenschaftliche Untersuchungen verschiedener Fachrichtungen mehrerer Forschungseinrichtungen zur Verfügung standen, hat uns nun auch eine Anfrage eines Teams der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen, Ludwigsburg, erreicht, der wir gerne im Laufe des Januar 2013 nachkommen.

Die Studentinnen interessieren sich im Rahmen ihres Fachprojekts zum Thema „Bürgerbeteiligung im Bereich Energieversorgung und Klimaschutz“ auch „für das Projekt Windkraftanlage in Ingersheim“ und die dort stattfindende Auseinandersetzung. 

Die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen (HVF), Ludwigsburg, ist neben Kehl die Kaderschmiede des Landes Baden-Württemberg für die Ausbildung im Bereich der öffentlichen Verwaltung / Finanzverwaltung, wo die öffentliche Verwaltung unseres Bundeslandes ihren Nachwuchs für die Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst rekrutiert. An der Hochschule studieren angehende Beamte des gehobenen Dienstes in derzeit vier grundständigen Studiengängen. 


Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“



www.gegenwind-husarenhof.de

Ende des Windkraft-Geschäftsjahrs 2012 naht…

Der anstehende Jahreswechsel 2012 / 2013 zeigt es unmißverständlich und  -  jetzt schon  -  “schwarz auf weiß”:


Windkraft-Betriebsgesellschaften müssen für das 12 Monate umfassende Geschäftsjahr 2012 zum Bilanzstichtag 31.12.2012 „die Hosen runter lassen“ und werden zum Nachteil der Kapitalanleger   -  vor allem im windschwachen südlichen Binnenland (Baden-Württemberg, Bayern) und wie schon oft zuvor  -  desaströse Zahlen ausweisen…


Was lassen sich die Wind-Märchenerzähler „landauf landab“ -  wie z.B. in Ingersheim  -  jetzt einfallen, um ihre wegen des blamablen Jahresverlusts wieder bitterlich enttäuschten, meist ideologisierten Kapitalanleger auch weiterhin „bei Laune zu halten ?“


Werden die blamablen Jahresabschluß-Zahlen von der weitgehend unkritisch berichtenden Regional- und Lokalpresse ein weiteres Mal  -  wohl bewußt und mit eindeutiger Absicht  -  (dem „grün-roten“ Zeitgeist folgend) geschönt, einseitig dargestellt oder gar verschwiegen ?


Vor allem im vergleichsweise windarmen südlichen Binnenland wird der dort verstärkt auftretende Windkraft-Schwindel durch die Zahlen des Jahresabschlusses dokumentiert !


(wm / 301112) - Für die meisten Windkraft-Betriebsgesellschaften geht zum 31.12.2012 einmal mehr und wie schon oft zuvor ein weiteres, desaströses Horror-Geschäftsjahr zu Ende, denn:

Einmal mehr müssen sie in ihrem gesetzlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften unterliegenden Jahresabschluß der interessierten Öffentlichkeit  -  vor allem jedoch ihren einmal mehr ob der Präsentation eines weiteren Verlust-Abschlusses meist zutiefst enttäuschten Kapitalanlegern  -  gegenüber einen wegen jahresdurchschnittlich schwachem Windaufkommen blamablen Verlust-Jahresabschluß vorlegen, und eine Besserung der jämmerlichen Jahresabschluß-Zahlen  -  geschweige denn ein Gewinnabschluß bzw. die Erwirtschaftung einer angemessenen Verzinsung  -  ist auch bis auf weiteres  -  vor allem im windschwachen Binnenland  -  oft nicht in Sicht, trotz der von den Stromverbrauchern über gesetzliche Zwangs-Umlagen in die Strompreise einkalkulierten Einspeisevergütung, die als nicht versiegende „cash-cow“ in der Gewinn- und Verlustrechnung der Windkraft-Betriebsgesellschaften (= Wind-Initiatoren) 20 Jahre lang zu gesetzlich garantierten Einnahmen = Erträgen führt, die sich jedoch zu Lasten der Stromverbraucher in einer dadurch empfindlich immer höher werdenden Stromrechnung niederschlägt …

…nicht zuletzt dieser schon lange zum Exzess ausgeartete und nur in Deutschland  -  und sonst in keinem anderen Land der Welt, vergleichsweise noch nicht einmal in „Bananenrepubliken“  -  von der Windkraft-Lobby angeschobene und durch unfähige „Armleuchter“-Politiker auf Bundes- und Landesebene staatlich verfügte Subventions-Unfug ist Ursache dafür, daß wegen jährlich oft mehrfach zweistellig steigenden Stromrechnungen den dadurch übermäßig stark belasteten ca. 700000 einkommensschwachen Stromverbrauchern (Rentner, Aushilfskräfte, 400 €-Jobber, Hartz IV-Empfänger, Allein-Erziehende und weitere sozial Schwache u.a.) von den Stromversorgern „einfach so“ und kurzerhand  der Strom “abgedreht“ wird, jetzt, wo Weihnachten „vor der Tür steht“ und Anzeichen bestehen, daß es zu einem langen und harten Winter kommen könnte… … und es könnte durchaus wieder vorkommen, daß „Abgeklemmte“ unsachgemäß an Gasleitungen hantieren, um die Gasleitung freizuschalten, mit der ab und zu in der Vergangenheit vorgekommenen Konsequenz, daß einzelne Häuser und Wohnungen „in die Luft fliegen…“

Die jährlich als Einspeisevergütung über die 20 Jahre lang laufenden Garantien gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) an die Einspeiser regenerativen Stroms (Wind- und Wasserkraft, Geothermie, Biogas, Photovoltaik) nach dem Gießkannenprinzip flächendeckend ausgeschütteten, sich als Stromkostentreiber auswirkenden Subventionen betragen mittlerweile rd. 20 Milliarden € pro Jahr, der Löwenanteil davon entfällt auf Photovoltaik und Windkraft.

Sie fallen seit Inkrafttreten des EEG im Jahr 2001 jährlich an und haben mittlerweile den Stand von rd. 80 Milliarden € erreicht.

Wegen des nach wie vor unvermindert anhaltenden Zubaus von Photovoltaik- und Windindustrieanlagen dürfte spätestens im Jahr 2014 die 100-Milliarden€-Schwelle überschritten werden… …Bisher wurden rd. 24000 Windindustrieanlagen bundesweit installiert, wegen den von SPD und Grünen massiv forcierten Ausbauplänen und wegen des unvermindert anhaltenden Zubaus dürfte der Subventions-Unfug weiter „explodieren“…

Nach dem Motto „…den seinen gibt‘ s der Herr im Schlaf…“ erhalten die Einspeiser -  d.h. auch die Windkraft-Initiatoren und deren Betriebs-Gesellschaften, auch in Ingersheim  -  die Einspeisevergütung selbst dann, wenn einerseits geringer Strombedarf im Netz vorhanden ist und diesem andererseits wegen zu starker Sonnenstrahlung oder bundesweit an einzelnen Tagen sehr starkem Windaufkommen ein viel zu großes Stromangebot aus regenerativer, mit einer staatlich garantierten und finanziell vergüteten Stromabnahme-Garantie versehenen Stromerzeugung gegenübersteht, das zu einer Instabilität im Netz und letztlich zum Netz- / Stromausfall führen könnte. In diesem Fall werden die Windmühlen bundesweit „herunter gedrosselt“ und vom Netz genommen. Der dadurch nicht erzeugte und daher nicht ins Netz eingespeiste, jedoch mit einer Abnahmegarantie gemäß EEG versehene Windstrom wird trotzdem mit unverändert hohen Einspeisevergütungen abgegolten…

Trotz dieser für Einspeiser regenerativ erzeugten Stroms traumhaften Zustände  -  denen jedoch zu Lasten der Allgemeinheit weit überwiegende Nachteile gegenüberstehen (vgl. unsere homepage-Beiträge in den einzelnen Rubriken)  -  kommt es vor allem im vergleichsweise windschwachen Binnenland bei den meisten Windkraft-Betriebsgesellschaften Jahr für Jahr zu Verlust-Jahresabschlüssen und Jahresfehlbeträgen, die  -  wie in Ingersheim  -  zu keinen Gewerbesteuer-Einnahmen zu Gunsten der Gemeinde führen…  

Als Paradebeispiel hierfür ist der mit großen Vorschuß-Lorbeeren im Jahr 2006 / 2007 in Simmersfeld (Kreis Freudenstadt) gestartete und auf den Höhenrücken des Nord-Schwarzwalds ca. knapp 900 m hoch und deshalb vermeintlich windstark belegene, aus 14 Windindustrieanlagen bestehende Windpark anzusehen, der Jahr für Jahr und ununterbrochen auch im 6. bzw. 7. Jahr seit Inbetriebnahme stattliche, bisher aufgelaufene Millionen-Betriebsverluste erwirtschaftet, ohne daß Besserung in Aussicht wäre… … und die leidgeprüften Kapitalanleger müssen jährlich mit ansehen, wie ihr „sauer erspartes“ Kapital weiter  „wie Schnee in der Sonne zusammenschmilzt“

…und alle Augen starren gebannt auf Ingersheim, wie wohl der Jahresabschluß zum 31.12.2012 im 1. Geschäftsjahr aussieht…

Die von der Bundesnetzagentur für ganz Baden-Württemberg aufgrund der Ist-Windstromproduktion ermittelten Zahlen lassen jedenfalls nichts Gutes erwarten: Stand 20.11.2012 (19.00 Uhr) einer aus veröffentlichten Zahlen der Bundesnetzagentur zur Windstromeinspeisung in Baden-Württemberg abgeleiteten Statistik

    ·         besteht bis zum 20.11.2012 eine i n s t a l l i e r t e  Windstrom-N e n n-Leistung von 565 MW

Dieser installierten N e n n-Leistung steht eine vom 1.1. bis zum 20.11.2012 tatsächlich erzeugte Windstrom - I s t-Leistung

·         von lediglich 26,34 MW = 4,66 % (= Wirkungsgrad) der installierten Nenn-Leistung gegenüber.

Die maximale Ist-Tagesleistung bis 20.11. wurde an einem Tag, und zwar am 2.1.2012 (10.30 Uhr) mit 346,1 MW erreicht; die Mindestleistung von 0 MW wurde an 82,25 Stunden von bis zum 20.1.2012 abgelaufenen 7795 Stunden erreicht.

Fazit:   Alles in allem katastrophale Windstrom-Produktions-Istzahlen für ganz Baden-Württemberg für den Windstrom-Produktionszeitraum 1.1.2012 – 20.11.2012, an denen sich auch in der noch offenen Zeit vom 21.11.2012 – 31.12.2012 (= ca. 6 Wochen) nichts Gravierendes mehr ändern wird. Es wird einmal mehr klar, daß das allein maßgebliche jahresdurchschnittliche Windaufkommen im vergleichsweise windschwachen Baden-Württemberg viel zu gering ist, um einen dauerhaft wirtschaftlich zu betreibenden Windkraft-Geschäftsbetrieb gewährleisten zu können…

                       Weiter wird klar, daß aufgrund von in Baden-Württemberg fehlendem Windaufkommen und weiterhin fehlender Speicherung regenerativ erzeugten Stroms u.a. es bis auf weiteres unmöglich sein wird, für Bürger + Wirtschaft zum jeweils benötigten Zeitpunkt eine vorwiegend aus regenerativ erzeugtem Strom abgeleitete Energieversorgungsgarantie zu generieren ! Stromausfälle bzw. Stromrationierungen im Winter  -  wenn Windstille herrscht und (nachts) keine Sonne scheint und die Anrainerstaaten ihren Energiebedarf durch eigene konventionelle Stromerzeugung decken  -  könnten die Folge sein…

Die nachfolgende, aus Zahlen der B u n d e s n e t z a g e n t u r zum 20.11.2012 abgeleitete Statistik zeigt das Dilemma für Baden-Württemberg und läßt für die Zukunft der Energieversorgung an einem Hochtechnologie-Standort  -  an dem viele Arbeitsplätze und die Sicherheit der Sozialsysteme hängen  -  nichts Gutes erahnen, vor allem dann nicht, wenn einseitig der Schwerpunkt der Energieversorgung  -  trotz mangelhafter Standortbedingungen  -  auf regenerative Energie (insbesondere Windenergie) gesetzt 
würde …:
 

Grafik: Wilfried Heck

Walter Müller  /  Presswart „Gegenwind Husarenhof“


www.gegenwind-husarenhof.de



            

Freiberg / N.: “Keine Chance für Windräder”

Windkraft-Spreu scheidet sich vom Weizen !

Während größere Kommunen im windarmen Landkreis Ludwigsburg wie Ludwigsburg, Freiberg / N. oder Kornwestheim ihren gesunden Menschenverstand einschalten und auf ihren vergleichsweise windschwachen Gemarkungen keine unsinnigen Windkraft-Standorte ausweisen, geben kleinere Kommunen im Bereich der Gemeindeverwaltungsverbände (GVV) Besigheim, Bönnigheim, Sachsenheim oder im Bottwartal (Erdmannhausen, Großbottwar) ihr Tafelsilber preis und leisten mit ihrem Windkraft-Standort-Ausweis im Wald und an anderen landschaftssensiblen Stellen einem unverantwortlichen N a t u r f r e v e l Vorschub…

Was bedeutet „…reges Interesse…“ (Freiberger CDU-Fraktionschef Schweitzer) an der Ingersheimer Windindustrieanlage ?


(wm / 271112) -  Die Bietigheimer Zeitung (BZ) berichtet in ihrer Ausgabe vom 25.10.2012 unter der Schlagzeile „Keine Chancen für Windräder“ über die Entscheidung des Freiberger  Gemeinderats, 
k e i n e n Windkraft-Standort auf Freiberger Gemarkung auszuweisen.

Grundlage dieser Entscheidung ist die auch im Rat jetzt um sich greifende Erkenntnis,  wonach das 
j a h r e s d u r c h s c h n i t t l i c h e  W i n d a u f k o m m e n auf der eher windschwachen Freiberger Gemarkung als Grundvoraussetzung für einen dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb viel zu 
g e r i n g ist
, zu einem K a p i t a l v e r l u s t  bei den Anlegern bzw. zu weiteren unverantwortlichen
N a c h t e i l e n  z u  L a s t e n der Bürger führt
und „…
der Verband Region Stuttgart (VRS) … in seinen Planungen weitgehend ausgeschlossen hat, dass die Markung Freiberg/Pleidelsheim zu einem der Vorranggebiete zur Installierung einer Windkraftanlage wird.“

Daher haben die Fraktionen der SPD und der Offenen Grünen Liste (OGL) ihren gemeinsamen Antrag zurückgezogen.

Dem BZ-Bericht zufolge ist auch für die CDU-Fraktion „die Sache gelaufen“, da die Idee eines eigenen Freiberger Windrads an

·         viel zu geringen Sicherheits-Abständen zur Wohnbebauung

·         mangelnder „Windhöffigkeit“ und

·         an den vom Hohenecker Umspannwerk ausgehenden Starkstromtrassen

scheitere. Nach Ansicht der Freiberger CDU solle nach geeigneten, von der Stadt (über den bestehenden Versorgungsbetrieb) oder vom Bürger (über eine private Gesellschaft) zu finanzierenden Öko-Anlagen wie Wasser- oder Windkraft gesucht werden, die eine Deckung des Freiberger Privatstromverbrauchs durch regenerative Energie ermögliche.    

Als Begründung führt der Freiberger CDU-Fraktionschef Gerald Schweitzer dem BZ-Bericht zufolge an: „ Die Freiberger Bürger sollten somit die Möglichkeit erhalten, sich an einem Projekt direkt oder via Anleihen mit Garantieverzinsung zu beteiligen. Denn das Beispiel der Ingersheimer Windanlage beweise, so Schweitzer, dass ein reges Interesse der Bürger an Investitionen in regenerative Energien besteht.“

Zwar dürfte der 2. Teil der Aussage Schweitzers einigermaßen zutreffen, wonach  -  zumindest z. Zt. noch  -  ein „reges“ Interesse der Bürger an regenerativen Energien bestehe.

Vom „regen“ Interesse hin zur Zeichnung  -  also zum Zeitpunkt, an dem Geld = Risikokapital „auf den Tisch des Hauses“ zu legen ist  -  ist es jedoch noch ein weiter, dornenreicher Weg, wie die immer stärker
s t o c k e n d e  Nachfrage nach Zeichnung von Anteilen an sogenannten Bürger-Windrädern  -  vor allem an windarmen Standorten  -  belegt,

·         wo die je Anlage anfallenden A n s c h a f f u n g s k o s t e n  an relativ windschwachen Binnenland-Standorten zwischen ca. 3 - 4,5 Mio € betragen, Tendenz wegen im Zeitablauf jährlich steigender Material- und Lohnkosten weiter steigend

·         und wodurch es dazu kommt, daß die je Anlage im Zeitablauf steigenden Anschaffungskosten durch eine Finanzierung erfolgt, bei der das Anlegerkapital = Eigenkapital aufgrund der Risiken immer geringer und das von Banken oder anderen Kreditgebern  -  wenn überhaupt  -  bereit zu stellende Fremdkapital entsprechend immer höher wird…

Obwohl das je Windindustrieanlage erzeugte Windstrom-Volumen an den meist windschwachen Binnenland-Standorten durchschnittlich 2 - 3 Mal g e r i n g e r ist als an Standorten in den „klassischen“ Windkraft-Bundesländern im Norden + Osten Deutschlands, sind die Anschaffungskosten einer WKA im südlichen Binnenland meist deutlich t e u r e r, weil die Windkraftanlagen an windschwachen südlichen Standorten erheblich h ö h e r sein müssen als im windstarken Norden + Osten: Allein dies führt  -  neben den ohnehin höheren Montage- und T r a n s p o r t k o s t e n für die Logistik vom Norden (wo die Windkraft-Konzerne ihre Produktionsstätten haben) in den Süden  -  zu deutlich höheren 
M a t e r i a l k o s t e n.
 

Diese bei vielen im windarmen Binnenland installierten Windkraftanlagen auseinander laufende Schere zwischen

·         andauerndem Verlust des Windkraft-Betriebs einerseits

·         und weiter steigenden Anschaffungskosten andererseits

und die daraus resultierenden Anleger-Verluste dürften für viele potentielle  -  mit gesundem Menschenverstand ausgestattete und „mit spitzer Feder“ rechnende  -  Windkraft-Anleger eine immer höher werdende Hemmschwelle darstellen, ihr „sauer Erspartes“ womöglich auf „Nimmerwiedersehen“ zu riskieren, um sich am oft dauerhaften Windkraft-Verlustbetrieb zu beteiligen…

Als Kapitalanleger für sogenannte Bürger-Windräder übrig bleiben i.d.R.

·         wie fast immer bei Anlage-Flops nur „Blauäugige“, die sich von der Windkraft-Lobby  -  erst recht an relativ windschwachen Binnenland-Standorten  -  mit viel zu hohen, im Hochglanz-Prospekt enthaltenen Rendite-Hochrechnungen „über den Tisch ziehen lassen“

·         und weitgehend ideologisierte Windkraft-Kapitalanleger, denen es vermutlich weder auf die Sicherheit ihres investierten Risiko-Kapitals noch auf die Erzielung einer angemessenen Verzinsung oder Gewinnausschüttung ankommt… … Hauptsache, man hat vermeintlich etwas zur Verhinderung des Weltklima-Untergangs beigetragen…

Quelle: windtoons.com

Bestätigt werden diese für Windkraft-Kapitalanleger eher düsteren Aussichten durch eine im Jahr 2011 einsetzende und sich auch in den Jahren 2012 ff fortsetzende Reihe von „Pleiten, Pech und Pannen“ 
in der Windkraft- und Photovoltaik-Branche, wo es im Jahr 2012 in Deutschland wegen erheblicher Absatzeinbrüche, durch nach dem Gießkannenprinzip ausgeschütteten Milliarden-Subventionen zu einer erheblichen Überkapazität und dem Verlust von Marktanteilen an die deutlich kostengünstiger produzierenden Unternehmen in Asien zu Verwerfungen, Werksschließungen, Insolvenzen, Zerschlagungen etc. gekommen ist…

… eine Entwicklung, die noch immer nicht zum Stillstand gekommen ist und die auch vor weltweit führenden Technologie-Konzernen wie Siemens und Bosch nicht Halt gemacht hat und dort zur Aufgabe des Geschäftszweigs, zu Werksschließungen und Mitarbeiter-Entlassungen u.a. geführt hat…

F a z i t:           Angesichts dieser nicht ganz rosigen Zukunftsaussichten dürfte das „rege Interesse“  -  wenn es je bestanden hat  -  an der Zeichnung von Windkraft-Anteilen in Kürze merklich abkühlen…

Der 1. Teil der Aussage des Freiberger CDU-Fraktionschefs Schweitzer jedoch, wonach „das Beispiel der Ingersheimer Windanlage beweise…“ ist „Kappes“ und zeigt einmal mehr,

·         wie der eine oder andere kommunale Entscheidungsträger

·         ein Großteil der angesichts der Komplexität der Materie völlig überforderten Regional- und Lokalpresse

·         und ein Teil der interessierten Öffentlichkeit

den Ingersheimer Wind-Märchenerzählern aufgesessen ist…

So wurde bisher unwidersprochen in den Medien und aus anderen Quellen berichtet, wonach

·         die zu finanzierenden Anschaffungskosten der Ingersheimer Windindustrieanlage sich auf 
ca. 3 600 000 € belaufen, wobei offen ist, ob die außerhalb der WKA-Anschaffung anfallenden Gutachter- / Genehmigungskosten u.a. darin enthalten sind… …ggfs wären die zu finanzierenden Gesamtkosten dann noch höher…

·         an der Ingersheimer Wind-Genossenschaft Presseberichten zufolge 362 Genossen (zu einem Großteil nicht in Ingersheim wohnend) beteiligt sind, u.a. auch der BUND…

·         und der Fremdkapitalanteil an der Gesamtfinanzierung laut Presseberichterstattung rd. 250  000 € (eine andere Quelle nennt rd. 700 000 € = Variante 2) betrage… 

Weitere Info-Quellen betreffen den Nominal-Wert je gezeichnetem Genossenschaftsanteil.

Im Vorfeld einer zur Einholung des Gemeinde-nachbarschaftlichen Einvernehmens im Juni 2010 erfolgten Sitzung des Pleidelsheimer Gemeinderats hatten sich 2 Ratsmitglieder „geoutet“ und mitgeteilt, sie hätten Absichtserklärungen zur Zeichnung im Nominalwert von 2500 € betragenden Genossenschaftsanteilen der Ingersheimer Wind-Genossenschaft unterschrieben… …der Nominalwert von 2500 € wurde von weiteren Quellen ebenfalls bestätigt…

(…nebenbei bemerkt nach unserer Auffassung ein glatter Befangenheitsgrund, der unserer Meinung nach zwingend zum Ausschluß beider Ratsmitglieder an der nachfolgenden Abstimmung zur Feststellung des nachbarschaftlichen Einvernehmens hätte führen müssen, vom Pleidelsheimer Bürgermeister jedoch anders beurteilt wurde… …die Kommunalaufsicht des Landratsamts Ludwigsburg hat unseren Einwendungen widersprochen und den Pleidelsheimer GR-Beschluß bestätigt, der unter Einschluß beider unserer Meinung nach befangenen Gemeinderäte zu einem Stimmenpatt geführt hat, wodurch die Stimme des Bürgermeisters letztlich zur Feststellung des nachbarschaftlichen Einverständnisses geführt hat… …rückwirkend betrachtet war die Entscheidung der Kommunalaufsicht des LRA LB nicht weiter verwunderlich, wenn man sich die Haltung des Ludwigsburger Landrats während der Genehmigungsphase und danach Revue passieren läßt…)

·         Einige Monate später wurden weitere Informationen bekannt, wonach der Nominalwert je Genossenschaftsanteil auf (nur noch) 250 € je Anteil herabgesetzt wurde…

Bei Einschaltung des gesunden Menschenverstands ergeben sich unter Berücksichtigung der genannten Fakten folgende Fragen bzw. Rückschlüsse:

·         Die H e r a b s e t z u n g von Nominalwerten von zu zeichnenden (Genossenschafts)Anteilen wird bei für Zwecke der Finanzierung  durchzuführenden Kapitalbeschaffungsmaßnahmen i.d.R. immer dann durchgeführt, wenn es sich herausstellt, daß der ursprünglich gewählte Nominalbetrag aus Sicht der Anleger je Anteil zu hoch ist und bei Beibehaltung dieses zu hohen Werts „Gefahr“ bestünde, daß das benötigte und über die Zeichnung von Genossenschaftsanteilen zu beschaffende Eigenkapital nicht aufgebracht werden würde…

 ·         Es ist daher zu vermuten, daß die ab Mai / Juni 2010 nur zögerlich angelaufene Zeichnung von Genossenschaftsanteilen bei einem Beibehalten des Nominalwert von ursprünglich 2500 € zu einem Scheitern der Gesamtfinanzierung geführt hätte…

·         Selbst die später erfolgende Herabsetzung des Nominalwerts auf nur noch 250 € = 10 % des ursprünglichen Nominalwerts hat zu einer Zeichnung durch lediglich 362 Genossen geführt, wovon ein Großteil außerhalb von Ingersheim wohnt… …so viel zur Zeichnungs-Resonanz der Ingersheimer Bürger am Windkraft-Standort Ingersheim… unter Berücksichtigung der gesamten Einwohnerzahl von Ingersheim und nach überschlägiger Schätzung haben sich gerade einmal ca. 5 % der Ingersheimer Bevölkerung am „Bürgerwindrad“ beteiligt…. …dieses beschämende Ergebnis wurde von den Ingersheimer Wind-Genossen verschämt und verständlicherweise wohl bewußt verschwiegen…

·         Unter Berücksichtigung der oben genannten Finanzierungs-Fakten verbleibt ein über die Zeichnung von Genossenschaftsanteilen aufzubringendes E i g e n k a p i t a l wie folgt:

Gesamt-Anschaffungskosten                                                            3 600 000 €

abzüglich Fremdkapital (Variante 2)                                                    700 000 €

= Eigenkapital                                                                                      2 900 000 € 

Das Eigenkapital von 2 900 000 € wurde durch 362 Genossen aufgebracht.

Bei einer Gleichverteilung auf alle beteiligten 382 Genossen ergibt sich je Windkraft-Genosse ein Anlagebetrag von rd. 8011 €.

Dieses Ergebnis ist relativ unwahrscheinlich, da in derartigen Fällen zu vermuten ist, daß zumindest ein Teil der 362 beteiligten Genossen und sich zur Zeichnung verpflichtet Fühlenden ggfs

·         aus dem Bekanntenkreis der Windkraft-Initiatoren

·         aus dem Umfeld der evangelischen Kirchengemeinde von Ingersheim, deren Leitung ein Teil der Ingersheimer Windkraft-Genossen angehört

·         aus dem Gemeinderat und der Ingersheimer Gemeindeverwaltung

·         dem einen oder anderen Verein u.a.

kommt und lediglich „anstandshalber“  -  um sich keinem „moralischen Druck“ auszusetzen  -   den Mindest-Anlagebetrag von 250 € gezeichnet hat…

Dies würde jedoch bedeuten, daß sich der Anlagebetrag je verbleibendem Genossen beträchtlich erhöhen würde.

Das sich hier hinsichtlich der Höhe des gezeichneten Genossenschaftsanteils darstellende Ergebnis, wonach sich

362 Wind-Genossen mit einem Anlagebetrag von 8011 oder höher beteiligt haben,

ist völlig unrealistisch und bestätigt einmal mehr die schon lange gehegte Vermutung, daß hinter der für diese Sachverhalte relativ hohen Eigenkapitalfinanzierung von rd. 81 % ein oder wenige große(r) Unbekannte(r) steck(t)en, der / die mit einem erheblichen finanziellen Engagement bei der Ingersheimer Windindustrieanlage an einem wegen vergleichsweiser Windarmut völlig ungeeigneten Standort im Landkreis Ludwigsburg eingestiegen ist, um „Marktbarrieren“ zu beseitigen und um mit einem in Ingersheim erbrachten finanziellen Opfer sich die Tür zu öffnen verspricht  für nachfolgende, erheblich lukrativere Folge-Aufträge im windschwachen Baden-Württemberg…

Gibt es diesen großen Unbekannten und falls ja, wer steckt dahinter ?

Wir recherchieren weiter und werden unsere Mitglieder und Leser unserer Homepage zeitnah informieren.

Vor dem Hintergrund der hier aufgeworfenen Fragen gewinnt die bisher ohnehin eher unkritisch erfolgende, dem „grün-roten“ Zeitgeist oft bedenkenlos nachfolgende Hofberichterstattung der Regional- und Lokalpresse ein weiteres Mal einen „faden Beigeschmack“, wenn man die von den Ingersheimer Wind-Märchenerzählern „in die Welt gesetzten“, von der Presse 2010 / 2011 als Steigbügelhalter und Erfüllungsgehilfe zur Gewinnung von Anlegern bereitwillig und mehrfach übernommenen Behauptungen Revue passieren läßt, wonach

·         Interessenten zur Zeichnung von Genossenschafts-Anteilen „Schlange stehen“…

·         gar eine Überzeichnung bevorstünde…

·         sich eine Warteschlange bereitwillig zur Zeichnung gewillter Interessenten gebildet habe…

·         und man damit rechne, daß vermutlich 100 % der Gesamtkosten durch eine reine Eigenkapitalfinanzierung zusammen komme…   

Derartige Parolen haben  -  rückwirkend betrachtet  -  vermutlich nur den einzigen Zweck gehabt, die äußerst zähflüssig anlaufende und wohl kurz vor dem Scheitern stehende Zeichnung von Genossenschafts-Anteilen zu beleben, um  -  vor allem „Leichtgläubige“ oder „Blauäugige“ zur Zeichnung zu gewinnen.

Der Freiberger CDU-Fraktionschef mag bei seiner Einschätzung bleiben, wonach „reges Interesse“ an der Ingersheimer Windindustrieanlage bestehe…

Vor dem Hintergrund der hier zitierten Sachverhalte interpretieren wir diese Einschätzung jedoch eher so, daß sicherlich auch weiterhin „reges Interesse“ am Ingersheimer Windkraft-Standort besteht, daß sich dieses „rege Interesse“ der dorthin Pilgernden aber wohl eher auf die „roten Würste“ und den Glühwein  -  die richtige Jahreszeit hierzu haben wir ja  -  an der Würstchenbude vis a vis der Windindustrieanlage konzentriert und weniger auf das Interesse von mit einem gesunden Menschenverstand ausgestatteten Bürger, sich an einer derartigen Windkraftanlage zu beteiligen…

Zu dem in der Überschrift angesprochenen Punkt „Naturfrevel“ verweisen wir auf unsere Homepage-Berichte vom 30.11.2012, 28.11.2012, 27.11.2012, 25.11.2012 und 23.11.2012.  

 

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“             




www.gegenwind-husarenhof.de


„Dreckige Tricks der Windkraftbetreiber“

…Man solle ruhig auch mal „mit Kanonen auf Spatzen schießen“…

…„wenn Sie um Akzeptanz gegen eine Bürgerinitiative kämpfen, dann ist das ein Krieg, und da müssen Sie auch keine Scheu davor haben, daß Sie zu unlauteren Mitteln greifen“… 

  

(wm / 011212) - Der Wirtschafts-online-Dienst „MMnews“ hat in seiner Ausgabe vom 1.12.2012 über „Dreckige Tricks der Windkraftbetreiber“ berichtet. Weiter heißt es dort: „Windkraftbetreiber bekämpfen Widerstand der Bürger offenbar mit unlauteren Methoden. Ein Referent hat in einem Seminar des Bundesverbands Windenergie (BWE) „Dirty Tricks“ empfohlen. Man solle ruhig auch mal mit „Kanonen auf Spatzen schießen“. MMnews bezieht sich auf Informationen und Recherchen von „FOCUS“.

Weiter heißt es bei MMnews: „Die BWE-Veranstaltung mit dem Titel „Wen muss ich mir zum Freund machen?“ schulte Unternehmen im Umgang mit Gegnern. Im Krieg und in der Liebe sei „alles erlaubt“, so der PR-Mann aus der Branche. „Wenn Sie einen Wahlkampf führen, wenn Sie um Akzeptanz kämpfen gegen eine Bürgerinitiative, dann ist das ein Krieg, und da müssen Sie auch keine Scheu davor haben, dass Sie zu unlauteren Mitteln greifen“, sagte der Referent angeblich den 20 Zuhörern. Man solle ruhig auch mal mit „Kanonen auf Spatzen schießen“.

MMnews zufolge hatte „FOCUS bereits über ein anderes BWE-Seminar berichtet, das darüber aufklärte, wie Naturschutz ausgetrickst werden könne und Kommunen in Schach gehalten werden sollten.“

Von „FOCUS“ zur Rede gestellt und darauf angesprochen, stritt der Bundesverband Windenergie (BWE)  -  verständlicherweise und leicht nachvollziehbar  -  und dessen PR-Referent die von Teilnehmern bestätigten Vorwürfe ab.

Die von MMnews erhobenen, von seriösen Polit-Magazinen wie „FOCUS“ u.a. recherchierten und mehrfach bestätigten Informationen unterstreichen einmal mehr die bei vielen, gegen unsinnige Windkraft-Standorte zu Recht opponierenden Bürgerinitiativen vorliegenden Vermutungen, wonach viele Windkraft-Initiatoren in ihrem Sendungsbewußtsein sich zur Umsetzung ihrer auf ideologisierten Windkraft- Vorstellungen basierenden Ziele „Hilfe von außen“ holen, „fremdgesteuert“ sind und von PR-Profis aus dem Umfeld der Windkraft-Lobby projekt-bezogen angeleitet werden, vor Ort ihre Windwahn-Vorstellungen zu Lasten der Bürger und unter Inkaufnahme von irreparabler Natur- und Umweltzerstörung und Landschaftsverschandelung gewaltigen Ausmaßes „unter allen Umständen“ und „koste es, was es wolle“ durchzudrücken.

Bedauerlich ist es, daß diesen von PR-Abteilungen der Windkraft-Konzerne ausgehenden Einflußnahmen auch der eine oder andere (Kommunal)Politiker, Landrat, Bürgermeister und Gemeinderat unterliegt, die sich damit zum Steigbügelhalter und Erfüllungsgehilfen der auf ein Milliardengeschäft  -  auch im vergleichsweise windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten Binnenland  -  hoffenden Windkraft-Lobby degradieren.  

Läßt man die seit Anfang 2010 in den vergangenen 2 ½ Jahren am Windkraft-Standort Ingersheim abgelaufenen und „ins Land gegangenen“ Vorgänge Revue passieren, kann man sich aus Sicht unserer Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“ und in Kenntnis der einen oder anderen Hintergrund-Information sowie vor dem Hintergrund mancher  -  zwischenzeitlich wie Seifenblasen geplatzter  -  Behauptungen der Ingersheimer Märchenerzähler des Eindrucks nicht erwehren, daß auch am WKA-Standort Ingersheim PR-Profis der Windkraft-Lobby von außen „Regie geführt“ haben, unterstützt durch das baden-
württembergische Umweltministerium, das  -  stellvertretend für die grün-rote Landespolitik  -  alles daran gesetzt hat, eine schon vor dem „1. Spatenstich“ feststehende Fehlinvestition an diesem vergleichsweise windschwachen Standort im auch vom Verband der Region Stuttgart (VRS) als relativ windarm eingeschätzten Landkreis Ludwigsburg (auf Kosten der Anleger) durchzudrücken, nicht zuletzt deshalb, weil die Ingersheimer Windindustrieanlage von der grün-roten BW-Landespolitik vorschnell als Vorzeige-Projekt regenerativer Energiegewinnung für das ganze Land hochstilisiert wurde…

…das jetzt jedoch angesichts jahresdurchschnittlich schwachem Windaufkommen sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ins genaue Gegenteil  -  als warnendes Beispiel abschreckend für von „grün-rot“ initiierte Windkraft-Fehlinvestitionen im windkraft-ungeeigneten Binnenland  -  verkehrt…                   

 

Walter Müller  /  Pressewart “Gegenwind Husarenhof”



www.gegenwind-husarenhof.de

Hinweis in eigener Sache

Pro-Windkraft-Beschlüsse einiger Gemeindeverwaltungsverbände (GVV) und der Gemeinderäte einzelner Kommunen, die im Vorfeld vor Ort geführte Diskussion sowie die Informationsveranstaltungen des Verbands der Region Stuttgart (VRS) sorgen für immer mehr Verwirrung bei den Bürgern und zu starker Nachfrage nach unseren Homepage-Berichten, denn:


Das Bürger-Interesse wird mit Konkretisierung unsinniger Windkraft-Planungen vor Ort noch weiter steigen, und:


Von selbst ernannten Naturschützern und Weltklima-Verbesserern, weitgehend ideologisierten und auf dem „linken Auge“ blinden Schreibtisch-Funktionären des BUND und NABU, oftmals überforderten kommunalen Entscheidungsträgern aller Coleur und größtenteils nur unkritisch berichtenden Medien ist weiterhin keine Unterstützung gegen den politisch und behördlich verfügten Windwahn-Unfug zu erwarten…


(wm / 241112) - Oben genannte, zum Thema „Windkraft“ in den letzten Wochen durchgeführte Veranstaltungen und die weitgehend unkritische Berichterstattung hierüber in den Medien führen zu immer mehr Unmut besorgter Bürger, teilweise zur Resignation, vielfach aber auch zur Ausweitung des Engagements eines immer größer werdenden Teils der Bevölkerung, die sich trotz oftmals unkritischer Berichterstattung regionaler und lokaler Medien verstärkt gegen den von der Landespolitik vorgegebenen und behördlich verfügten Windkraft-Unfug wehrt.

Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen, ganz im Gegenteil: Das jetzt in vielen Landesteilen und über die Landesgrenzen hinaus erweckte Protestpotential dürfte sich parallel zur Konkretisierung der Windwahn-Planungen noch weiter steigern, dann nämlich, wenn den Bürgern vor Ort „am eigenen Leib“  -  d.h. vor ihrer eigenen Haustür  -  vor Augen geführt wird, zu welchen Exzessen eine bedenkenlose, weitgehend dem „grün-roten“ Zeitgeist folgende und vielfach vor Ort den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sprengende Planung bezüglich dadurch verursachter negativer Folgen wie

·         Verschandelung einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft

·         schwerwiegende Beeinträchtigungen beim Natur- und Umweltschutz, insbesondere Vogel- und Fledermausschutz betreffend

·         Klimabeeinträchtigung wegen Abholzung ganzer Wälder

·         möglicher Langzeit-Gesundheitsrisiken wegen viel zu geringer Sicherheitsabstände zu im Wirkungskreis der Windkraftanlage wohnenden Bürgern

·         Wertminderung von Immobilien durch Senkung der Verkehrswerte (Grund + Boden, Häuser, ETW, Freizeit-„Stückle“ u.a.)

·         Verlust von Naherholungsgebieten in der Nähe von Ballungsräumen und damit einhergehende Beeinträchtigung des „sanften Tourismus“ u.a.

führt.

Das jetzt verstärkt „landauf landab“ entstehende Protestpotential dürfte sich vor allem dort stärker konzentrieren, wo trotz  -  wegen relativer Windschwäche und deshalb für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb  -  völlig ungeeigneten Standorten 230 m hohe Windindustrieanlagen „unter allen Umständen“ g e g e n die dort wohnenden Bürger und entgegen dem gesunden Menschenverstand durchgesetzt werden sollen, selbst dann,

·         wenn großflächige Wald-Rodungen  -  verbunden mit der Fällung „zig“ Jahre alter Bäume  -  anstehen

·         Landschafts-, Natur- und Vogelschutzgebiete durch behördlich verfügte Windwahn-Ausnahmeregelungen kurzerhand „aus den Angeln gehoben“ und „zum Abschuß“ durch die Windkraft-Lobby freigegeben werden sollen…

Wir registrieren das in den letzten Wochen stark angestiegene Protest-Potential durch verstärkt bei uns eingehende Telefonanrufe, Mails und Schriftverkehr sowie durch in den letzten Monaten stark in die Höhe geschnellte Zahlen zu

·         anonymisierten Besucher-Klicks auf unserer Homepage, wo wir seit Wochen tägliche und stabil bleibende Besucher-Klicks von ca. 300 - 400 Besuchern verzeichnen,

·         die unsere in den einzelnen Rubriken zu verschiedenen Themen eingestellten Berichte monatlich stabil durch ca. 19000 Seitenaufrufe frequentieren… 

Für alle N e u-B e s u c h e r unserer Homepage: Unsere Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“ wurde im Jahr 2010 gegründet.


über allen Wipfeln ist Ruh - Windradbrand in Rochefort en Valdaine 2010


Sie richtet sich gegen die von der Gemeindeverwaltung Ingersheim ohne Einholung eines Bürgervotums und entgegen den ursprünglichen Vorstellungen des Verbands der Region Stuttgart (VRS)  -  der (damals = in den Jahren 2001 ff  ohne politische Vorgaben, d.h. objektiv und eigenverantwortlich) den Standort Ingersheim wegen nachgewiesener Windschwäche zunächst (wie weitere ca. 20 Standorte im relativ windschwachen Landkreis Ludwigsburg auch) als ungeeignet abgelehnt hatte, später jedoch auf Betreiben des Ingersheimer Bürgermeisters (auf Druck seiner Bürgermeister-Stellvertreterin) durch „Hinterzimmer-Entscheidungen“ „umgedreht“ wurde  -  getroffene Entscheidung, eine 180 m hohe Windindustrieanlage den Bürgern des zu Besigheim gehörenden Weilers Husarenhof am von der eigenen Gemeinde bzw. von der Ingersheimer Wohnbevölkerung entferntesten Winkel („hart“ an der Gemarkungsgrenze zu Besigheim) „vor die Nase zu setzen“.

Sie richtet sich weiter  -  vor allem getragen durch unsere Mitglieder, Freunde und Unterstützer aus Ingersheim und Besigheim  -  gegen weitere Windwahn-Planungen des Ingersheimer Bürgermeisters und seines Gemeinderats, nunmehr eine zweite, bis zu 230 m hohe Windindustrieanlage  -  jetzt näher (und mit weiteren Nachteilen zu Lasten der Bürger verbunden) an die eigene Wohnbevölkerung in Kleiningersheim und näher landschaftsverschandelnd an die Hangkante zum Neckartal heranrückend  -  inmitten eines regionalen Grünzugs (= bisher absolute Tabuzone für Windindustrieanlagen-Standorte) und Wasser-Quellgebiets und nur wenige Meter von einem Naturschutzgebiet („Neckarhälde“) entfernt, zu errichten.  

Im Zusammenhang mit der jetzt sich abzeichnenden Entwicklung zur Forcierung des Windwahns im vergleichsweise windschwachen Binnenland wurden wir von zahlreichen Bürgern innerhalb und außerhalb des windarmen Landkreises Ludwigsburg kontaktiert und um Hilfe bei Aktionen gegen den beabsichtigten Ausweis von Windvorrang-Gebieten an windschwachen, für dauerhaft wirtschaftliche Windstrom-Erzeugung völlig ungeeigneten Standorten gebeten.

Wir beraten daher die gegen den Windwahn-Unfug sich vor Ort wehrenden Bürger im für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten Landkreis Ludwigsburg und in den Nachbarkreisen mit „Rat und Tat“ und stellen hierfür auch unsere Homepage-Plattform zur Verfügung, wo wir über einzelne sich anbahnende Windwahn-Exzesse entsprechend berichten.

Um auf unsere Sicht der Dinge aufmerksam zu machen, empfehlen wir daher vorab allen  n e u e n Besuchern unserer Hompage, die sich ebenfalls gegen unsinnige Windwahn-Planungen in ihrem Umfeld wehren wollen, die einzelnen Beiträge in unserer Rubrik zu „studieren“, um ggfs Gemeinsamkeiten mit den jetzt vor Ort neu bekannt werdenden Bestrebungen interessierter Windkraft-Kreise zu ermitteln, die ein gegen diesen Unfug gerichtetes argumentatives Vorgehen erleichtern.

Im Anschluß hieran könnten dann  -  falls Interesse besteht  -  qualifizierte Beratungen unsererseits im Hinblick auf gewaltfreie Aktionen, Unterstützung neu gegründeter Bürgerinitiativen u.a. zur Verhinderung des Windwahn-Unfugs an relativ windschwachen und für Windstrom-Erzeugung völlig ungeeigneten Standorten erfolgen.

  

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


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Studenten der Heidelberger Universität drehen  D o k u m e n t a t i o n s f i l m  über durch Ingersheimer Windindustrieanlage benachteiligte Bürger

  

(wm / 151112) - Das öffentliche  -  auch überregionale  -  Interesse an den in der Planungsphase von uns befürchteten, durch uns frühzeitig publik gemachten und jetzt nach Inbetriebnahme seit April 2012 durch Wahrnehmung von im Umfeld der WKA lebenden Bürgern sich bestätigenden Nachteilen ist ungebrochen. 

Nachdem neben der eher unkritisch berichtenden und meist dem „grün-roten“ Zeitgeist folgenden Lokal- und Regionalpresse bereits die unabhängig, objektiv und eher kritisch berichtenden Spiegel, die WELT, das Berliner Büro des Dänischen Rundfunks u.a. recherchierten und die ab Inbetriebnahme sich einstellenden Nachteile auch bereits Gegenstand mehrerer wissenschaftlicher Untersuchungen (z.B. TU Dresden) waren, recherchiert nun in Kürze ein Film-Team der Universität Heidelberg vor Ort: Drei Studenten der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg drehen im Rahmen ihres Master-Studiums im Fachbereich Geografie einen allein wissenschaftlichen Zwecken dienenden Dokumentationsfilm über im Wirkungskreis der Ingersheimer Windindustrieanlage auf dem Besigheimer Husarenhof und in Ingersheim lebende Bürger, die durch von der 180 m hohen Windkraftanlage zweifelsfrei ausgehende Schad-Immissionen wie

·         L ä r m (je nach Windrichtung und vor allem nachts bei ansonsten vorherrschender absoluter Nachtruhe)

·         S c h a t t e n s c h l a g (je nach über die Jahreszeiten sich änderndem Sonnenverlauf sind landwirtschaftliche Anwesen / Aussiedler und  -   jetzt auch, seit Herbst 2012  - Bürger auf dem Husarenhof betroffen)

·         I n f r a s c h a l l (mögliche über Langzeit-Auswirkung durch von der WKA ausgehenden tieffrequentem Schall verursachte Gesundheitsrisiken, wie z.B. vom Robert-Koch-Institut, Berlin, festgestellt; vgl. hierzu unsere homepage-Beiträge unter Rubrik „Kriterien WKA-Standorte“ und die dort unter dem Reiter „Gesundheit - Sicherheit - Schattenschlag“ enthaltenen Beiträge u.a.)

·         und den zu Lasten der Immobilien-Eigentümer sich schleichend einstellenden Wertminderungen / 
S e n k u n g der V e r k e h r s w e r t e
beim Grund + Boden, Häusern u.a.

negativ betroffen sind.

Gemäß  Wikipedia-Eintrag  ist die „Ruprecht-Karls-Universität eine Universität des Landes Baden-Württemberg in Heidelberg. Sie ist eine der ältesten europäischen Universitäten und die älteste in Deutschland. Nach der Prager Karls-Universität und der Universität Wien war sie die dritte Universitätsgründung im Heiligen Römischen Reich nördlich der Alpen. Am 23. Oktober 1385 erhielt Heidelberg das Gründungsprivileg von Papst Urban VI. Seit ihrer Gründung im Jahr 1386 durch den pfälzischen Kurfürsten Ruprecht I. bestand sie über Jahrhunderte aus vier Fakultäten (Theologie, Recht, Medizin, Philosophie). Erst im Sommersemester 1891 kamen die Naturwissenschaften als fünfte eigenständige Fakultät hinzu.“  

Die Dreharbeiten des Heidelberger Film-Teams finden im Januar 2013 statt, Mitglieder unserer Bürgerinitiative und direkt Betroffene kommen in Interviews zu Wort.

 

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


www.gegenwind-husarenhof.de

Sommerloch
 Geistesblitze eines Ingersheimer Bürgers

(ts / 17082012) – Jeder kennt sie wahrscheinlich, die nachrichtenarme Zeit, die durch die Sommerpause der politischen, sportlichen und ähnlichen Einrichtungen bedingt ist. Deshalb spricht man auch vom berüchtigten (medialen) Sommerloch. In der Regel hört man dann meistens unsinnige Vorschläge von Politikern und Ökonomen zu den aktuellen und drängenden Themen unserer Zeit. Den Anfang machte Mitte Juni der US Star-Ökonom Nouriel Roubini, der vom Boulevard-Blatt Bild zum Thema Eurokrise befragt wurde.

Der amerikanische Ökonomie Professor machte dann einen irren Vorschlag. Die deutsche Regierung solle jedem deutschen Haushalt einen 1000-Euro-Gutschein für Reisen in EU-Krisenländer schenken, sagte er der Zeitung. Wohl angespornt von solch einer gutmenschlichen Eingebung, fühlte sich der Ingersheimer Bürger Heinz Eckert dazu berufen, unserer Bürgerinitiative ebenfalls einen Vorschlag zu unterbreiten und er fing deshalb an ein Sommerloch zu graben.

Angesichts seines überaus klugen Ratschlags an uns - „Es wäre schön, wenn auch Sie ihren Teil zur Lärmvermeidung und zum Umweltschutz beitragen würden und öfter mal zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren“, konnte er seine himmlische Eingebung nicht per einfacher Mail an uns übermitteln, immerhin lautete die Überschrift: „An die Windkraftgegner“; nein, es mußte in die weite Welt getragen werden und deshalb auch gleich mittels Leserbrief erscheinen und so wurde dieser Leserbrief am 16. August 2012 von der Redaktion der Bietigheimer Zeitung abgedruckt. Verlinken werden wir aber nicht darauf, dass lohnt sich aus unserer Sicht nicht.

Die Bürgerinitiative kann Herrn Eckert aber auf diesem Wege mitteilen, dass die Mitglieder der BI seinen unaufgefordert abgegebenen Ratschlag mit Sicherheit schon öfters befolgt haben. Also verschonen Sie uns bitte in Zukunft mit weiteren Vorschlägen dieser Art. Wir haben jedenfalls bei der Einweihungsfeier der Windkraftanlage am 6. Mai 2012 festgestellt, dass da Unmengen von Fahrzeugen um das Windrad herum geparkt waren; auffällig viele große PKW`s waren auch dabei und Elektrofahrzeuge haben wir auf den ersten Blick auch nicht gesehen. In diesem Zusammenhang möchten wir auch nochmals an die nächtlichen Leerfahrten des Herrn K.  erinnern. Das hätte man doch auch zu Fuß oder mit dem Rad erledigen können.

Wenn Herr Eckert sich um Lärmvermeidung und Umweltschutz Sorgen macht, empfehlen wir ihm doch mal einen gesalzenen Leserbrief an den Marbacher Stadtanzeiger zu schreiben. 

Der Stadtanzeiger  berichtet in seiner heutigen Ausgabe mit geradezu anhimmelnder Überschrift 
"Zwölf Zylinder singen ein gigantisches Lied", über den mit 740 PS ausgestatteten F12 Berlinetta von Ferrari. Der Schlußsatz des Artikels ist dann ein Schlag ins Gesicht aller Energiesparer und von hohen Spritpreisen geplagten Autofahrern: "So richtig Spaß macht der luxuriös verarbeitete und mit allem erdenklichen Schnickschnack ausgestattete Traumwagen aber erst ab 20 Liter aufwärts". Gemeint ist natürlich der Spritverbrauch des Wagens und nicht der Alkoholkonsum des Fahrers. Also den Stift in die Hand und auf geht’s. Sie haben unsere Unterstützung.

So schließen wir jetzt das Sommerloch und hoffen, dass sich kein neues auftut.

 

Thomas Schöller

Webmaster der BI


Windkraft-Unfug auch in Hessigheim ?

BZ: “Auf der Suche nach der steifen Brise“

NEB: „Windkraftanlagen: Entscheidung vertagt“

 Forderung: Keine Schlechterstellung bzw. Diskriminierung von auf Aussiedlerhöfen lebenden Bürgern

 Gemeinderats-Entscheidung am 26.7.2012

(wm / 120712) - Der Gemeinderat in Hessigheim hat in seiner Sitzung am 28.6.2012 noch keine Entscheidung zum Ausweis von Windkraft-Standorten auf Hessigheimer Gemarkung getroffen; die Bietigheimer Zeitung (BZ; ) als auch der Neckar- und Enzbote (NEB) / Ludwigsburger Kreiszeitung (LKZ) haben in ihren Ausgaben vom 30.6.2012 berichtet.

Zum Sachverhalt in Hessigheim haben wir in einem Vor-Bericht auf unserer Homepage am 23.6.2012 Stellung bezogen, auf den wir verweisen.

Ergänzend hierzu weisen wir noch einmal auf die Empfehlung des Vorsitzenden des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV) Besigheim, Besigheims Bürgermeister Steffen Bühler, hin, im Bereich des GVV Besigheim  -  zu dem Hessigheim gehört  -  aus Gründen der Gleichbehandlung einen einheitlichen Mindest- / Sicherheitsabstand von Bürgern zur Windindustrieanlage von 700 m einzuhalten, unabhängig davon, ob die Bürger in „normalen“ Wohnsiedlungen oder außerhalb davon in Aussiedlerhöfen, landwirtschaftlichen Anwesen, Weilern etc. leben.

Dieser Empfehlung schließen wir uns an und fordern Gemeindeverwaltung und Gemeinderat in Hessigheim auf, keine Schlechterstellung bzw. Diskriminierung von außerhalb „normalen“ Wohngebieten auf Aussiedlerhöfen, Weilern etc. lebenden Bürgern zuzulassen, dergestalt, daß keine Standorte für den Bau von künftig bis zu 230 m hohen Windindustrieanlagen (= höher als der Stuttgarter Fernsehturm) in geringerem Abstand als 700 m zu Aussiedlerhöfen etc. ausgewiesen werden.  

Der identische Sachverhalt wurde in Löchgau vom Gemeinderat auf Vorschlag von Bürgermeister Möhrer  -  der Empfehlung des GVV-Vorsitzenden entsprechend  -  bereits so entschieden, wonach ein einheitlicher Mindestabstand von 700 m zwischen (allen) Bürgern und Windindustrieanlagen festgelegt wurde.

Damit dürfen in Löchgau keine Windkraft-Standorte in geringerer Entfernung von < 700 m zu Aussiedlerhöfen z.B. zum Petershof, Weißenhof u.a. ausgewiesen werden.  

Da die in Löchgau in Frage kommenden Windkraft-Standorte allesamt innerhalb einer Entfernung von 
700 m entfernt zu den Aussiedlerhöfen liegen, hat der Löchgauer Gemeinderat bei einer Enthaltung  -  zur Vermeidung einer Schlechterstellung von auf Aussiedlerhöfen lebenden Bürgern, die zumindest in Löchgau nach dem Willen der Gemeindeverwaltung keine Bürger 2. Klasse sein sollen  -  einstimmig den Ausweis von Windkraft-Standorten auf Löchgauer Gemarkung abgelehnt.

Wie bekannt, hat der baden-württembergische Landtag am 9.5.2012 mit grün-roter Mehrheit die Änderung der Landesplanungsgesetze beschlossen, wonach zusätzlich zu den bereits bestehenden rd. 380 Windindustrieanlagen jährlich bis zu ca. 150 neue (in 5 Jahren: bis zu 750 !!), künftig bis zu 230 m hohe Windindustrieanlagen (höher als der Stuttgarter Fernsehturm) gebaut werden sollen.

Bis zum Jahr 2020 sollen gar zusätzlich zu den schon bestehenden 380 rd. 1200 neue Windindustrieanlagen errichtet werden.

Da die für baden-württembergischen Standorte als vermeintlich besonders windstark geltenden „Filet-Standorte“ auf den Höhenrücken des Nord- und Süd-Schwarzwalds, auf der Hohenloher Ebene und auf der Schwäbischen Alb bereits weitgehend durch die bereits vorhandenen 380 Windmühlen belegt sind und die noch freie Rest-Flächenkapazität dort zu klein ist, um 1200 weitere Windindustrieanlagen aufnehmen zu können bzw. wegen der sich dort verstärkt in der Gründung von Bürgerinitiativen niederschlagenden Bürger-Proteste, bleibt aus Sicht von „grün-rot“ nichts anderes übrig, als verstärkt aufs  -  noch einmal windärmere  -  „flache Land“, also z. B. in den als besonders windarm geltenden Landkreis Ludwigsburg, auszuweichen…

Dieser Prozess vollzieht sich jetzt, wobei die „Gefahr“ besteht, daß angesichts der Komplexität der Materie und beeindruckt durch die zum „x-ten Male“ mit eindeutiger Absicht „geölten“ = manipulierten = „her gerechneten“ (= so lange, „wie es passt“) Zahlen die meist völlig überforderten Gemeindeverwaltungen  -  oftmals zusätzlich noch „in die Zange genommen“ durch Vertreter der grün-roten Landesregierung bzw. deren Abgeordnete einerseits und Windkraft-Lobby andererseits, die sich gekonnt „die Bälle zuspielen…“
-  den vollmundigen Versprechungen der Windkraft-Lobby u.a. bzgl. zu erwartender Gewerbesteuer-Einnahmen etc. aufsitzen…      

Ursprünglich sahen die Pläne der Hessigheimer Gemeindeverwaltung vor,  -  entgegen der Empfehlung des GVV-Vorsitzenden (Besigheimes Bürgermeister Steffen Bühler)  -  in nur ca. 300m - 400 m Entfernung zum Fasanenhof Standorte für 2 Windindustrieanlagen auszuweisen…

Nach Protesten der in diesem Gebiet wohnenden Hessigheimer Aussiedler wurde eine Entscheidung bei der am 28.6. abgehaltenen Sitzung vertagt…

…Ein Ausweis von Windkraft-Standorten in dieser kurzen Entfernung zu den Aussiedlerhöfen würde zu einer gravierenden Schlechterstellung der dort lebenden Bürger gegenüber den Bürgern führen, die in „normalen“ Wohngebieten leben, bei denen der Mindestabstand 700 m beträgt (Lärm, Wertminderung Grundstücke, Schattenschlag, Infraschall…)…

Hinsichtlich der dort in der Nähe zum Fasanenhof ursprünglich ausgewählten Standorte kommt selbst das eher windkraft-freundliche KMB-Gutachterbüro zum Ergebnis, daß die dort unterhalb der Windgeschwindigkeits-Untergrenze  -  die nochmals reduziert wurde gegenüber den ursprünglichen vom TÜV Süd als notwendige Voraussetzung für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb ermittelten Werte  -  liegenden Windgeschwindigkeiten niemals ausreichend sind für einen dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb, m.a.W., es handelt sich um Verlust-Standorte, die sich schon vor dem 1. Spatenstich als Fehlinvestition herausstellen…   

Auch in Hessigheim gilt: „Herr, schmeiß Hirn ra…“

Nach Lage der Dinge kann es in Hessigheim keine andere Entscheidung wie in Löchgau geben: 

Komplett-Ablehnung des Windkraft-Unfugs auf Hessigheimer Gemarkung (auch, nachdem Walheim und Gemmrigheim mit befreiender Wirkung für die anderen Orte des GVV Besigheim Windkraft-Standorte durch GR-Beschluß bereits festgelegt haben)

·         wegen irreparabler Landschaftsverschandelung an landschaftssensiblen Stellen (FGK Hessigheim, Felsengärten)

·         wegen zu kurzer Entfernung zu Aussiedlerhöfen und damit verbundenen Nachteilen wie Lärm, Schattenschlag, Infraschall (Gesundheitsrisiken), Wertminderung von in der Nähe liegenden Grundstücken und Gebäuden…

 
Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“



Was das Reichsluftfahrtministerium seinerzeit  -  Gott sei Dank -  unter Generalfeldmarschall Hermann Göring nicht „schaffte“, nämlich die Zerstörung eines zwischen dem Besigheimer Husarenhof und Kleiningersheim gelegenen, ausschließlich landwirtschaftlich genutzten Gebiets, wird nun von einer Handvoll ideologisierter Ingersheimer Windkraft-Enthusiasten und selbst ernannter Weltklima-Verbesserer  -  wenn auch mit anderen Mitteln  -  vollzogen… 

 
(wm / 070712) - Nach den Kindheits-Erinnerungen von alt-eingesessenen Husarenhöflern, so z.B. von Ernst Grill, wurden in den Jahren 1940 ff. vage Pläne des damals von Hermann Göring (Generalfeldmarschall, Reichsminister der Luftfahrt) geführten Reichsluftfahrtministeriums bekannt, denen zufolge das zwischen

 dem Bietigheimer Forst  -  Besigheimer Husarenhof  -  Kleiningersheim

bis dahin ausschließlich  l a n d w i r t s c h a f t l i c h  genutzte Gebiet für Zwecke der Kriegsführung als Logistik-Basis der Luftwaffe umfunktioniert werden sollte, um den Nachschub für die deutsche Wehrmacht sicherstellen zu können.

Aus diesen Plänen ist  -  Gott sei Dank  -  nichts geworden und dem Gebiet um den Besigheimer Husarenhof blieb eine vermutlich alles vernichtende Bombardierung durch die Luftwaffe der Alliierten erspart.

In den rd. 70 nachfolgenden Jahren ist es um das eher „abseits“ und beschaulich gelegene Gebiet um den Besigheimer Weiler Husarenhof „ruhig“ geblieben, das Gebiet entlang der Gemarkungsgrenze Besigheim / Ingersheim wurde weiterhin ausschließlich landwirtschaftlich genutzt.

Nun, nach ab 1940 ff rd. 70 Jahren ausschließlich landwirtschaftlicher Nutzung ist das Gebiet im Begriff, diesen  C h a r a k t e r  wohl  e n d g ü l t i g  zu verlieren, nachdem mit dem Bau einer 180 m hohen Windindustrieanlage vom Typ Enercon E 82 der Beginn einer schleichenden Umwidmung hin zur  w i n d 
k r a f t-i n d u s t r i e l l e n  Nutzung
des Gebiets vollzogen wurde, eingeleitet durch eine Handvoll ideologisierter Ingersheimer Windkraft-Enthusiasten und zustande gekommen unter äußerst  f r a g 
w ü r d i g e n  Umständen
(siehe  „History“ ) sowie  u n t e r s t ü t z t  durch die tatkräftige Mithilfe des Ludwigsburger Landratsamts (= Genehmigungsbehörde) und des Regierungspräsidiums Stuttgart, die ihre in den Jahren zuvor noch geäußerte ablehnende Haltung durch die Ablehnung von Windrad-Bauanträgen für einen Windrad-Standort an nahezu derselben Stelle mit Hinweis auf den Vogelschutz („Roter Milan“) eindrucksvoll demonstriert hatten, diese Haltung jedoch  -  wohl „inspiriert“ durch den neuen, seit dem 27.3.2011 auch im „Ländle“ wehenden grün-roten Zeitgeist  -  quasi „über Nacht über Bord warfen“ (Motto: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“),

·         o b w o h l  es sich jetzt nicht mehr nur um ein rd. 60 m hohes Windrad (wie beim ersten Antrag, der mit Hinweis auf den Vogelschutz abgelehnt wurde), sondern mit 180 m Höhe um eine 3 Mal so hohe Windindustrieanlage handelt und   

·         o b w o h l  der in seinem Bestand nach wie vor gefährdete und deshalb auf allen Schutzlisten stehende Rote Milan weiterhin in der Nähe brütet, der über dem Standort-Areal sein bevorzugtes Jagd- und Flugrevier hat, wie nahezu tägliche Beobachtungen von Ornithologen, Husarenhof-Bewohnern oder Passanten belegen und von einem Fernseh-Team des SWR 4 im Abendprogramm ausgestrahlten Film festgehalten (das gegen den Bau von Windindustrieanlagen an dieser Stelle sprechende Argument ist nach wie vor vorhanden)

Die bereits begonnene windkraft-industrielle Umwidmung dürfte noch  s t ä r k e r  voranschreiten, falls die im Frühjahr 2012 bekannt gewordenen Pläne des Ingersheimer Bürgermeisters realisiert werden, der in diesem Gebiet unter allen Umständen weitere, dann womöglich bis zu 230 m  h o c h  werdende Windkraft-Ungetüme errichten lassen will, diese dann  n o c h  n ä h e r  an die eigene Ingersheimer Bevölkerung heranrückend, obwohl  -  auch nach den jetzt seit Inbetriebnahme der Windindustrieanlage bekannt gewordenen Nachteilen  -  k l a r  ist, daß den durch Windkraft-Betrieb verursachten  N a c h 
t e i l e n  keinerlei  V o r t e i l e  zu Gunsten der Ingersheimer Bevölkerung
  -  noch nicht einmal Gewerbesteuer-Einnahmen, wie die Gemeindeverwaltung bei einer in der SKV-Halle am 12.3.2010 durchgeführten Veranstaltung zugeben mußte  -  gegenüberstehen…

Bollwerk der Windkraft - hier kommt keiner durch

Quelle: www.windwahn.de

Daher nachfolgend noch einmal die schwerwiegendsten  N a c h t e i l e, die windkraft-geschädigte Bürger im Windkraft-Wirkungskreis (Radius ca. 5 Km) nun auch im für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb mangels ausreichendem Windaufkommen  v ö l l i g  ungeeigneten Ingersheim und Umgebung zu ertragen haben:

Dem - wenn überhaupt  -  nur marginalen Windkraft-Nutzen (wegen relativer unterjähriger Windarmut am lediglich 298 m über Meereshöhe liegenden Ingersheim nur kümmerliches Windstrom-Volumen, das niemals in Ingersheim ankommt, sondern im Strom-Nirwana der bundesdeutschen, ca. 44 Mio Haushalte versinkt bzw. an Strom-Abnehmer ins Ausland verschenkt wird, wenn ein zu hohes Windstrom-Angebot existiert) stehen  -   z u  L a s t e n der am windschwachen Windrad-Standort lebenden Bürger  -  viel zu viele  N a c h t e i l e  gegenüber, wie z.B.

  • Irreparable Verschandelung einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft (Wein-, Obst- und Landwirtschaft) durch einen 180 m hohen und künftig bis zu 230 m hohe Wind-Spargel 

  • Weitere schwere Beeinträchtigung des ohnehin durch ungezügelte Boden-Versiegelung u.a. schon arg „unter die Räder“ gekommenen Umwelt- und Naturschutzes, insbesondere des Vogel- und Fledermausschutzes (Artenvielfalt)

  • Durch frevelhafte Abholzung großflächiger, zig-Jahre alter Wälder für Windparks irreparable Störung des ökologischen Gleichgewichts in der Natur

  • Verlust wertvollen Ackerlands durch weitere Boden-Versiegelung und Umwidmung in windkraft-dominiertes Gewerbegebiet 

  • Wegen dauerhaft negativer, desaströser Betriebsergebnisse keine Erzielung vonGewerbesteuer-Einnahmen für die Standort-Kommunen (nach eigenem Bekunden der Ingersheimer Gemeindeverwaltung fallen aus dem jetzt begonnenen Windkraft-Betrieb keinerlei Gewerbesteuer-Einnahmen an)

  • Spürbare Wertminderung von durchschnittlich 30 % und mehr  -  bis zur Unverkäuflichkeit  -  beim Grundbesitz (Grundstücke, Häuser, Wohnungen…) in der Nähe von Windindustrieanlagen (wie bisher an nahezu allen Windkraft-Standorten)

  • Verdrängung des gerade im ländlichen Raum im Aufschwung befindlichen „sanften Tourismus

  • verminderte Lebensqualität der im Windkraft-Wirkungskreis (Radius ca. 5 Km ab Windkraft-Standort) bzw. in Sichtweite lebenden Bürger 

  • Erzeugung von Schad-Immissionen  -  insbesondere bei zu  g e r i n g e n Sicherheits- abständen zur Wohnbevölkerung von < 1500 m  -  wie S c h a t t e n s c h l a g, L ä r m  oder  I n f r a 
    s c h a l l im Wirkungskreis von ca. 5 km ab Windrad-Standort, wobei letzterer nach Studien des Robert-Koch-Instituts (Berlin), Forschungs-Ergebnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und aktuellen Aussagen von Medizinern zu nachhaltigen Gesundheitsrisiken führen kann (insbesondere bei Personen mit angegriffener Gesundheit);

…nicht umsonst fordert die WHO  -  im Interesse der Gesundheit der Bürger  -  Mindest- / Sicherheits-abstände von 2000 m und ebenfalls nicht ohne Grund verlangen neue Gesetze in Großbritannien einen Sicherheitsabstand von Windparks in Höhe des 10-fachen der Gesamt-Höhe, mindestens jedoch 3000 m ! (in Ingersheim wären dies:  Gesamthöhe 179 m x Faktor 10 = 1790 m; tatsächlich: ca. 600 m zum Husarenhof, ca. 400m - 500 m zu Aussiedlerhöfen, ca. 1000 m nach Klein- bzw. Großingersheim)

  • F o r d e r u n g:         Keine Benachteiligung von Bewohnern von Weilern, Aussiedlerhöfen u.a. durch weitere Auflockerung von Gesetzen und nochmalige Verkürzung auf 300 m - 500 m der in Deutschland bzw. in BW ohnehin viel zu kurzen Sicherheitsabstände von jetzt nur noch 700 m !

Denn: Die dort lebenden Bewohner sind gegenüber Bürgern in Städten + Gemeinden keinesfalls Bürger 2. Klasse, denen man n i c h t  derartige Nachteile + Risiken zu Gunsten einiger weniger Windkraft-Profiteure + Grundstücks-Verpächter aufladen kann ! 

Die hier genannten  N a c h t e i l e  breiten sich  a b  B e g i n n  des Windrad-Betriebs über Ingersheim und die benachbarten Regionen  z u  L a s t e n  der  B e w o h n e r  aus.

Sie  v e r s t ä r k e n  sich noch weiter, wenn die vom Ingersheimer Bürgermeister geäußerten und von

·      S P D (wie in Kreisparteitagsbeschlüssen und Verlautbarungen von Abgeordneten                      dokumentiert)

·      B Ü N D N I S 90 / G R Ü N E (wie in Kreisparteitagsbeschlüssen und Verlautbarungen von            Abgeordneten dokumentiert)

·      und L I N K E (Meinungsäußerung von Funktionären via Leserbriefe)

unterstützten Bestrebungen zum Windpark-Ausbau auf Ingersheimer Gemarkung realisiert werden.

 

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“



www.gegenwind-husarenhof.de

Informationsbesuch von Ortsvorstehern, Gemeinderäten und Windkraft-Interessierten aus Kupferzell bei unserer Bürgerinitiative auf dem Besigheimer Husarenhof

Die Kehrseite der Windkraft-Medaille am Beispiel Ingersheim:

  Darstellung der auf die Bürger Ingersheims und des Besigheimer Husarenhofs durch Windkraft-Betrieb zukommenden Nachteile, denen  k e i n e r l e i  Vorteile am Ort gegenüberstehen 

Wer sind die „Gelackmeierten“ ? Die im Windkraft-Wirkungskreis (Radius 5 Km ab Windkraft-Standort) lebenden Bürger…

 Nachdenklichkeit bei den Exkursions-Teilnehmern…

(wm / 070712) - Ortsvorsteher, Gemeinderäte und interessierte Bürger aus der Umgebung von  K u p f e r z e l l / H o h e n l o h e  besichtigten am 7.7.2012 die Ingersheimer Windindustrieanlage. Im Anschluß daran statteten sie unserer Bürgerinitiative ebenfalls einen Besuch ab, um sich von den negativ betroffenen Husarenhof-Bewohnern „aus erster Hand“ über die durch den  W i n d k r a f t-B e t r i e b 
verursachten  N a c h t e i l e
 informieren zu lassen. …Nachteile, dies ergab die Diskussion, die von den Ingersheimer Windkraft-Initiatoren entweder  -  wohl bewußt  -  verschwiegen bzw. „unter den Tisch fallen gelassen“ oder verharmlosend dargestellt wurden…

Anlaß des Informations-Besuchs sind Bestrebungen, in der Umgebung von Kupferzell im bisher landwirtschaftlich genutzten Gebiet einen aus 6 Windindustrieanlagen bestehenden Windpark zu errichten, eine Planung, die vor Ort kontrovers diskutiert wird und nunmehr auch dort „die Wellen hochschlagen“ läßt.

Zunächst gaben wir einen Abriß des seit Januar 2010 bis jetzt erreichten Sachstands, bevor wir im Anschluß daran die gröbsten Nachteile schilderten, die durch den seit Anfang April 2012 begonnenen Windkraft-Betrieb verursacht werden (vgl. unten).

Die  s c h l i m m s t e n  Nachteile wurden durch Klaus  Z e l t w a n g e r  -  Landwirt und Inhaber des auf Ingersheimer Gemarkung liegenden Lerchenhofs = Aussiedlerhof, der mit lediglich ca. 450 m am nächsten zur 180 m hohen Windindustrieanlage liegt  -  anhand von Beispielen „aus dem täglichen Leben“ bzw. anhand des „T a g e s a b l a u f s- bzw. d e r  N a c h t r u h e s t ö r u n g e n“ sehr anschaulich geschildert… …eine wahrheitsgetreue Schilderung, die bei dem einen oder anderen Zuhörer  -  den Reaktionen zu entnehmen  -  doch stark zur Nachdenklichkeit geführt hat… 


Blick vom Criesbacher Sattel aufs Kochertal flußaufwärts mit den Ortschaften Criesbach, Ingelfingen, Nagelsberg und Künzelsau



Nachfolgend noch einmal die schwerwiegendsten  N a c h t e i l e, die windkraft-geschädigte Bürger im Windkraft-Wirkungskreis (Radius ca. 5 Km) zu ertragen haben:

Dem - wenn überhaupt  -  nur marginalen Windkraft-Nutzen (wegen relativer unterjähriger Windarmut am lediglich 298 m über Meereshöhe liegenden Ingersheim nur kümmerliches Windstrom-Volumen, das niemals in Ingersheim ankommt, sondern im Strom-Nirwana der bundesdeutschen, ca. 44 Mio Haushalte versinkt bzw. an Strom-Abnehmer ins Ausland verschenkt wird, wenn ein zu hohes Windstrom-Angebot existiert) stehen  -   z u  L a s t e n der am windschwachen Windrad-Standort lebenden Bürger  -  viel zu viele  N a c h t e i l e  gegenüber, wie z.B.

  • Irreparable Verschandelung einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft (Wein-, Obst- und Landwirtschaft) durch einen 180 m hohen und künftig bis zu 230 m hohe Wind-Spargel 
  • Weitere schwere Beeinträchtigung des ohnehin durch ungezügelte Boden-Versiegelung u.a. schon arg „unter die Räder“ gekommenen Umwelt- und Naturschutzes, insbesondere des Vogel- und Fledermausschutzes (Artenvielfalt)
  • Durch frevelhafte Abholzung großflächiger, zig-Jahre alter Wälder für Windparks irreparable Störung des ökologischen Gleichgewichts in der Natur
  • Verlust wertvollen Ackerlands durch weitere Boden-Versiegelung und Umwidmung in windkraft-dominiertes Gewerbegebiet 
  • Wegen dauerhaft negativer, desaströser Betriebsergebnisse keine Erzielung vonGewerbesteuer-Einnahmen für die Standort-Kommunen (nach eigenem Bekunden der Ingersheimer Gemeindeverwaltung fallen aus dem jetzt begonnenen Windkraft-Betrieb keinerlei Gewerbesteuer-Einnahmen an)
  • Spürbare Wertminderung von durchschnittlich 30 % und mehr  -  bis zur Unverkäuflichkeit  -  beim Grundbesitz (Grundstücke, Häuser, Wohnungen…) in der Nähe von Windindustrieanlagen (wie bisher an nahezu allen Windkraft-Standorten)
  • Verdrängung des gerade im ländlichen Raum im Aufschwung befindlichen „sanften Tourismus
  • verminderte Lebensqualität der im Windkraft-Wirkungskreis (Radius ca. 5 Km ab Windkraft-Standort) bzw. in Sichtweite lebenden Bürger 
  • Erzeugung von Schad-Immissionen  -  insbesondere bei zu  g e r i n g e n Sicherheits- abständen zur Wohnbevölkerung von < 1500 m  -  wie S c h a t t e n s c h l a g, L ä r m  oder  I n f r a - 
  • s c h a l l im Wirkungskreis von ca. 5 km ab Windrad-Standort, wobei letzterer nach Studien des Robert-Koch-Instituts (Berlin), Forschungs-Ergebnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und aktuellen Aussagen von Medizinern zu nachhaltigen Gesundheitsrisiken führen kann (insbesondere bei Personen mit angegriffener Gesundheit);
…nicht umsonst fordert die WHO  -  im Interesse der Gesundheit der Bürger  -  Mindest- / Sicherheits-abstände von 2000 m und ebenfalls nicht ohne Grund verlangen neue Gesetze in Großbritannien einen Sicherheitsabstand von Windparks in Höhe des 10-fachen der Gesamt-Höhe, mindestens jedoch 3000 m ! (in Ingersheim wären dies:  Gesamthöhe 179 m x Faktor 10 = 1790 m; tatsächlich: ca. 600 m zum Husarenhof, ca. 400m - 500 m zu Aussiedlerhöfen, ca. 1000 m nach Klein- bzw. Großingersheim)
  • F o r d e r u n g:         Keine Benachteiligung von Bewohnern von Weilern, Aussiedlerhöfen u.a. durch weitere Auflockerung von Gesetzen und nochmalige Verkürzung auf 300 m - 500 m der in Deutschland bzw. in BW ohnehin viel zu kurzen Sicherheitsabstände von jetzt nur noch 700 m !
  • Die dort lebenden Bewohner sind gegenüber Bürgern in Städten + Gemeinden keinesfalls Bürger 2. Klasse, denen man n i c h t  derartige Nachteile + Risiken zu Gunsten einiger weniger Windkraft-Profiteure + Grundstücks-Verpächter aufladen kann ! 

Die hier genannten  N a c h t e i l e  breiten sich  a b  B e g i n n  des Windrad-Betriebs über Ingersheim und die benachbarten Regionen  z u  L a s t e n  der  B e w o h n e r  aus.

Sie  v e r s t ä r k e n  sich noch weiter, wenn die vom Ingersheimer Bürgermeister geäußerten und von

·         S P D (wie in Kreisparteitagsbeschlüssen und Verlautbarungen von Abgeordneten dokumentiert)

·         B Ü N D N I S 90 / G R Ü N E (wie in Kreisparteitagsbeschlüssen und Verlautbarungen von Abgeordneten dokumentiert)

·         und L I N K E (Meinungsäußerung von Funktionären via Leserbriefe)

unterstützten Bestrebungen zum Windpark-Ausbau auf Ingersheimer Gemarkung realisiert werden.

  

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


www.gegenwind-husarenhof.de



Steht der Standort für neue Windindustrieanlagen
auf Ingersheimer Gemarkung bereits - wiederum ohne Bürgerbefragung, -information, -entscheid  -  fest ?

Weitere Nachteile für Ingersheimer Bürger sowie für die 
Anrainer-Gemeinden vorprogrammiert !
 

(wm / 290612) - In Ingersheim halten sich hartnäckig  - auch uns zugetragene  -  Gerüchte, wonach die  
n e u e n  Standorte für die von Bürgermeister Godel auf Ingersheimer Gemarkung geplanten Windindustrieanlagen bereits  b e k a n n t  sind und definitiv bereits  f e s t s t e h e n.
Den Gerüchten zufolge soll es sich um bisher landwirtschaftlich genutzte Flächen des Landwirts Karl Seitz handeln. Karl Seitz ist Gemeinderat auf der Liste der FWG und stellvertretender Bürgermeister.

Träfe dies zu, hätten Bürgermeister und Gemeinderat aus dem zum Riß in der Bürgerschaft führenden Ablauf bei Ausweis von Windvorrang-Gebieten, Genehmigungsverfahren und Bau der 180 m hohen Windindustrieanlage vom Typ Enercon E 82  n i c h t s  -  aber auch gar nichts  -  g e l e r n t (siehe Rubrik  „History“ ).

Würden die Gerüchte hinsichtlich des G r u n d s t ü c k s v e r p ä c h t e r s  zutreffen, würde dies  -  wie bereits beim Bau der E 82  -  ein weiteres Mal auf ein „G e k u n g e l“ zwischen Gemeinde  -  vertreten durch den Bürgermeister  -  und einem Mitglied des Gemeinderats hinweisen.

Wie zwischenzeitlich einem  G r o ß t e i l  der Bürgerschaft bekannt, wurden seinerzeit Ausweis des Ingersheimer Windvorrang-Gebiets und Bau der E82 erst nach starker Intervention der Gemeinderätin Hanne Hallmann (ebenfalls stv Bürgermeisterin)  -  die nach Ansicht von Insidern Bürgermeister und den gesamten Gemeinderat „hinter sich“ brachte bzw. „um den Finger wickelte“  -  möglich. Bei der im April 2012 in der Nähe des Husarenhofs / Lerchenhofs in Betrieb gegangenen Windindustrieanlage fungieren

  • der Bruder von Hanne Hallmann, Albert Krauter, als Grundstücksverpächter und der
  • Ehemann Dieter Hallmann als Betriebsleiter / Geschäftsführer der Wind-Genossenschaft…  

Kleiningersheim - vom Winde verweht

Wie ebenfalls bekannt, hat sich der Ingersheimer Bürgermeister im Februar / März / April 2012  -  insbesondere bei der am 24.4.2012 zur Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans abgehaltenen Gemeinderats-Sitzung  -  f ü r  den Bau weiterer Windkraftanlagen auf Ingersheimer Gemarkung ausgesprochen, o b w o h l

  • diesbezüglich im Ort  -  und teilweise auch im Gemeinderat  -  v e r s t ä r k t 

  • Kritik aufkam, nicht zuletzt auch bei der GR-Sitzung am 24.4.2012, als Gemeinderat Michael Fritz (SPD / Fortschrittliche Bürger) den Bürgermeister in öffentlicher Sitzung unmißverständlich aufforderte, weitere Windkraft-Entscheidungen erst  n a c h  Bürgerbefragung / -entscheid zu treffen

  • nach eigenem Bekunden der Ingersheimer Gemeindeverwaltung (geäußert bei einer am 10.3.2010 abgehaltenen Veranstaltung in der SKV-Halle) am  n u r  298 m über NN liegenden Standort  
    n i c h t  mit zusätzlichen Gewerbesteuer-Einnahmen gerechnet werde

und obwohl nahezu alle in der Windkraft-Branche tätigen Fachleute wegen der relativ windarm liegenden und daher für die Windstrom-Erzeugung denkbar ungeeigneten Standorte im Landkreis Ludwigsburg von Windkraft-Investitionen im Landkreis Ludwigsburg abraten, so z.B.

  • Dr. Hartmut Brösamle (Vorstand der auch mit einer Tochtergesellschaft in Bietigheim-Bissingen vertretenen WPD AG, Bremen, Deutschlands größter Windkraft-Projektierungs-Gesellschaft) oder
  •  Dipl.-Ing. Rainer Kübler (Geschäftsführer der Stadtwerke Bietigheim-Bissingen), der in mehreren Äußerungen bzgl. Windkraft-Investitionen das  K r i t e r i u m  der „Wirtschaftlichkeit“ in den Vordergrund stellte und der sich deshalb zu Windkraft-Investitionen im Landkreis Ludwigsburg bisher nicht durchringen konnte, obwohl hierzu bei der Ingersheimer Windindustrieanlage wohl mehrfach die Gelegenheit bestanden hätte…        

Schon bei Ausweis von Windvorrang-Gebieten und dem Bau der E 82 wurden die Entscheidungen für die Bürger intransparent und quasi im Hinterzimmer  -  ohne zuvor erfolgte Bürgerbefragung und -information und daher am Bürgerwillen eines Großteils der Ingersheimer Bevölkerung vorbei  -  getroffen.

Käme es tatsächlich zum Bau weiterer, künftig bis zu 230 m hoher Windindustrieanlagen auf Ingersheimer Gemarkung, wäre die Ingersheimer Bevölkerung  -  insbesondere in den Neubau-Gebieten Großingersheims sowie die Bürger in Kleiningersheim, aber auch die „näher rückende“ Gemeinde Pleidelsheim sowie die bei der Forcierung des „sanften Tourismus“ auf der gegenüber liegenden Neckarseite ihre „Felle davon schwimmend“ sehenden Weinbau-Gemeinden Hessigheim und Mundelsheim    -  die Leidtragenden, weil die Bürger durch das weitere Heran-Rücken noch stärker im Radius des ca. 5 Km umfassenden Wirkungskreises wären.

 

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“   


www.gegenwind-husarenhof.de

    

NEB-Leserbrief: „Der Gemeinderat hat richtig entschieden“

Bewohner eines Löchgauer Aussiedlerhofes begrüßt das „N e i n“ des Löchgauer Gemeinderats zum Bau von künftig bis zu  2 3 0  m hohen Windindustrieanlagen auf Löchgauer Gemarkung in der Nähe von Aussiedlerhöfen

Kritikpunkte gelten auch für  H e s s i g h e i m  und andere Kommunen, wo die Gemeindeverwaltung Windkraft-Standorte viel zu nah an Aussiedlerhöfen zulassen will…  


(wm / 260612) - Als Bewohner eines Aussiedlerhofs in Löchgau begrüßt Sebastian Krug in seinem am 18.6.2012 im Neckar- und Enzboten (NEB / LKZ) veröffentlichten Leserbrief das „Nein“ des
L ö c h g a u e r  G e m e i n d e r a t s  zu  W i n d k r a f t-B a u t e n  auf Löchgauer Gemarkung, insbesondere in der  N ä h e  von  A u s s i e d l e r h ö f e n
.

Im Mittelpunkt seiner Kritik steht die  U n g l e i c h b e h a n d l u n g  bzw. Zweiteilung von Bürgern bezüglich unterschiedlich großer  M i n d e s t- / Sicherheitsabstände zu Windkraftanlagen, je nachdem, ob die Bürger in „normalen“ Wohngebieten oder außerhalb dieser in Weilern, landwirtschaftlichen Anwesen, Aussiedlerhöfen etc. wohnen. Mit den am 9.5.2012 mit grün-roter Mehrheit im baden-württembergischen Landtag verabschiedeten Änderungen des Landesplanungsgesetzes gelten unterschiedliche Mindestabstands-Regelungen:

Während für Bewohner in „normalen“ Wohngebieten der  -  unserer Ansicht nach viel zu geringe  -  Mindest-Abstand 700 m betragen soll, soll der Mindest- / Sicherheitsabstand zu Bewohnern in Weilern, Aussiedlerhöfen etc. lediglich noch 300 m - 500 m (in Einzelfällen sogar noch weniger) betragen.

Wir haben in unseren homepage-Beiträgen (vgl. z.B. Rubrik „Nachteile in Ingersheim“ u.a.) bereits mehrfach auf die  N a c h t e i l e  von  v i e l  zu  k u r z e n  Sicherheitsabständen zu Windindustrieanlagen und auf andere Nachteile hingewiesen, die sich hauptsächlich zu  L a s t e n  von Bürgern niederschlagen, die  i n n e r h a l b  des  W i r k u n g s k r e i s e s  der Windkraftanlage im Radius von bis zu 5 Km wohnen:

  • Einschränkung der Lebensqualität
  •  Schad-Emissionen wie
Schattenschlag
Lärm (vor allem nachts)
Infraschall, mit der Gefahr von Gesundheitsrisiken (Langzeit-Auswirkungen)
  • Wertminderung von Grundstücken und Gebäuden (wie in vielen Regionen, wo Windindustrieanlagen / Windparks in Sichtweite zu Wohnungen / Häusern usw. gebaut wurden, und wo die Wertminderung „über Nacht“ durchschnittlich ca. 30 %  -  in Einzelfällen bis zur Unverkäuflichkeit -  beträgt)
  • Verlust wertvollen Ackerlands durch Umwidmung von bisher ausschließlich landwirtschaftlich genutztem Gelände in Windindustrie-Gebiet
  • Dauerhafte und irreparable Landschaftsverschandelung und visuelle Zerstörung einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft
  • Beschneidung der Zukunftsfähigkeit der Gemeinde u.v.m.

 

Nachfolgend der Wortlaut des im NEB am 18.6.2012 veröffentlichten Leserbriefs:

 

„Der Gemeinderat hat richtig entschieden“

Zum Kommentar über die Suche nach einem Windkraft-Standort

 

„Durch staatlich geförderte Maßnahmen verließen in den 1950er Jahren die ersten Landwirte die Ortschaften und siedelten sich mit Haus und Hof vor den Toren des Dorfes an, um mit ihrer Arbeit die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung in der Nachkriegszeit sicherzustellen. Gleichzeitig verbesserten sie so ihre wirtschaftliche Lage und für die jeweilige Gemeinde reduzierte sich die Belastung durch Lärm, Geruch und Schmutz. 

Heute, 60 Jahre später, wird davon ausgegangen, daß die Menschen, die auf diesen Höfen wohnen, scheinbar eine höhere Leidensfähigkeit besitzen, wenn gesetzliche Unterschiede hinsichtlich des Mindestabstands zu bebauten Flächen von Windkraftanlagen gemacht werden.

Als Familienvater und Bewohner einer dieser Aussiedlerhöfe kann ich von mir sagen, daß mir eine nachhaltige Umwelt- und Energiepolitik sehr am Herzen liegt.

 Vielleicht sollten wir jedoch zunächst darüber nachdenken, wie Energie eingespart werden kann und wo es sinnvollere Standorte für Windkraftanlagen gibt. Denn mit Subventionen rechnet sich bestimmt auch der Weinbau in den Höhenlagen des Erzgebirges unserer Republik, aber ob er dadurch sinnvoller wird ?  

Unabhängig von der Thematik über den Standort einer Windkraftanlage bin ich froh, daß hier in den Entscheidungsgremien der Gemeinde Löchgau, überparteilich, mit gesundem Menschenverstand und Verantwortungsbewußtsein für alle Bewohner der Gemeinde eine Entscheidung getroffen wurde, und sie somit einer Ungleichbehandlung ihrer Bürger durch die aktuelle Gesetzeslage der Landesregierung entgegengetreten sind.

Sebastian Krug, Löchgau“  

 

Ende des Leserbriefs

 

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“



www.gegenwind-husarenhof.de




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